Ein Luftschutzbunker wird zum lebendigen Denkmal
Samstag, 19. September 2026
„Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not.“
Psalm 46,1
Liebe Freunde,
in Israel gehören Schutzbunker zum Alltag. Wenn die Sirenen heulen, haben Familien nur Sekunden Zeit, um sie zu erreichen. Diese einfachen Betonkonstruktionen stehen zwischen den Unschuldigen und den Raketen, die immer noch herabfallen. Doch durch unser Schutzbunkerprojekt sind sie mehr als nur Schutz geworden. Sie sind zu lebendigen Denkmälern für die kostbaren Menschen geworden, die uns genommen wurden.
Im Rahmen dieses Projekts veranstalten wir besondere Gedenkfeiern für Menschen, die beim Massaker vom 7. Oktober ermordet wurden. Vor jeder Feier laden wir einen Künstler ein, damit er wunderschöne Wandgemälde an dem Schutzraum anbringt, die dem Andenken dieser Person gewidmet sind. Die Wandgemälde spiegeln oft das Leben wider, das sie geführt haben, und die Dinge, die sie geliebt haben, sodass jede Familie, die dort Zuflucht sucht, von Schönheit umgeben ist und nicht nur von Beton.
Einer dieser Schutzräume erzählt eine Geschichte, die wir niemals vergessen werden.
Am 7. Oktober wurde Eli Sharabi zusammen mit seinem Bruder Yossi als Geisel genommen. Während seiner gesamten Zeit in Gefangenschaft wusste Eli nicht, was mit seiner Familie geschehen war. Erst als er endlich freigelassen wurde, erfuhr er die bittere Nachricht: Seine Frau Lianne und seine beiden Töchter Noyah und Yahel waren an diesem Tag ermordet worden.
Zu ihrem Gedenken wurde dank eurer Spenden ein Luftschutzbunker errichtet, den wir im vergangenen Januar Lianne, Noyah und Yahel gewidmet haben. Der Künstler hat ihn mit einem Feld aus Mohnblumen und Schmetterlingen bemalt. Wo einst Terror herrschte, gibt es nun einen Zufluchtsort voller Leben und Farbe – ein Zeugnis dafür, dass Liebe den Hass überdauert.
In einem Land, in dem jederzeit Sirenen ertönen können, ist ein Schutzbunker eines der praktischsten Geschenke, die man machen kann. Und wenn dieser Raum zudem den Namen und das Andenken eines geliebten Menschen trägt, wird er zu etwas Größerem: Schutz für die Lebenden, Ehre für die Gefallenen und ein Zeugnis dafür, dass Israel nicht allein steht.
Und die Arbeit geht weiter. Im kommenden Monat weihen wir Schutzbunker zu Ehren von Yaron Lishinsky ein, der bei einem antisemitischen Anschlag in Washington, D.C., ermordet wurde; von Roni Eshel, der am 7. Oktober 2023 ermordet wurde; sowie von Shiri, Ariel und Kfir Bibas, die am 7. Oktober als Geiseln genommen und von der Hamas ermordet wurden. Jeder Schutzbunker wird ihre Namen tragen. Jedes Wandgemälde wird ihre Erinnerung bewahren. Und jeder einzelne wird die Lebenden noch viele Jahre schützen.
Während wir uns dem Laubhüttenfest nähern, werden wir daran erinnert, dass Gott sein Volk niemals vergisst. Das werden wir auch nicht. In einer Zeit, in der Israel innehält, um sich zu erinnern, könnt Ihr dazu beitragen, dass diese geliebten Namen geehrt werden – nicht nur mit Worten, sondern auch durch Mauern, die den Lebenden Schutz bieten.
Würdet Ihr uns bei diesem besonderen Werk unterstützen? Eure Spende hilft dabei, Schutzunterkünfte für bedrohte Gemeinschaften bereitzustellen und widmet diese dem Andenken derjenigen, die wir verloren haben. Um noch heute zu spenden, klickt bitte HIER und widmet eure Spende dem Fonds „Medical & Emergency“.
Zu Beginn von Jom Kippur wünschen wir Euch „Gmar Hatima Tova“.
Mit Liebe und Dankbarkeit,
Barry & Batya




