Während er Israel verteidigt, hält sie die Familie zusammen
Samstag, 21. März 2026
„Die Unterdrückten finden Zuflucht bei Gott, in schwerer Zeit ist er für sie wie eine sichere Burg.“
Psalm 9,10
Liebe Freunde,
das Passahfest ist nur noch zwölf Tage entfernt. Während der Krieg weiter tobt, beginnen Familien in ganz Israel mit den Vorbereitungen. Küchen werden geputzt, Einkaufslisten geschrieben und Häuser für den Seder-Tisch hergerichtet. Es ist eine bedeutungsvolle Zeit, in der Familien zusammenkommen, um sich an Gottes Treue zu erinnern, mit der Er sein Volk aus der Knechtschaft befreit hat. Die Geschichte des Passahfestes ist eine Geschichte der Erlösung, der Freiheit und der Verheißung, dass Gott diejenigen nie vergisst, die zu Ihm rufen.
Wie schon in den letzten Jahren, werden auch in diesem Jahr viele Haushalte in Israel einen Seder-Tisch decken, mit einem leeren Stuhl. Ehemänner und Väter, die eigentlich mit ihren Kindern Matzen brechen sollten, werden stattdessen an der Front stehen, weil sie erneut zum Reservedienst einberufen wurden. Für ihre Frauen wird dieses Passah nicht mit einem Fest beginnen. Es wird mit dem stillen, vertrauten Schmerz beginnen, alles alleine bewältigen zu müssen.
Seit dem 7. Oktober 2023 wurden Zehntausende israelische Reservisten wiederholt zum Dienst einberufen. Einige wurden drei-, vier-, sogar fünfmal und öfter eingesetzt. Die anhaltenden Sicherheitsanforderungen des Landes haben diese Familien enorm und nachhaltig belastet. Und während den Soldaten selbst, zu Recht, viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, wird über die Frauen, die sie zurücklassen, weit weniger gesprochen.
Diese Frauen sind die heimlichen Stützen der israelischen Heimatfront. Ihre Ehemänner schützen die Nation, und sie alles andere. Sie bringen die Kinder zur Schule, bezahlen die Rechnungen. Sie führen den Haushalt, kümmern sich um die emotionalen Bedürfnisse ihrer verängstigten Kinder und bewältigen die finanziellen Belastungen, die mit jedem Einsatz schwerer werden. All dies tun sie, und tragen dabei ständig die unausgesprochene Last der Sorge um die Sicherheit des Mannes, den sie lieben.
Und Vielen fällt es schwer, um Hilfe zu bitten. Sie sehen andere leiden. Sie sagen sich, dass sie es schaffen müssen. Aber emotionale Erschöpfung ist real, auch wenn sie nicht sichtbar ist.
Bei Vision für Israel hatten wir das Privileg, einige dieser bemerkenswerten Frauen kennenzulernen, deren Geschichten uns tief bewegt haben.
Eine Frau, die wir getroffen haben, kümmert sich alleine um zwei Kinder, darunter ein Kind mit besonderen Bedürfnissen. Ihr Mann besitzt ein kleines Renovierungsunternehmen, aber seit Beginn des Krieges wurde er mehrfach zum Kriegsdienst einberufen. Sein Unternehmen ist fast zusammengebrochen, und die Schulden bei den Lieferanten steigen weiter. Sie kümmert sich alleine um den Haushalt, die Kinder und die Finanzen und stößt sowohl emotional als auch praktisch an ihre Grenzen.
Ein anderer Soldat meldete sich am ersten Tag des Krieges zum Dienst. Er kam nur kurz nach Hause, um dann erneut eingezogen zu werden. Sein Arbeitgeber konnte seine Stelle nicht halten; er wurde entlassen. Jetzt häufen sich die Schulden der Familie, und seine Frau, zur alleinigen Ernährerin geworden, trägt eine Last, die niemand allein tragen sollte.
Dann gibt es noch ein junges Paar aus Zentralisrael. Der Vater ist Reserveoffizier. Die Mutter ist Lehrerin im Mutterschaftsurlaub und hat ein drei Monate altes Baby und ein zweijähriges Kind. Bei der Geburt des Babys gab es Komplikationen, die zu einem langen Krankenhausaufenthalt führten. Sie haben keine familiäre Unterstützung in der Nähe, und die wiederholten Einberufungen bedeuten eine enorme emotionale Belastung für die Mutter, die beide Kinder alleine großzieht und täglich in Ungewissheit darüber lebt, wann ihr Mann zurückkehren kann.
Eine Familie wurde nach dem Angriff vom 7. Oktober aus ihrem Haus evakuiert. Sie konnten immer noch nicht zurückkehren und leben in einer Notunterkunft. Der Ehemann befindet sich derzeit in seiner fünften Reservezeit. Die Frau und die Kinder leiden unter PTBS und sind kontinuierlich in Behandlung. Sie versuchen, wieder etwas Normalität in ihr Leben zu bringen, aber der Weg dorthin ist lang und schwierig.
Das sind keine Statistiken. Das sind Mütter, Partnerinnen und Betreuerinnen, die ihre Familien und ihr Land lieben. Sie halten alles zusammen, oft unter großen persönlichen Opfern.
Aus diesem Grund veranstaltet Vision für Israel im Millennium Center spezielle Treffen für die Familien von Reservisten. Bislang haben wir mehrere Veranstaltungen durchgeführt: therapeutische Sitzungen für Paare, Abende, die speziell für die Ehefrauen zum Auftanken und Entspannen gedacht sind, kreative Workshops, in denen die Frauen etwas Schönes basteln können, das sie mit nach Hause nehmen, Veranstaltungen für die ganze Familie, bei denen Kinder einfach wieder Kinder sein können. Diese Treffen werden von professionellen Therapeuten geleitet und sollen emotionale Unterstützung bieten, Gemeinschaft mit anderen Frauen schaffen, die denselben schwierigen Weg gehen, und einen sicheren Raum zum Durchatmen.
Die Resonanz war überwältigend. Frauen, die mit der Last monatelanger Isolation und Stress hereinkamen, gingen mit leichterem Herzen wieder hinaus. Paare, die seit Monaten keinen Moment der Verbindung mehr hatten, fanden Zeit zum Reden, Zuhören und Heilen. Kinder, die in Angst gelebt hatten, konnten wieder lachen.
Das Passahfest erinnert uns daran, dass Gott sein Volk in seiner Not sieht. So wie Er die Schreie des Volkes Israel in Ägypten hörte, hört er auch heute die stillen Gebete dieser Frauen. Und so wie Er durch menschliche Hände wirkte, um Befreiung zu bringen, wirkt Er auch durch uns, wenn wir uns zum Handeln entschließen.
Eure Unterstützung kann uns helfen, diese wichtige Arbeit fortzusetzen. Mit eurer Spende können wir diesen Familien sinnvolle, aufbauende Veranstaltungen bieten. Wir können professionelle emotionale Unterstützung, ein Catering, kleine Geschenke für die Frauen und die Kinder und die Ermutigung anbieten, die ihnen für die kommenden Wochen Kraft gibt. Jedes Treffen, das wir veranstalten, sendet eine deutliche Botschaft an diese Ehefrauen und Mütter: Ihr werdet gesehen, ihr werdet geschätzt und ihr werdet nicht vergessen.
Würdet Ihr heute eine Spende in Betracht ziehen, um den Frauen der Reservisten und ihren Familien dieses Passahfest zu ermöglichen? Eure Großzügigkeit macht es uns möglich, diejenigen zu umarmen, die zu Hause die Stellung halten, während ihre Männer die Nation verteidigen.
Besucht unsere Website, um heute zu spenden.
Mit Liebe und Dankbarkeit,
Barry & Batya




