Verpflegung von Familien, die von den Schlagzeilen vergessen sind
Samstag, 16. Mai 2026
„Nehmt euch der Hungernden an und gebt ihnen zu essen, versorgt die Notleidenden mit allem Nötigen! Dann wird mein Licht eure Finsternis durchbrechen. Die Nacht um euch her wird zum hellen Tag.“
Jesaja 58,10
Liebe Freunde,
der Krieg mit dem Iran ist nicht nur eine ferne Schlagzeile, die über den Bildschirm läuft. Für Familien in ganz Israel ist er die Realität, mit der sie jeden Morgen aufwachen und die sie jeden Abend mit ins Bett nehmen. Und während ein Großteil der weltweiten Aufmerksamkeit weiterhin auf die Frontlinien gerichtet ist, spielt sich in den Wohnzimmern, Küchen und Schutzräumen dieses Landes still und leise eine andere Geschichte ab. Sie ist einsamer, sie lässt sich schwer in Bildern festhalten. Und sie bricht Eltern das Herz, die nie gedacht hätten, dass sie Hilfe brauchen würden, um ihre Kinder zu ernähren.
Wir schreiben Euch heute, weil sich die Notlage in Israel verändert hat. Der Krieg ist noch nicht vorbei, und seine Last wird nicht mehr allein von Soldaten und ihren Familien getragen. Sie wird getragen von Müttern, die das, was noch in der Speisekammer ist, rationieren müssen. Von Vätern, deren kleine Geschäfte schließen mussten, als die Sirenen anfingen zu heulen. Von Großeltern, die versuchen, ihre Enkelkinder zu trösten, die sich bei jedem lauten Geräusch erschrecken. Von Teenagern, die seit Wochen nicht mehr in einem Klassenzimmer gesessen haben und ein normales Leben vermissen.
Diese Familien sind keine Statistiken. Sie sind unsere Nachbarn. Die Zahnarzthelferin, der Zimmermann, die Erzieherin, der Lieferfahrer, der Buchhalter. Es sind Menschen, die einst ein stabiles Leben führten und nun in Not sind, verlegen und erschöpft, und die sich fragen, wie es dazu kommen konnte.
In den Gemeinden im Norden Israels sind die Folgen besonders schwerwiegend. Das Leben dort ist auf eine Weise aus den Fugen geraten, die kaum vorstellbar ist. Viele wurden vor Monaten aus ihren Häusern evakuiert und sind nach wie vor auf der Flucht; sie leben in Hotels, Notunterkünften oder bei Verwandten in überfüllten Wohnungen. Andere blieben und mussten mit ansehen, wie ihre Existenzgrundlage schwand, als Geschäfte schlossen, der Tourismus zusammenbrach und Stammkunden ausblieben. Der Schulbetrieb fand bestenfalls sporadisch statt. Grundnahrungsmittel sind knapp geworden. Familien leiden unter einem Mangel an lebensnotwendigen Lebensmitteln und Haushaltsartikeln – den Dingen des täglichen Bedarfs, die die meisten von uns als selbstverständlich ansehen, ohne darüber nachzudenken.
Unser Team hat dies aus erster Hand miterlebt. Wir haben die Hände älterer Israelis gehalten, die einen Krieg überlebt haben, nur um sich nun in einem weiteren wiederzufinden. Und wir haben mit jungen Paaren gebetet, deren Stimmen vor Erschöpfung brüchig wurden, als sie ihre Ängste vor der Zukunft leise mitteilten.
Während wir unsere Soldaten und Rettungskräfte weiterhin unterstützen, betrifft der wachsende Bedarf nun die Zivilbevölkerung. Ganz normale Familien, Eltern, Kinder und ältere Menschen, die still und leise darum kämpfen, ihr Leben aufrechtzuerhalten. Wir bereiten uns darauf vor, Lebensmittelpakete und Dinge des täglichen Bedarfs an diejenigen zu verteilen, die sie am dringendsten benötigen, beginnend in den Kommunen, die am stärksten von der Instabilität betroffen sind.
Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist eine der unmittelbarsten und greifbarsten Möglichkeiten, Hilfe zu leisten. Es bedeutet, dass Eltern sich nicht bei ihren Kindern für einen leeren Vorratsschrank entschuldigen müssen. Es bedeutet, dass ein junges Paar nachts nicht mehr wach liegen muss, und überlegen, was noch auf dem Bankkonto liegt.
Ein Lebensmittelpaket enthält mehr als nur Kalorien – es vermittelt eine Botschaft. Es sagt einer erschöpften Familie, dass jemand sie sieht, dass jemand an sie denkt. Dass sie inmitten des Lärms der Schlagzeilen und der Hektik der Welt nicht vergessen werden.
Wir bitten Euch heute, uns dabei zu helfen, diese Familien zu erreichen.
Eure Spende, ganz gleich in welcher Höhe, fließt direkt in den Kauf und die Verteilung von Lebensmittelpaketen und Grundversorgungsgütern an diejenigen, die am stärksten unter dem andauernden Krieg leiden. Jede Familie, die wir erreichen, bedeutet ein Leben, das Halt findet, eine Last, die erleichtert wird, und eine neue Würde inmitten einer langen und beängstigenden Zeit.
Würdet Ihr eine Spende in Betracht ziehen? Bitte spendet heute und überreicht eure Spende an „Aid to the Poor“. Euer Mitgefühl wird die Entfernungen überwinden und genau dort ankommen, wo es am dringendsten gebraucht wird.
Die Heilige Schrift erinnert uns daran, dass wir, wenn wir den Armen geben, dem Herrn selbst leihen. Es gibt keine höhere Berufung, keine wahrhaftigere Anbetung, als unsere Hände für diejenigen zu öffnen, die leiden. Und in dieser Stunde ist das Leid real und die Not dringend.
Wir sind jedem einzelnen von euch so dankbar, der Israel im Gebet und durch praktische Unterstützung zur Seite steht. Eure Treue ist ein Licht in einer dunklen Zeit. Ihr seid nicht bloß Spender. Ihr seid Partner in dem Werk, das Gott hier vollbringt, und eure Liebe ist jeden Tag in den Häusern dieses Landes spürbar.
Mit Liebe und Dankbarkeit,
Barry & Batya




