Wärme für die Wohnungen von Holocaustüberlebenden

Viele Holocaustüberlebende leiden unter dem kalten Winter, da sie sich keinen Heizkörper leisten können. Jeden Tag bekommen wir Anrufe von Überlebenden, die um Hilfe fragen ihre Wohnung zu heizen. Daher haben wir beschlossen diesen Winter Heizgeräte an 100 Überlebende zu verteilen die sich keinen selber leisten können oder ihnen die Zentralheizung zu bezahlen. Als wir letztens Heizkörper ausgehändigt haben, trafen wir zwei besondere Menschen, die uns ihre Geschichte erzählten.

Peter* wurde 1943 in Rumänien geboren. Während dem Krieg wohnte er mit seiner Mutter in einer Kleinstadt. Sein Vater wurde aus der Stadt vertrieben und starb in einem KZ. 1964 reiste Peter nach Israel aus und arbeitet seit dem als Journalist. Er veröffentlicht seine Artikel hauptsächlich in Rumänisch und hat auch eine Autobiographie geschrieben. Peter lebt in einer Wohnung in Jerusalem und hat finanzielle Schwierigkeiten. Leider wurde die Stadt, in der er lebte, nicht als Ghetto anerkannt, daher bekommt er keine Entschädigungen wie andere Holocaustüberlebende und lebt von seiner sehr geringen Rente.

Rachel ist 80 Jahre alt, in Tunesien geboren und lebte dort als die Deutschen einmarschierten. Kürzlich hatte sie einen Unfall und hat jetzt Schwierigkeiten im Gehen. Sie bekommt Hilfe von einer Pflegekraft, die ihr von der Sozialversicherung gestellt wird, aber sie verlässt kaum ihr Haus. Vor ungefähr einem Jahr verlor sie ihren Ehemann nach einem schwierigen Leben zusammen. Ihr Haus ist verwahrlost und verdeutlicht ihre finanzielle Situation.

Wir freuen uns diesen kostbaren Menschen mit Wärme für ihre Häuser und Herzen in den kalten Wintertagen zu helfen.

*Name geändert