Aktuelles aus Jerusalem – 8. Juni 2018

„Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“ Epheser 6,12

NETANJAHU VERTEIDIGT GRENZSCHUTZ GEGENÜBER EUROPA – Am 7.6.2018 verteidigte der israelische Premier Netanjahu das Vorgehen der Israelischen Verteidigungskräfte (IVK), die das Land in den letzten Wochen entlang der Grenze zu Gaza vor „Demonstranten“ schützen mussten. Kein Land der Welt habe bisher eine Alternative entwickelt, wie mit Demonstranten/Randalierern umzugehen sei, die ihre Opfer töten wollen. „Wir haben es mit Tränengas und allen möglichen anderen Geräten versucht. Nichts davon hat gewirkt“, so Netanjahu auf einem Treffen von dem Policy Exchange, einer Expertenkommission, während seiner dreitägigen Europareise. „Das Ziel von Hamas ist es, so viele Menschen wie nur möglich zu verletzen. Unser Ziel ist es, so wenig Verletzte wie möglich zu haben und Todesopfer zu vermeiden“, erklärte Netanyahu. „Wenn ich mit Politikern in Europa rede, frage ich immer: ‚Was würden Sie tun?’ Das letzte, was wir wollen, sind Gewalt oder Todesopfer. Kein Land der Welt hat eine alternative Lösung. Ich habe mit allen nur erdenklichen Ländern gesprochen.“ Netanjahu verurteilte die gewissenlose Taktik von Hamas bei ihren achtwöchigen Protesten an der Grenze, die sie als „Marsch der Rückkehr“ bezeichnet. Bei den gewaltsamen Zusammenstößen mit der IVK sind etwa 100 Palästinenser zu Tode gekommen, Hunderte wurden verletzt. Der israelische Premier erklärte, wenn es eine nicht tödliche, alternative Lösung für den Umgang mit gewaltbereiten Randalierern an der Grenze zu Gaza gebe, würde er sie sofort nutzen. Allerdings hob er hervor, dass jedes andere Land sofort gegen direkte Angriffe auf das Leben von Zivilisten reagieren würde. „Wir tun alles, was wir können, um die Zahl der Verletzten so gering wie möglich zu halten, und gleichzeitig das Leben von Israelis zu schützen“, sagte Netanyahu. (Jerusalem Post)

AUCH EUROPÄER WOLLEN, DASS IRANISCHE TRUPPEN SYRIEN VERLASSEN – Am 6.6.2018 erklärte ein ranghoher Diplomat aus Israel, dass Frankreich, Großbritannien und Deutschland im Allgemeinen übereinstimmen, dass die iranischen Truppen Syrien verlassen sollten. Bevor Premier Netanjahu nach Europa reiste, hatte er mitgeteilt, der Iran sei das einzige Thema. Israel fürchtet, dass wenn der syrische Bürgerkrieg seinem Ende zugeht, der Iran sich in Syrien fest niederlassen und dann auf Israel konzentrieren wird; der Iran steht hinter den Truppen von Präsident Assad. Am Ende von Netanjahus Reise habe man von erheblichen Fortschritten sprechen können. Netanjahu hatte Ende Mai gewarnt, Israel würde wieder eingreifen, sollte der Iran versuchen, sich permanent militärisch in Syrien niederzulassen - und zwar „nicht nur gegenüber den Golanhöhen, sondern auch in anderen Teilen Syriens“. (Times of Israel)

LANGSAM FINDET NETANJAHU VERBÜNDETE – Für Netanjahu war der Ausstieg Washingtons aus dem Atomvertrag das Ergebnis von jahrelanger Lobbyarbeit. Inzwischen unterstützt Russland außerdem die Forderung Israels, dass iranische Truppen von der israelischen Grenze in den Golanhöhen ferngehalten werden müssen. Auch hat Moskau geschwiegen, als Israel iranische Stützpunkte in Syrien angriff. „Der Rückzug Trumps und die Hilfe Putins in Syrien bedeuten, dass 80 % der Arbeit getan sind“, so ein ranghohes Regierungsmitglied in Jerusalem. „Doch jedes Bisschen Druck hilft. Wir müssen die Iraner dahin kriegen, dass sie ihre Pläne in Syrien und ihr Atomprogramm aufgeben.“ Israel glaubt, dass die Versuche der Europäer, sich gegen die US-Sanktionen zu wehren, indem sie künftige Geschäfte mit der islamischen Republik finanzieren, zum Scheitern verurteilt sind. In den letzten Wochen gaben viele europäische Unternehmen bekannt, dass sie ihre Geschäftsbeziehungen mit dem Iran beenden. (The Times-UK)  Liebe Leser, dies ist eine Gebetserhörung! Bitte betet weiter, dass die islamistische Regierung des Irans auf allen Fronten besiegt wird - auch dabei, in Syrien militärisch Fuß zu fassen, vor allem entlang der nördlichen Grenze von Israel. Betet, dass Politiker weltweit gemeinsam effektive Wege finden, um die zerstörerischen atomaren und militärischen Ziele zu vereiteln und dass das iranische Volk, welches sich politische und soziale Veränderungen wünscht, keine Angst mehr hat, seine Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen und den Mut fasst, auf eine bessere Zukunft zu hoffen.

„URANANREICHERUNG IST TEIL DES PLANS, ISRAEL AUSZUROTTEN.“ – Der Iran will sein Programm zur Urananreicherung ausbauen. Dies sei Teil eines größeren Plans zum Bau von Atomwaffen und zur Zerstörung Israels, wie der israelische Premier Netanjahu diese Woche sagte. Er fügte hinzu, Israel würde Teheran daran hindern, Atomwaffen herzustellen. Netanjahu bezog sich auf Drohungen des höchsten iranischen Anführers gegen Israel; der Ajatollah Ali Khomeini hatte den jüdischen Staat als „Tumor“ bezeichnet. Netanjahu brachte die jüngsten Drohungen des Irans mit den Plänen Teherans zum Ausbau der Urananreicherung in Verbindung. „Vor zwei Tagen hat der oberste Anführer im Iran, der Ajatollah Khomeini, seine Absichten zur Ausrottung Israels zum Ausdruck gebracht. Gestern erläuterte er, wie er das tun will - nämlich mit der uneingeschränkten Anreicherung von Uran, um ein Arsenal an Atomwaffen aufzubauen. Das überrascht uns nicht“, sagte Netanjahu und fügte hinzu, Israel würde es dem Iran nicht erlauben, Atomwaffen zu bauen. Bei seinem Treffen mit Politikern in Europa wollte Netanjahu diese auffordern, dass auch ihre Nationen Druck auf den Iran ausüben. Er war sich bewusst, dass nicht alle der gleichen Meinung sein würden, aber auf lange Sicht werde man hoffentlich übereinkommen. (Arutz-7)  Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von Mir her, spricht der HERR. - Jesaja 54,17

USA WARNEN IRAN – Die Vereinigten Staaten haben jetzt gewarnt, sie würden nicht zulassen, dass der Iran Atomwaffen baut; kurz davor hatte der Iran angekündigt, er wolle seine Kapazitäten zur Anreicherung von Uran ausbauen. US-Außenminister Mike Pompeo warnte am 6.6.2018 auf Twitter: „Wir sehen Berichte, wonach der Iran plant, seine Kapazitäten zur Anreicherung auszubauen. Wir werden nicht zulassen, dass der Iran Atomwaffen entwickelt.“ Pompeo fügte hinzu, der Iran wisse um die Entschlossenheit der USA. Pompeos Ankündigung kam, nachdem der Iran erklärt hatte, eine Anlage zum Bau von hochmodernen Zentrifugen würde in einem Monat in der unterirdischen Atomanlage Natanz fertiggestellt. Sie sei Teil der Pläne, mehr Uran anzureichern, sollte der Atomvertrag mit den Weltmächten aus dem Jahr 2015 nicht aufrechterhalten werden. (Radio Free Europe)

ARGENTINIEN SAGT FUSSBALLSPIEL GEGEN ISRAEL – Weil Palästinenser Druck ausgeübt haben, hat Argentinien ein Fußballspiel gegen Israel abgesagt, wie ein Vertreter des argentinischen Fußballvereins diese Woche mitteilte. Israel hatte sich sehr auf das Spiel gefreut; das Stadion war innerhalb von 20 Minuten ausverkauft gewesen. Nach der Ankündigung aus Argentinien rief Premier Netanjahu den argentinischen Präsidenten Mauricio Macri an und bat ihn, sich gegen die Streichung des Freundschaftsspiels stark zu machen. Macri antwortete, er habe keine Kontrolle über die Entscheidung des Teams. Die überregionale argentinische Zeitung Clarin veröffentlichte Kritik an der Entscheidung des Nationalteams. Der Herausgeber von Clarin Miguel Winazki schrieb, Argentinien sollte auch in Russland nicht spielen, denn der Kreml stünde hinter der Entscheidung, in Syrien einzumarschieren. Es solle auch gegen Spanien nicht spielen, weil das Land noch koloniale Enklaven an der Küste von Marokko habe. Daniel Lagares schrieb hinzu, dass Team sei gewarnt worden, dass es in Jerusalem gefährlich sei. Doch der Star des argentinischen Teams, Lionel Messi, lebt in Barcelona, wo allein im letzten Jahr 13 Menschen bei einem Terroranschlag ums Leben kamen. Andere argentinische Fußballer leben und spielen in England, wo erst vor einem Jahr die Bombe an der London Bridge explodiert war oder in Paris, wo es 2015 im Fußballstadion Stade de France einen Anschlag gab. * Als Reaktion auf die Streichung des Spiels kündigte der israelische Fußballbund an, er wolle bei der FIFA gegen die Palästinenser Klage einreichen, weil diese Druck auf argentinische Spieler ausgeübt hätten, das Spiel abzusagen. (Times of Israel)

MÜNZEN AUS DER ZEIT VON ESRA IN JERUSALEM ENTDECKT – Fünf Münzen aus der Zeit von Esra sind jetzt in Jerusalem entdeckt worden. Einem Experten zufolge handelt es sich um einen seltenen Fund. Die Münzen sind im Durchmesser etwa 7 Millimeter und stammen aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Drei der fünf Münzen sind intakt, ihre Inschrift ist lesbar. „In den letzten 150 Jahren, in denen wir an allen alten Stätten Jerusalems Ausgrabungen durchgeführt haben, sind bis jetzt nur fünf dieser Münzen gefunden worden“, so Zachi Dvira vom Ausgrabungsprojekt Tempelberg. „Nun haben wir neben zwei verrosteten Münzen auch drei ganze gefunden, alle scheinbar aus der gleichen Serie. Nun gehen wir davon aus, dass wir in Zukunft auf noch mehr davon stoßen werden.“ (Koenig)

ISRAELISCHE FLAGGE IM GUINNESSBUCH DER REKORDE – Die jüdische Gemeinde von Atlanta hat den Weltrekord für das größte Mosaik aus Keksen gewonnen. Rund 300 Mitglieder der Beth Jacob-Gemeinde benutzten am 3.6.2018 117.000 blau-weiße Kekse, um innerhalb von fünf Stunden im Beisein von Michael Empric, einem Vertreter vom Guinnessbuch der Rekorde, eine 300 m² große israelische Flagge zu erstellen. Die „Kekse für Israel“ wurden von der koscheren Bäckerei Strauss in Brooklyn angeliefert und gingen anschließend an gemeinnützige Organisationen in Atlanta und Umgebung zur Weitergabe an bedürftige Menschen. (Jerusalem Post)  Israel gewinnt wieder einmal!

VFI BRAUCHT EURE HILFE – Über die Projekte von Vision für Israel könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! „Denn es hat Mazedonien und Achaja wohlgefallen, einen Beitrag zu leisten für die Bedürftigen unter den Heiligen, die in Jerusalem sind. Es hat ihnen nämlich wohlgefallen, auch sind sie ihre Schuldner. Denn wenn die Nationen ihrer geistlichen Güter teilhaftig geworden sind, so sind sie verpflichtet, ihnen auch in den leiblichen zu dienen.“ - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team