Aktuelles aus Jerusalem – 5. Mai 2017

„Aber Jerusalem habe Ich erwählt, dass Mein Name dort sei, und David habe Ich erwählt, dass er über Mein Volk Israel König sei.“  2. Chronik 6,6

UNO VERABSCHIEDET AN ISRAELS UNABHÄNGIGKEITSTAG EINE RESOLUTION, DIE ISRAELS ANSPRUCH AUF JERUSALEM LEUGNET – Am Dienstag, den 3.5.3017, stimmte die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) für eine Resolution, in der Israel das Recht auf seine eigene Hauptstadt, Jerusalem, abgesprochen wurde. Die Abstimmung erfolgte am Unabhängigkeitstag Israels. Dreiundzwanzig Länder stimmten dafür, 22 dagegen, drei enthielten sich. Zu den Ländern, die dagegen waren zählten die Vereinten Staaten, Italien, Großbritannien, die Niederlande, Litauen, Griechenland, Paraguay, die Ukraine, Togo und Deutschland. In der Resolution heißt es: „[A]lle legislativen und administrativen Maßnahmen und Schritte die von Israel, der Besatzermacht, durchgeführt werden und die den Charakter und Status der Heiligen Stadt Jerusalem, und insbesondere das ‚Grundgesetz’ von Jerusalem, ändern oder betreffen, sind null und nichtig und müssen sofort annulliert werden.“ Die Resolution verurteilt Israel für die militärischen Konflikte mit der Terrororganisation Hamas, die im Gaza-Streifen herrscht. Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, verurteilte die Resolution als Anschlag auf die Geschichte des jüdischen Volkes: „Diese voreingenommene und offenkundig betrügerische Entscheidung und die Versuche, die Verbindung zwischen Israel und Jerusalem streitig zu machen, wird die einfache Tatsache nicht ändern, dass diese Stadt die historische und ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes ist. Israel wird angesichts einer so schändlichen Resolution nicht schweigen“, erklärte Danon. (Times of Israel, INN)  Die UNO und andere anti-israelische Nichtregierungsorganisationen versuchen immer wieder, die Legitimität und Integrität des jüdischen Staates und seine Souveränität über seine Hauptstadt Jerusalem zu unterminieren. Bitte betet gemäß Jesaja 62,1-2: „Zions wegen will ich nicht schweigen, und Jerusalems wegen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt. Und die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen und alle Könige deine Herrlichkeit. Und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, den der Mund des HERRN bestimmen wird.“

ISRAELS 69. JAHRESTAG – Bitte demonstriert eure Liebe zu Israel durch eine Spende. Der moderne Staat Israel hat Geburtstag und blickt auf 69 Jahre voller Errungenschaften zurück, die dem Wohlergehen von Millionen von Menschen auf der Welt in den Bereichen Technologie, Medizin, Erfindungen, menschliche Ressourcen, Kultur u. v. a. m. gedient haben und dies weiterhin tun. Doch dieses kleine Land kann es nicht alleine schaffen. Es gibt auch viel Armut. Wir von Vision für Israel laden euch ein, uns weiter zu unterstützen, wenn wir Opfern von Terroranschlägen und ihren Familien, älteren Menschen und Überlebenden des Holocaust helfen. Unsere Konten sind: Deutschland: Vision für Israel e.V.      IBAN: DE27 7015 0000 1002 9131 41
Schweiz:         Vision für Israel e.V.      Postfinance Konto: 85-235852-6

40.000 SPERBER FLIEGEN ÜBER EILAT – Der Sperber ist ein Greifvogel und gehört zu den Habichten. Vierzigtausend Sperber, das sind zwei Drittel der weltweiten Population der Spezies, flogen Ende April über Eilat und landeten im Park für Vogelbeobachtung sowie auf Palmenplantagen im südlichen Arabatal. Der Leiter des Zentrums für Vogelbeobachtung in Eilat Noam Weiss sagte: „Diese Woche erlebte Eilat eine der schönsten Wochen für Vogelbeobachter, die es je gab. Innerhalb von weniger als 36 Stunden flogen 40.000 Sperber über unsere Stadt. Am frühen Morgen des 28.4.2017 flogen sie tief und in Gruppen von mehreren tausend. Als es dann im Laufe des Tages wärmer wurde, flogen sie höher in den Himmel, bis sie wie Fliegen aussahen und nur erfahrene Vogelbeobachter sie ausmachen konnten. Gegen Abend landeten sie im Vogelpark von Eilat und in der Palmenplantage im Tal. Als sie in Gruppen von mehreren tausend eintrafen, verursachten sie in der sonst so ruhigen Plantage viel Lärm.“ Laut der Gesellschaft zum Schutz der Natur in Israel (SPNI) weiß man über diese Art der Sperber aufgrund der Regionen, in denen sie vorkommen, nicht viel. Hinzu kommt, dass sie in den Wäldern der Gebirge auf dem Balkan nisten. Die meisten Naturwissenschaftler glauben, dass die Population durch Jäger reduziert wurde, aber auch durch den Wettkampf mit dem nördlichen Habicht und dadurch, dass ihr natürliches Habitat Schaden genommen hat. Es wurde erwartet, dass die meisten Sperber diese Woche über Israel ziehen würden. (Arutz 7)

NETANJAHU: ABBAS HAT TRUMP ANGELOGEN – Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat dem Vorsitzenden der Palästinensische Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas vorgeworfen, am Mittwoch, den 3.5.2017 bei seinem Besuch im Weißen Haus gelogen zu haben. „Gestern habe ich gehört, wie Präsident Abbas sagte, dass die Palästinenser ihren Kindern Frieden beibringen“, sagte Netanjahu und zitierte dabei die Aussage von Abbas gegenüber den Medien bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. „Leider ist das nicht die Wahrheit“, so Netanjahu, der eine Kampagne startete, die die Zahlung von Gehältern an Terroristen durch die Palästinensische Autonomiebehörde stoppen will. „Sie, die Palästinenser, benennen ihre Schulen nach Massenmördern, die Israelis auf dem Gewissen haben, und sie bezahlen die Terroristen“, erklärte er. Er zitierte rechte Politiker, die darüber erzürnt waren, dass Abbas das Wort „Frieden“ in den Mund nahm, während er gleichzeitig solche Zahlungen leistet, die nur zum Terror gegen Israel inspirieren. Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte gegenüber Reportern, der Präsident wolle, dass Abbas die Frage der monatlichen Zahlungen an Terroristen und ihre Familien löst. (Jerusalem Post)  „[S]ie heilen den Bruch der Tochter Meines Volkes oberflächlich und sagen: Friede, Friede! - und da ist doch kein Friede.“ - Jeremia 6,14

TRUMPS TRAGISCHER IRRTUM – Am Mittwoch, den 3.5.2017 traf sich der US-Präsident mit dem PLO-Chef Mahmud Abbas im Weißen Haus. Die Enttäuschung darüber ist um so größer, weil Trumps Unterstützung für Israel von Herzen kommt und es ein Bündnis zwischen den USA und Israel gibt. Doch da er sich mit Abbas traf und seine Mithilfe versprach, um einen Friedensvertrag zwischen Abbas, der PLO und Israel zu erwirken, hat Trump Israel unterminiert. Er hat auch sich und seine Nation unterminiert. Israel wurde sofort zum Opfer von Trumps Entscheidung, Abbas und dessen PLO ins Herz zu schließen, denn die PLO ist ein Feind Israels. Abbas selbst ist Antisemit. In seiner später als Buch veröffentlichten Doktorarbeit leugnet er den Holocaust. Abbas betreibt täglich antisemitische Hetze, sowohl direkt als auch indirekt. Es war Abbas, der sein Volk aufrief, Juden zu töten. Er behauptete, Juden beschmutzen die heiligste Städte des Judentums, den Tempelberg in Jerusalem, mit ihren „dreckigen Füßen“. Die palästinensischen Medien und Schulen, die er mit eiserener Faust kontrolliert, stellen Juden regelmäßig als böse Monster dar, die es verdienen, physisch ausgelöscht zu werden. Abbas’ PLO und seine Palästinensische Autonomiebehörde machen es sich zur Gewohnheit, Terroristen (Mörder!) zu verherrlichen. Wie in den letzten Wochen immer wieder berichtet, hetzen seine PA und die PLO nicht nur zum Terror auf, sondern finanzieren ihn auch mit fast 300 Million Euro pro Jahr. Dieses Geld wird jeden Monat, wie im PA-Gesetz verankert, ausgezahlt - und zwar an verurteilte Terroristen, die ihre Strafe in israelischen Gefängnissen absitzen, sowie an deren Familien. Und das ist nur der offiziell bekannte Betrag! * Indem er Abbas im Weißen Haus begrüßte, ignorierte Trump all diese Dinge, um einen „Friedensvertrag“ zwischen Israel und der PLO zu erzielen. In Bezug auf dieses Ziel gibt es allerdings gleich drei Probleme. Erstens: Der Friedensprozess zwischen Israel und der PLO basiert auf der Vorstellung, dass die USA Druck auf Israel ausüben müssen, damit der jüdische Staat der PLO massiv Zugeständnisse macht. Das heißt, allein durch die Tatsache, dass er sich in Verhandlungen mit der PLO einklinkt, hat Trump eine antagonistische Position gegenüber Israel eingenommen. Zweitens: Abbas hat wiederholt bewiesen, dass er einen Friedensvertrag mit Israel nie Unterstützen wird. Abbas war im Jahr 2000 gegen das israelische Friedensangebot in Camp David. 2008 lehnte er das Friedensangebot des damaligen Premierministers Ehud Olmert ab. Schließlich lehnte er 2013 den vom ehemaligen US-Präsidenten Obama angebotenen Frieden ab. Seither hat Abbas keinerlei Andeutungen gemacht, von seiner Position abgerückt zu sein. Drittens: Ein hypothetischer Friedenvertrag, den ein hypothetischer Palästinenserführer akzeptieren würde, würde Israels Existenz gefährden. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass ein „Vertrag“ zustande käme, würde dies Israel in Gefahr bringen, anstatt den jüdischen Staat zu schützen. Noch einmal: Israel ist nicht die einzige Seite, die durch Trumps Entscheidung, mit dem palästinensischen Diktator (der acht Jahre nach dem Ende seine offiziellen Amtszeit immer noch herrscht) zusammenarbeiten zu wollen, Schaden genommen hat. Auch Trump hat sich durch diesen Schritt selbst keinen Gefallen getan. (Jerusalem Post)  Bitte betet intensiv für Trump und seine Regierung. Mögen sie der schleimigen Täuschung durch die Palästinensische Autonomiebehörde oder ihren Chef, Mahmud Abbas, weder jetzt noch später zum Opfer fallen: Abbas wird nie ein Freund Israels sein. Die PA ist eine Organisation, deren Ziel es nicht ist, einen palästinensischen Staat zu gründen. Vielmehr hat sie nur ein Ziel - die Zerstörung des jüdischen Staates.

ISRAELISCHE KAFFEESTUBE GEWÄHRT FREUNDLICHEN KUNDEN RABATT – In Israel wird man nicht nur mit einem Lächeln belohnt, wenn man seinem Barista gegenüber freundlich ist, man kann dadurch sogar Geld sparen. Café Café, eine der größten Kaffeehausketten, bietet den Kunden in seinen 157 Filialen jetzt einen 25%igen Rabatt. Dafür brauchen sie beim Bestellen einer normalen Tasse Kaffee nur „bitte“ und „danke“ zu sagen, wie das täglich in Tel Aviv erscheinende Finanzzeitung Globes am Mittwoch, den 3.5.2017 berichtete. Für Kunden mit guten Manieren kostet eine Tasse Kaffee dann nur 6 Schekel (1,50 Euro), statt 8 (2 Euro). Der Chef von Café Café, Noam Zimerman, erklärte gegenüber Globes, er hoffe, dass die israelische Gesellschaft sich durch die Initiative ermutigen lässt, respektvoller miteinander umzugehen. Außerdem erwartet er, dass seine Firma dadurch finanziellen Nutzen hat. Der Umsatz der Kette stieg zwischen 30 und 40 %, als sie den Preis vor ein paar Jahren von 11 oder 12 Schekel (3 Euro) auf 8 senkte. Auch dieses Mal rechnet Zimerman mit einem ähnlichen Anstieg. (INN)  

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team