Aktuelles aus Jerusalem – 3. März 2017

„Betet unablässig!“ - 1. Thessalonicher 5,17

CHRISTEN FLIEHEN AUS DEM SINAI – Hunderte von Christen sind am Freitag, den 24.2.2017 aus dem nördlichen, ägyptischen Teil des Sinai geflohen, nachdem innerhalb von nur drei Wochen sieben Christen ermordet worden waren. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters berichtete von 25 Familien aus der evangelischen Kirche in Sinai, die nun in der Stadt Ismailia am Sueskanal sind. Vertreter der Kirche sagten, dass 100 der rund 160 Familien im Nordsinai geflohen seien. Über 200 Studenten aus der Provinzhauptstadt Al-Arisch seien ebenfalls geflohen. „Ich werde hier nicht auf den Tod warten“, so Rami Mina, einer der Geflohenen. „Ich habe mein Restaurant geschlossen und bin da raus. Diese Leute [von der ISIS] kennen keine Skrupel.“ Am Vortag war Kamel Youssef, ein Klempner, vor den Augen seiner Frau und Kinder in ihrem Zuhause in Al-Arisch erschossen worden. Es war der 7. Mord seit dem 30.1.2017. Vor kurzem hatte die ISIS ein Video veröffentlicht und Christen im Land bedroht. Man geht davon aus, dass die ISIS auch hinter dem Bombenanschlag auf die Markuskathedrale, dem Sitz des koptischen Papstes in Kairo, steht. Dabei waren im Dezember 2016 28 Menschen ums Leben gekommen. Der ägyptische Zweig der ISIS hat sich auf der Sinai-Halbinsel eingenistet. (Christian Post)  Bitte betet für den Schutz der Christen im Sinai und anderen Teilen Ägyptens. ISIS-Terroristen machen ihre Drohung, Christen zu töten, schnell wahr. Ihr Ziel ist es, dass keine Christen auf dem Sinai bleiben. Betet, dass die ägyptischen Sicherheitskräfte die Terroristen in ihrer Mitte eliminieren. 

FINGER ABGESÄGT - ANSCHLAG NAHE PARIS – Zwei jüdische Brüder sind letzte Woche von mehreren Männern mit nahöstlichen Gesichtszügen in Bondy östlich von Paris entführt und geschlagen worden. Am Ende sägten die Angreifer einem der Brüder einen Finger ab. Die Brüder kamen mit Schock ins Krankenhaus. Beide Männer waren wegen ihrer Kippa leicht als Juden erkennbar; außerdem ist ihr Vater ein sehr bekannter Jude in der Stadt Bondy, wo 53.000 Einwohner leben. Sie waren mit dem Auto unterwegs, als sie von einem anderen Fahrzeug von der Haupt- in eine Nebenstraße gedrängt wurden. Noch während der Fahrt schrien der Fahrer und Beifahrer ihnen antisemitische Parolen zu, bevor sie sie zum Anzuhalten nötigten. Dann wurden beide Brüder von mehreren Männern umzingelt, die aus einem Wasserpfeife-Café in der Nebenstraße gekommen waren. Sie traten die Brüder, prügelten auf sie ein und bedrohten sie mit dem Tod, falls sie sich bewegen würden. Dann sägte einer der Angreifer einem der Brüder einen Finger ab. (Arutz 7)  Bitte betet nach diesem sinnlosen Anschlag für Barmherzigkeit, Trost und Heilung sowie für die Festnahme und Verurteilung der Angreifer. „Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, Er verbindet ihre Wunden.“ - Psalm 147,3

ISLAMISCHER TERRORANSCHLAG IN DEUTSCHLAND VERHINDERT – Am letzten Februarwochenende gab die Polizei in Niedersachsen die Festnahme eines 26-jährigen Islamisten bekannt, der einen Terroranschlag geplant hatte. Die Staatsanwaltschaft erklärte, in der Wohnung des Mannes in Northeim sei Material für die Herstellung von Bomben sichergestellt worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Verdächtige Polizisten und Soldaten in eine mit Sprengstoff präparierte Falle locken wollte. Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ist die Zahl der radikalen Dschihad-Kämpfern in Deutschland gestiegen; 2014 waren es rund 100, inzwischen seien es zirka 1600. „Wir bekommen hier jeden Tag zwei bis vier glaubwürdige Tipps“, so der Chef des BfV, Hans-Georg Maaßen. Von den Dschihadisten in Deutschland seien 570 als „extrem gefährlich“ einzustufen, da sie in der Lage seien, Terrorangriffe zu planen. (Arutz 7)

FACEBOOK SCHALTET FATAH-PROFIL AB UND WIEDER AN – Am Montag, den 27.2.2017 entfernte Facebook das Profil der Fatah, der Partei von PA-Chef Mahmud Abbas. Zuvor war offensichtlich ein Bild des ehemaligen PA-Vorsitzenden Jassir Arafat mit einer Waffe gepostet worden. Die Konten der zwölf Administratoren der Seite, die 70.000 Freunde hat, wurden - zunächst - für 30 Tage deaktiviert. Auf dem Foto hielt Arafat die Waffe eines israelischen Soldaten, der in den 1980er Jahren in Beirut entführt worden war. Neben Arafat war Mahmoud al-Alul zu sehen, der vor Kurzem zum Vorsitzenden der Fatah gewählt worden war. * Schockierender Weise entschuldigte sich Facebook am Mittwoch, den 1.3.2017 für das Abschalten der Fatah-Seite, was ein „Fehler“ gewesen sein soll. * Israel hatte Facebook mehrfach aufgefordert, die Hetze von palästinensischen Arabern auf der Plattform zu stoppen, weil diese direkt für die Terrorwelle des letzten Jahres verantwortlich sei. Die Knesset hatte letzten Monat sogar ein Facebook-Gesetz vorgebracht, wonach ein Gericht Firmen wie Facebook auffordern kann, Beiträge zu entfernen, die sie als „Hetze“ einstuft. 2016 stellte Israel 158 Anträge zur Entfernung solcher Facebook-Inhalte; bei YouTube, welches dem Unternehmen Google gehört, stellte Israel 13 Anträge. Etwa 95 % der Anträge bei Facebook waren erfolgreich, YouTube stimmte der Entfernung von 80 % der betroffenen Videos zu. (INN, Israel Today)  Bitte betet gegen Beiträge in sozialen Medien, die zu Hass und Gewalt gegenüber Gottes geliebtem Volk aufrufen. „Und es wird geschehen: Wie ihr ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, Haus Juda und Haus Israel, so werde Ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht! Eure Hände seien stark!“ - Sacharja 8,13

FRAUENPROTEST – Die Kritik der Linken in den USA gegen Präsident Trump nimmt neue Formen an. Nun soll eine Frauendemonstration dafür herhalten. Dabei sollen sich die Frauen gegenseitig ihre Hassparolen auf Trump zuschreien; sie verstehen ihre Veranstaltung fälschlicherweise als konstruktive Politik. Für den 8.3.2017, den „Internationaler Frauentag“, planen die Organisatoren einen „Generalstreik“ unter dem Titel „Der Tag ohne die Frau“. In ihrem am 6.2.2017 veröffentlichten Manifest fordern die Köpfe hinter der Bewegung zu einer „neuen Welle des militanten feministischen Kampfes“ auf. „Militant“, nicht „friedlich“. Das Dokument wurde unter anderem von Rasmea Yousef Odeh einer verurteilten Terroristin verfasst. Die Palästinenserin Odeh wurde 1970 wegen ihrer Beteiligung an zwei Bombenanschlägen in Israel verurteilt; damals kamen zwei Studenten ums Leben, als sie ihren Einkauf erledigten. Odeh war zehn Jahre im Gefängnis. Dann gelang es ihr 2004 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen, indem sie über ihre Vergangenheit log. Dies hätte die US-amerikanische Einwanderungsbehörde auch über eine einfache Google-Suche vorab prüfen können. 2014 wurde Odeh wegen Betrug bei der Einwanderung verurteilt. Ihr wurde allerdings für dieses Frühjahr das Recht zugesprochen, den Fall neu aufzurollen, weil sie behauptet, unter PTSD gelitten zu haben, als sie in ihrem Antrag log. Eine weitere Mitverfasserin des Manifestes ist Angela Davis, eine stalinistische Dozentin und langjährige Unterstützerin der Black Panthers. Bekannt wurde Davis, weil sie 1972 freigesprochen wurde; damals wurden drei von ihr gekaufte Waffen bei einer Schießerei in einem Gerichtssaal eingesetzt, wobei der Richter ums Leben kam. Sie feierte, indem sie nach Kuba ging. Eine dritte Mitautorin ist Tithi Bhattacharya, die sich in einem Aufsatz für die Zeitschrift International Socialist Review lobend über den Maoismus äußerte und betonte, dass Maoisten bei den Außenministerien der USA, Kanadas und der EU als Terroristen geführt werden. Bhattacharya deutete dies als Hinweis darauf, dass Maoisten wieder in den Nachrichten auftauchen und definitiv gegen die richtigen Leute kämpften. * Wenn sich jemand voller Hass gegen Kanada äußert, weiß man, dass man es mit Extremisten zu tun hat. * Der „Internationale Frauenstreik“ soll eine Bewegung der Basis sein, auf ihrer Webseite wird versprochen, man könne weitere Infos darüber bekommen, wie man bei sich vor Ort protestieren kann. Beispielsweise sollen die Frauen einfach ihre Arbeitsstelle verlassen und mit demonstrieren. Medienberichten zufolge sollen die Frauen ihren Tag damit verbringen, Straßen, Brücken und Plätze zu blockieren, keine Hausarbeit zu erledigen, sich nicht um die Kinder zu kümmern, keinen Sex zu haben und Geschäfte zu boykottieren, die für Trump sind, und dazu aus Solidarität rot tragen. Der Ton des Manifestes und der Aufruf zu „militanten“ Aufständen sind wiederum ein Hinweis darauf, wie die Liberalen immer mehr bereit sind, Gewalt zu rechtfertigen - unter dem Deckmantel, dass sie gegen Trump sind. (New York Post)

MILLIONÄRE FLIEHEN – Die Anzahl der Millionäre weltweit, die in ein anderes Land ziehen, ist rasant angestiegen. Rund 82.000 Personen mit mehr als einer Million Euro verließen 2016 ihre Heimat. 2015 waren es 64.000, wie der Global Health Review berichtet. Zum 2. Mal wanderten die meisten Millionäre nach Australien aus; 11.000 zog es nach Australien (38 % mehr 2015), 10.000 gingen nach Amerika (48 % mehr). Die 12.000 flohen aus Frankreich, vielleicht aufgrund der Terroranschläge dort und der Rechtspopulisten im Land. Angesichts der Ansichten von Le Pen über Immigration und Globalisierung spekulieren Kommentatoren, ob die rechten Präsidentschaftskandidatin Le Pen einen „Frexit“ veranlassen und damit Frankreich aus der EU katapultieren will. (New York Post)  Frankreich gehört zu den Ländern, die Druck auf Israel ausüben, einer Zwei-Staaten-Lösung mit der PA zuzustimmen; es vergisst dabei, dass die PA einer Gruppe von Terroristen entstammt, die Israel hasst, und inzwischen zu einer anonymen Terrorgruppe mutiert ist, die Israel weiterhin hasst und als so genannter Friedenspartner keine Gelegenheit verstreichen lässt, Mörder von Juden zu verherrlichen und zu belohnen und Kinderbücher, Schulbücher und Kindersendungen zu missbrauchen, um ihren Hass auf die nächste Generation zu übertragen. Dennoch meint Frankreich, die PA verdient es, israelisches Territorium, einschließlich von Teilen von Jerusalem, von Israel geschenkt zu bekommen. Ist es Zufall, dass es in Frankreich nicht so gut läuft - 1. Mose 12,3

VFI BRAUCHT EURE HILFE DRINGEND – Opfer von Terror in Israel müssen oft monatelang in einer Rehaklinik behandelt werden, verlieren die Arbeit, leiden unter emotionalen Traumata. All das wirkt sich auch auf ihre Familien aus. Über den Dienst an den Armen, Kindern, Senioren und Holocaust-Überlebenden hinaus hilft Vision für Israel auch Terroropfern und ihren Familien. Danke für eure Spenden. - „Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso!“ - Lukas 6,31

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team