Aktuelles aus Jerusalem – 24. November 2017

„Und ihr, Söhne Zions, jubelt und freut euch im HERRN, eurem Gott! Denn Er gibt euch den Frühregen nach dem Maß der Gerechtigkeit, und er lässt euch Regen herabkommen: Frühregen und Spätregen wie früher.“  Joel 2,23

KANADAS CHANUKKA-BRIEFMARKE FÜR DIESEN WINTER – Neben den Kerzen, Donuts und jüdischen Kreiseln, die gewöhnlich als Symbole für „Chanukka“ verwendet werden, fügt die kanadische Post dieses Jahr eine Briefmarke für das jüdische Lichterfest hinzu. Darauf ist ein geometrisches Design mit verschiedenen Menoras und einem starken Kontrast zwischen Hell und Dunkel zu sehen, wodurch der Eindruck von flackernden Kerzen entsteht. Darauf steht das Wort Chanukka auf Französisch, der zweiten offiziellen Amtssprache. Wer solche Briefmarken haben will, kann sie seit dem 20.11.2017 online bestellen. * Das Lichterfest erinnert an die Einweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem nach dem Sieg der Makkabäer über die Griechen im 2. Jahrhundert vor Christus. Dieses Jahr beginnt das achttägige Fest bei Sonnenuntergang am 20.12. (Jerusalem Post)

NIEDERSCHLÄGE IN ISRAEL – Für diese Woche hieß es im Wetterbericht, dass es sowohl Regen als auch mögliche Überschwemmungen geben könnte. Der Kinneret (See Genezareth) braucht dringend Regen. Am Montag, den 20.11.2017 war es bewölkt und die Temperaturen sanken. Niederschläge wurden entlang der Küste und im Norden Israels erwartet. Am Abend kam es dann auch zu ergiebigen Regenfällen im Norden und in der Mitte des Landes, begleitet von einigen Gewittern. Am Dienstag sollte es immer wieder regnen und gewittern, wobei für die Küste, das Jordantal, die judäische Wüste und das Toten Meer vor Überschwemmungen gewarnt wurde. Die niedrigen Temperaturen und der bewölkte Himmel sollten sich durch die ganze Woche ziehen, mit leichten Schauern im Norden und oberhalb des Negevs im Süden. (Arutz 7)  Bitte betet für den dringend nötigen Regen in Israel und dass durch die Niederschläge keine Schäden an Häusern, anderem Hab und Gut oder in der Landwirtschaft entstehen.

ISRAELISCHER MINISTER SPRICHT ÜBER GEHEIME KONTAKTE MIT SAUDI ARABIEN – Ein israelisches Kabinettsmitglied sagte am 19.11.2017, Israel pflege verdeckte Kontakte zu Saudi-Arabien, in einer Zeit, wo die Sorgen in Bezug auf den Iran wachsen. Es war das erste Mal, dass ein ranghohes Regierungsmitglied über solche Kontakte sprach. In einem Interview im Armee-Radio wurde Energieminister Jubal Steinitz gefragt, warum Israel über diese Kontakte mit Saudi-Arabien nicht spreche. Steinitz erwiderte: „Wir haben in der Tat Kontakte mit vielen moslemischen und arabischen Ländern, die teilweise geheim sind, und normalerweise sind wir auch nicht die Partei, die sich dafür schämt. Es ist die andere Seite, die daran interessiert ist, über diese Beziehungen Stillschweigen zu bewahren. Für uns ist das kein Problem; wir respektieren die Wünsche der anderen. Die Beziehungen entwickeln sich weiter, ob mit Saudi-Arabien oder anderen arabischen oder moslemischen Ländern ... schweigen wir einfach weiter darüber.“ (Jerusalem Post)

WARNUNGEN ÜBER DEN „GEFÄHRLICHEN ABGRUND“ – Saudi-Arabien hat davor gewarnt, dass es sich falls nötig ohne zu zögern gegen den Iran verteidigen wird. Es hatte Warnungen gegeben, wonach die Region in einen „gefährlichen Abgrund“ geschoben worden sei. In den letzten Wochen wuchs die Angst vor einem Dritten Weltkrieg, während die Spannungen zwischen dem saudischen Königshaus und Teheran stiegen. Dies wurde ausgelöst durch den überraschenden Rücktritt des libanesischen Premiers Saad al-Hariri, einem engen Verbündeten von Riad. Bei einer Krisensitzung letzte Woche in Kairo verschärfte der saudische Außenminister Adel Jubeir seine Aussagen gegenüber dem islamistischen Regime. Saudi-Arabien und andere arabische Außenminister kritisierten den Iran und seinen libanesischen Verbündeten, die Hisb-Allah, auf der von Saudi-Arabien einberufenen und von den VAE, Bahrain und Kuwait unterstützten Dringlichkeitssitzung. Sie alle warnten, sie würden nicht untätig bleiben, wenn sich der Iran in arabische Angelegenheiten einmischt. * Hariri war am 4.11.2017 zurückgetreten und hatte dem Iran und der Hisb-Allah vorgeworfen, in der Region Chaos zu verursachen. Saudi-Arabien warf der Hisb-Allah vor, mit hinter dem Abschuss von Raketen vom Jemen aus in Richtung Riad zu stecken. Auf der Dringlichkeitssitzung sollte darüber gesprochen werden, wie man den Iran konfrontieren kann. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Aboul Gheit, erklärte gegenüber den Ministern, dass arabische Nationen das Thema bei internationalen Organisationen, darunter dem UNO-Sicherheitsrat, zur Sprache bringen würde. Er sagte: „Die Drohungen des Irans haben gewisse Grenzen überschritten und die Region in einen gefährlichen Abgrund gestoßen.“ (Drudge)

ARABISCHE LIGA: „DIE HISB-ALLAH IST EINE TERRORGRUPPE.“ – Arabische Außenminister bezeichneten die libanesische Hisb-Allah am 19.11.2017 als „Terrororganisation“ und kündigten an, sich an den UNO-Sicherheitsrat wenden zu wollen, um das Einmischen des Irans in der Region zu diskutieren. Auf der Konferenz in Kairo sagte der Chef der Liga, Ahmed Aboul Gheit, die arabischen Staaten stimmten in Bezug auf den Iran überein: „Derzeit erklären wir dem Iran keinen Krieg und gehen nur schrittweise vor. Ich hoffe, der Iran versteht diese Botschaft und ändert sein Verhalten in der Region.“ Er warf dem Iran vor, für den Beschuss von saudischen Städten verantwortlich zu sein, was die nationale Sicherheit von Saudi-Arabien gefährdet habe. Ebenso mische sich Teheran in innere Angelegenheiten von arabischen Nationen ein und verbreite Zerstörung und Hass. Bei dem Treffen am vergangenen Sonntag ging es um die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und seinem Rivalen, dem Iran, besonders auch wegen der Begründung, die der libanesische Premier bei seinem Rücktritt angab. (Arutz 7)

IVK SCHIESST AUF SYRISCHE ARMEE IN GOLANHÖHEN – Israelische Panzereinheiten in den Golanhöhen gaben am Abend des 19.11.2017 einen Warnschuss auf eine Stellung der syrischen Armee im Niemandsland ab. Die syrische Stellung befand sich illegal innerhalb der schmalen Pufferzone, die israelische und von Syrien gehaltene Teile der Golanhöhen voneinander trennt. Diese Pufferzone wurde mit dem Waffenstillstandsabkommen nach dem Jom Kippur-Krieg 1973 geschaffen. 1974 unterzeichneten beide Mächte ein Abrüstungsabkommen. In dem schmalen Streifen darf weder Israel noch Syrien Soldaten haben. Das damals gestellte Truppenkontingent der Vereinten Nationen sollte diese Pufferzone überwachen. Nachdem Syrien widerrechtlich eine Stellung etablierte, schoss eine IVK-Panzereinheit darauf, um weitere Provokationen durch die syrische Regierung zu verhindern. Es blieb unklar, ob materieller oder Personenschaden entstand. „In den letzten paar Stunden“, so ein IVK-Sprecher, „verstieß die syrische Armee gegen das Waffenstillstandsabkommen von 1974, in dem es einen Stützpunkt in der entmilitarisierten Zone zwischen Syrien und Israel verstärkte. Darauf reagierte die israelische Armee mit einem Warnschuss.“ (INN)  Bitte betet gegen die Eskalation der Situation an den Grenzen Israels, besonders gegen die feindlichen Mächte, wie den Iran und die Hisb-Allah in Syrien. Zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg!“ - Psalm 68,31

IRAN STELLT SEINE BRÜCKE ZUR ISRAELISCHEN GRENZE FERTIG – Truppen des Regimes im Osten Syriens sind gerade einmal 2 km von der strategisch wichtigen Grenzstadt Abu Kamal entfernt, es ist das letzte Glied in der iranischen „Landebrücke“ von der irakisch-iranischen Grenze bis zum Mittelmeer und zur Grenze Israels, während die von den USA unterstützte kurdisch-syrische Armee (SDF) noch 25 km von der Stadt entfernt ist. Die Kontrolle über den Grenzübergang al-Qaim/Abu Kamal und viele Straßen, die von dort in den Westen führen, werden es dem vom Iran geführten Bündnis ermöglichen, Kämpfer und Waffen in beiden Richtungen zu transportieren. Bei einer künftigen Konfrontation mit der Hisb-Allah wird Israel miterleben müssen, wie seine Feinde sich neu ausrüsten und neue Kämpfer von anderen „iranischen Kunden“ bekommen. Darauf arbeitet Teheran derzeit hin. So wie sich die Iraner stärken und in Syrien Land gewinnen, wird es immer wahrscheinlicher, dass der Iran direkt gegen Israel kämpfen wird. (Jerusalem Post)

USA DROHT MIT SCHLIESSUNG DES PALÄSTINENSISCHEN BÜROS IN WASHINGTON – Die Regierung Trump hat die PLO (die so genannte Palästinensische Befreiungsorganisation) gewarnt, dass sie deren Büro in Washington schließen wird, wenn die Palästinenser die Friedensgespräche mit Israel nicht ernst nehmen. Dies teilten Vertreter des Außenministeriums mit. Laut Außenminister Rex Tillerson haben die Palästinenser gegen US-amerikanisches Recht verstoßen, wonach die PLO-Vertretung geschlossen werden muss, wenn sie beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gegen Israel vorgeht. In einer Rede vor der UNO-Generalversammlung im September 2017 hatte der PA-Vorsitzende Mahmoud Abbas gegen dieses Gesetz verstoßen, als er den IStGH aufrief, Israel zu überprüfen und wegen Kriegsverbrechen gegen die Palästinenser zu verfolgen. (CNN)

BEHINDERTE WOLLEN ISRAEL ZUM ERLIEGEN BRINGEN, SOLLTE DIE REGIERUNG EIN GESETZ NICHT VERABSCHIEDEN UND UMSETZEN – Fast zwei Monate nach Unterzeichnung eines Vertrages zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen warnten behinderte Israelis am Sonntag, den 19.11.2017, sie würden das Land zum Erliegen bringen, wenn die Regierung das Gesetz Ende November nicht umsetzt. „Der Vorsitzende der Koalition, David Bitan, versprach, das Gesetz würde Ende November verabschiedet und dem Komitee sowie der Knesset vorgelegt“, hieß es in einem Statement der Vertreter der Behinderten. „Bisher ist weder ein Memo herausgegeben worden, noch weiß jemand, wie die Dinge stehen. Wir werden unsere Proteste voll wiederaufnehmen. Tausende von Mitgliedern, Nichtregierungsorganisationen und andere Gruppen werden uns zur Seite stehen. Dieses Mal werden wir das Land komplett zum Erliegen bringen.“ (Koenig)  Bitte betet für die Regierung Israels: „Schafft Recht dem Geringen und der Waise, dem Elenden und dem Bedürftigen lasst Gerechtigkeit widerfahren! Rettet den Geringen und den Armen, entreißt ihn der Hand der Gottlosen!“ – Psalm 82,3-4

VFI BRAUCHT EURE HILFE – Über die Projekte von Vision für Israel könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und Gaben!

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team