Aktuelles aus Jerusalem – 23. Februar 2018

„Da wurde unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubel. Da sagte man unter den Nationen: ‚Der HERR hat Großes an ihnen getan!’ Der HERR hat Großes an uns getan: Wir waren fröhlich!“  Psalm 126,2-3

WUNDER IN KIBBUZ HARDUF: „KAMPF ÜBER UNSEREN KÖPFEN“ – Jubal Elad, der Vorsteher vom Kibbuz Harduf, wo am vorletzten Wochenende ein Flugzeug der israelischen Luftwaffe abgestürzt war, äußerte sich über diesen dramatischen Sabbat vor Journalisten. „Gegen 5.45 Uhr morgens wachten wir wegen der äußerst fruchterregenden Explosionen auf. Uns war nicht klar, was gerade passierte, aber es hörte sich an, als würde Krieg über unseren Köpfen toben. Bald war klar, dass es am Eingang vom Kibbuz nahe der Schule einen Absturz gegeben hatte.“ Alle seien im Verlaufe des Tages im Kibbuz geblieben, niemand habe sich nach draußen gewagt. Sicherheitskräfte hatten den Bereich, wo das Flugzeug lag, zu militärischem Gebiet erklärt. Von bestimmten Punkten habe man die Maschine sehen können. Die Bewohner des Kibbuz seien stundenlang nicht informiert worden. Es habe viel Konfusion um die Geschichte über die iranische Drohne gegeben. Keiner wusste, ob sie oder das Flugzeug abgestürzt war. Darum hörten sich die Bewohner die Nachrichten an, um nachvollziehen zu können, was gerade passierte. Sie wollten zunächst einmal wissen, ob sie noch in Gefahr waren und wie sie am besten mit dem Ereignis umgehen sollen. Elad sagte, es sei ein großes Wunder gewesen. „Es war ein sehr dramatischer Vorfall, ein Wunder. Nur wenige hundert Meter weiter und das Flugzeug wäre in den Wohnbereich gestürzt. Dann hätte es ganz anders ausgesehen. Es sei ein Riesenglück, dass niemand im Kibbuz zu Schaden kam. Dafür seien alle dankbar. „Ich wünsche den Piloten, dass sie sich beide vollkommen erholen.“ Elad hofft, dass die Luftwaffe mit Bedacht vorgehen wird und dass es ruhig bleibt. (INN)  Wir sind dankbar, dass der noch im Krankenhaus liegende Soldat nun über den Berg ist. Bitte betet weiter für seine vollständige Wiederherstellung. Der zweite Pilot war bereits am Tag nach dem Absturz entlassen worden. 

ABTREIBUNGEN IN EUROPA WEGEN DOWNSYNDROM SIND WIE ERBGESUNDHEITSLEHRE DER NAZIS – Das Beschlussorgan der Kirche von England hat einmütig entschieden, Eltern unparteiische Informationen zu geben, wenn diese ein Kind mit Downsyndrom erwarten. Der bei der Synode gestellte Antrag unterstützt an die Regierung gestellte Forderungen, wonach sichergestellt werden muss, dass Eltern mit dieser Diagnose die nötige Hilfe erhalten. Dennoch äußerten Mitglieder der Synode, dass dies zu einer Erbgesundheitslehre wie bei den Nazis führen könnte, wodurch alle Babys, die wahrscheinlich Downsyndrom haben, abgetrieben werden. Andrew Gray warnte: „In Ländern wie Island gibt es Downsyndrom fast nicht mehr. Was hier vorliegt, ist eine sehr einfache Situation. Großbritannien und Europa haben angefangen, Eugenik zu praktizieren. Ehrlich gesagt sehe ich da ganz klare Parallelen zum Dritten Reich.“ Gray sagte dies während einer Debatte über nichtinvasive, vorgeburtliche Untersuchungen, wobei die Kirche von England besorgt ist, dass solche Untersuchungen alle Frauen zur Abtreibung bewegen wird, nur weil ihr Kind eventuell mit Downsyndrom auf die Welt käme. Der Bischof von Carlisle, James Newcome, sagte, auch Kinder mit Downsyndrom sollten ausgetragen werden. Er fügte hinzu: „Mit einer Behinderung geboren zu werden ist keine Katastrophe.“ (UK Daily Mail)

STÖRCHE GENIESSEN ISRAELS HULATAL – Fast eine halbe Million Störche aus Europa und Asien machen jährlich in Israel Zwischenstopp. Diese Woche trafen 40 am Hulasee ein, um zu fressen und sich vor der Rückreise nach Europa auszuruhen. Es war der erste Schwarm, der diesen Winter in Israel eintraf. Wer gerne Zugvögel beobachtet, findet in der Hulaebene prächtige Bedingungen. Das Hulatal in Obergaliläa ist ein international begehrter Park für Vogelfreunde. Zweimal pro Jahr kommen erstaunlicherweise 390 verschiedene Wasser-, Raub- und Singvögel zu Besuch. Die Bedingungen sind für die gefiederten Besucher so gut, dass eine wachsende Anzahl dort sogar den ganzen Winter verbringt. Außerdem leben Wasserbüffel und Wildkatzen in der Ebene, die von einer einzigartigen Flora geziert wird. Den Hulasee besuchen in der Zeit der Zugvögel über eine halbe Million Tiere, weshalb ihn die australische Naturzeitschrift Wildlife im Jahr 2009 zu einem der zehn wichtigsten Beobachtungspunkte der Welt ernannte. Der Storch wird in der Bibel zum Beispiel vom Propheten Jeremia für seine Spannweite und seinen Vogelflug bewundert. (Jerusalem Post, JNN)  „Der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten...“ - Jeremia 8,7

ISRAEL UND ÄGYPTEN UNTERZEICHNEN VERTRAG ÜBER ERDGASLIEFERUNGEN – Die israelische Firma Delek Drilling und ihr amerikanischer Partner Noble Energy haben einen Vertrag über umgerechnet rund 12 Millionen Euro unterzeichnet; sie werden das ägyptische Unternehmen Dolphinus Holdings in den nächsten zehn Jahren mit 64 Milliarden Kubikmetern Erdgas beliefern. Es ist der bisher größte Exportvertrag für die noch junge israelische Erdgasbranche. Beobachtern zufolge wird der Großteil des Erdgases wohl für den eigenen Bedarf Ägyptens verwendet werden. Man erwartet aber, dass dieser Vertrag dazu führen wird, dass Ägypten ein Exportzentrum für israelisches Erdgas werden wird. Derzeit gibt es zwei große Erdgasfelder in Israel; auf Tamar wird bereits gearbeitet. Auf dem riesigen Feld Leviathan beginnt die Arbeit erst nächstes Jahr. Der Deal zwischen Ägypten und Israel gilt für Tamar. Ein weiterer, sehr großer Vertrag existiert bereits. Im November 2016 hatten Israel und Jordanien eine Vereinbarung über die Lieferung von 45 Milliarden Kubikmetern Erdgas im Wert von 8 Milliarden Euro unterzeichnet. Interessanterweise sind die ersten beiden wirklich großen Verträge mit zwei arabischen Staaten zustande gekommen, die auch Friedensverträge mit Israel haben. (Medialine)

DEMONSTRATION FÜR ISAREL – Über 70.000 Hindus hielten letzte Woche in Kalkutta eine Demonstration für Israel ab. Sie forderten die Regierung auf, sich auf Israels Seite zu stellen und die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Für viele Inder steht Israel für Überleben, Kreativität und Wohlstand. Hunderte hielten Plakate, auf denen stand: „Jerusalem ist die ewige Hauptstadt Israels.“ Einer der Teilnehmer, der Schriftsteller, Denker und Filmemacher Tapan Ghosh, sagte: „Die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem würde Israel ehren, denn es setzt sich für Frieden und für die Stärkung der Beziehung zwischen unseren beiden alten Völkern ein.“ (Jerusalem Post)

ISRAELISCHE FORSCHER NENNEN NAHRUNGSMITTEL, DIE DEMENZ VERHINDERN – Nahrungsmittel können beeinflussen, ob jemand am Ende seines Lebens unter Demenz leiden wird oder nicht, wie Forscher an der Fakultät für Landwirtschaft, Nahrungsmittel und Umwelt der Hebräischen Universität in Jerusalem mitteilten. Eine groß angelegte, internationale Studie, an der sich auch die Hebräischen Universität beteiligte, untersuchte, wie Nahrungsmittel das Gehirn von Menschen, die 50 Jahre oder älter sind, beeinflussen. Die Wissenschaftler konnten belegen, dass die Ernährungsweise das Risiko von Demenz beeinflusst. Zu den Nahrungsmitteln, die Demenz verhindern, zählen Heidelbeeren (nicht nur der Saft), gesunde Fette (wie Olivenöl), Nüsse (in kleinen Mengen, um nicht zu viele Kalorien aufzunehmen) und Fisch. Dazu kommen Hülsenfrüchte, Obst, Magermilchprodukte wie Joghurt; Hühnchen und Vollkorngetreide. Zu den Nahrungsmitteln, die Demenz fördern, gehören Gebratenes, Zucker, industriell verarbeitete Lebensmittel, (rotes) Fleisch, Fett, Käse und Salz. (Jerusalem Post)  „Und ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, dienen: So wird Er dein Brot und dein Wasser segnen, und Ich werde alle Krankheit aus deiner Mitte entfernen.” - 2. Mose 23,25

KNOCHENGEWEBE AUS DEM LABOR SOLL BEIN REPARIEREN – Eine bahnbrechende Operation wurde jetzt am Medizinischen Zentrum Emek in Afula durchgeführt. Dabei wurde im Labor gezüchtetes, menschliches Knochengewebe eingepflanzt. Es soll dazu führen, dass ein Stück von einem Knochen nachwächst. Ein Mann hatte bei einem schweren Autounfall rund 5 cm seines Schienbeins verloren. Eine neue Technologie, die noch getestet wird, kam zum Einsatz, um Gewebe zu züchten. Zu diesem Zweck wurden dem Patienten selbst Fettzellen entnommen, aus denen wiederum Bestandteile abgezweigt wurde, die dann zwei Wochen lang auf einem biologisch abbaubaren Gerüst gezüchtet wurden. Das so gewachsene halbfeste Knochengewebe wurde in das Bein des Patienten eingesetzt. Da die Zellen für das Gewebe vom selben Patienten stammten, ist das Risiko der Abstoßung geringer. (UK Daily Mail)

SELTENES MOSAIK IN ISRAEL ENTDECKT – Archäologen entdeckten jetzt bei Ausgrabungsarbeiten in der alten Stadt Cäsarea in Israel ein seltenes, mehrfarbiges Mosaik mit drei Figuren, die wie vornehme Römer in weite Obergewänder gekleidet waren. Das römische Mosaik aus dem 2. oder 3. Jahrhundert nach Christus ist rund 3,5 x 8 Meter groß. „Darauf sind drei Personen, mehrfarbige geometrische Muster und eine lange griechische Inschrift zu sehen”, erklärte Dr. Peter Gendelman, der Chef für Ausgrabungsarbeiten bei der Israelischen Altertumsbehörde. „Die Figuren, alle männlich, tragen Togen und gehören der Oberschicht an. Die Figur in der Mitte schaut nach vorne, die anderen beiden schauen ihn von rechts und links an.“ Das Mosaik wurde beschädigt, als in der byzantinischen Zeit vor etwa 1.500 Jahren ein Gebäude darauf errichtet wurde. Um wen es sich bei den drei Personen im Mosaik handelt, bleibt ein Geheimnis. „Wenn das Mosaik teil eines Gebäudes war, waren die drei möglicherweise die Besitzer. Wenn es ein öffentliches Gebäude war, zählten sie vielleicht zu den Spendern des Mosaiks oder sie waren Mitglieder im Stadtrat.“

BETET FÜR REGEN – Bitte betet weiter, dass im Winter und Frühjahr reichlich Niederschläge fallen, ohne dass dadurch Menschen oder Hab und Gut zu schaden kommen. Betet auch, dass ältere Menschen bei den niedrigeren Außentemperaturen genug haben, um für den Rest des Winters heizen zu können.

VFI BRAUCHT EURE HILFE – Über die Projekte von Vision für Israel könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und Gaben! „Denn es hat Mazedonien und Achaja wohlgefallen, einen Beitrag zu leisten für die Bedürftigen unter den Heiligen, die in Jerusalem sind. Es hat ihnen nämlich wohlgefallen, auch sind sie ihre Schuldner. Denn wenn die Nationen ihrer geistlichen Güter teilhaftig geworden sind, so sind sie verpflichtet, ihnen auch in den leiblichen zu dienen.“ - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team