Aktuelles aus Jerusalem – 17. März 2017

„Und du wirst Vertrauen fassen, weil es Hoffnung gibt; und du wirst Ausschau halten, in Sicherheit dich niederlegen. Und du liegst da, und niemand wird dich aufschrecken, und viele werden deine Gunst suchen. Aber die Augen der Gottlosen werden versagen. Und jede Zuflucht geht ihnen verloren, und ihre Hoffnung ist, die Seele auszuhauchen.“ -
Hiob 11,18-20

VIER FESTNAHMEN NACH TERRORANSCHLAG IN JERUSALEM – Die Polizei hat die Wohnung des arabischen Terroristen in Ostjerusalem durchsucht, der für den Anschlag vom Montag, den 13.3.2017 in der Nähe eines Checkpoints beim Löwentor in der Altstadt verantwortlich war, bei dem zwei Grenzpolizisten verletzt wurden. Der Terrorist betrat den Unterstand der zwei Beamten und stach plötzlich auf sie ein, bevor er selbst erschossen wurde. Einer der Polizisten ist schwer verletzt, der andere trug leichte bis mittelschwere Wunden davon; beide mussten ins Hadassah-Krankenhaus in Ein Kerem eingeliefert werden. Nach dem Anschlag durchsuchten Polizei- und Grenzschutzbeamte das Zuhause des Terroristen im Stadtteil Jabel Mukaber. Sie nahmen vier seiner Verwandten in Gewahrsam, um sie bezüglich des Anschlags zu verhören. Sicherheitsexperten sehen Jabel Mukaber als Brutkasten für Terroristen und warnen vor deren wachsender Unterstützung für die ISIS. „Eine Schule in diesem Stadtteil lädt Eltern von Terroristen ein, damit sie deren Terroraktivitäten vor den Schulkindern verherrlichen“, sagte Dr. Ephraim Herrera, ein Experte in Sachen Islam und Naher Osten. „Auf unsere Nachfrage beim Bildungsministerium hieß es, dass es sich um eine Privatschule handelt und dass wir angesichts dieser Ereignisse nicht überrascht sein sollten.“ (Arutz 7)  Bitte betet für die schnelle und vollständige Wiederherstellung der jüngsten Terroropfer und den Schutz von Jerusalem und Umgebung vor brutalen terroristisch motivierten Übergriffen.

VON DER EU FINANZIERTE PA-SCHULEN LEHREN WEITERHIN GEWALT GEGEN ISRAEL – Wie die britische Tageszeitung Daily Mail am 12.3.2017 schrieb, ignorieren 24 Schulen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) weiterhin Forderungen des Westens, das Lehren von Gewalt gegen Israel zu stoppen. Ihnen war gedroht worden, sie würde keine Hilfe aus dem Ausland mehr bekommen, wenn sie damit nicht aufhörten. Im letzten Jahr gab es einen öffentlichen Aufschrei, als bekannt wurde, dass die britische Regierung - im Rahmen ihrer Auslandshilfe - umgerechnet 13,7 Mrd. Euro an die PA zahlt und dass das Geld britischer Steuerzahler für die Gehälter von verurteilten Terroristen und für die Familien von Selbstmordattentätern benutzt wird. Dennoch, so die Daily Mail, unterrichten die betroffenen Schulen ihre Schüler weiterhin über Terror. Die britische Abgeordnete und Vorsitzende der Labour Friends of Israel (LFI), Joan Ryan, sagte, sie sei zwar dafür, dass die Palästinenser Hilfsgelder bekommen, fügte aber hinzu: „Wir können nicht untätig zusehen, wie die Palästinensische Autonomiebehörde antisemitische Hetze fördert, die Köpfe von Schulkindern vergiftet und eine Zwei-Staaten-Lösung nur noch schwieriger macht.“ Die LFI ist eine proisraelische Partei, die der britischen Arbeitspartei nahe steht; sie hatte die Forschungs- und Medienüberwachungsorganisation Palestinian Media Watch (PMW) letztes Jahr beauftragt, den Bericht zu verfassen, der dann von der Daily Mail gedruckt wurde. * Unter den 24 Schulen, die allesamt bekannten palästinensischen Terroristen gewidmet sind, tragen vier den Namen des Terroristen, der hinter dem Massaker an elf israelischen Sportlern bei der Münchner Olympiade 1972 steckte. Eine Schule ist nach dem Gründer der Terrororganisation Hamas benannt, eine andere nach Amin al-Husseini. Dieser islamische Geistliche wurde als Großmufti von Jerusalem bekannt. Der aus einer der einflussreichsten Familien Jerusalems stammende arabische Nationalist unterstützte im Zweiten Weltkrieg Hitler und half bei der Rekrutierung von Leuten für die Schutzstaffel (SS). Eine weitere Hebroner Schule auf der Liste ist eine von dreien, die nach der Terroristin Dalal Mughrabi benannt wurde. Sie steckte hinter dem schlimmsten Anschlag in der Geschichte Israels, dem Massaker an der Küstenstraße im Jahr 1978. Damals verloren 37 Menschen ihr Leben, darunter zwölf Kinder. „Großbritannien und die Europäische Union sind verantwortlich für den Terror, wenn sie ein Schulsystem finanzieren, das den Terror aktiv unterstützt und damit auch hervorbringt“, so der Leiter von PMW, Itamar Marcus, gegenüber der Daily Mail. „Es handelt sich schlicht und einfach um Kindesmissbrauch, wenn man Kinder dazu ermutigt, im bewaffneten Kampf sterben zu wollen. Es ist eine schreckliche Botschaft an die nächste Generation. Kinder sind der Schlüssel für den Frieden, aber schauen Sie sich an, womit die Kinder in so jungen Jahren konfrontiert werden. Sie wachsen in einer Umgebung des Terrors auf und bekommen gesagt, das Töten von Israelis sei eine Heldentat.“ (Algemeiner)  Wie tragisch, dass die Palästinenser die Seelen ihrer eigenen Gesellschaft zerstören, besonders die ihrer Kinder. Sie tun es, indem sie Terroristen als Helden verherrlichen und in Kindersendungen im Fernsehen und in Schulbüchern zu Hass und zum Töten von Juden aufrufen. In Kinderferienlagern machen sie den jungen Menschen den Dschihad schmackhaft. Bitte betet dagegen, dass die Palästinenser ihre Kinder dem vom Dschihad inspirierten Hass und Mord opfern.

JORDANISCHER MÖRDER VON ISRAELISCHEN MÄDCHEN SAGT, „MENSCHLICHER ABFALL“ MÜSSE AUSGEROTTET WERDEN – Wenige Stunden nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis, in dem er 20 Jahre saß, weil er sieben israelische Schülerinnen erschossen hatte, erklärte der ehemalige jordanische Soldat Ahmed Daqamseh am 12.3.2017, Israelis seien „menschlicher Abfall“, der ausgerottet werden müsse. Dies erklärte Daqamseh im TV-Sender Al-Jazeera. Kurz davor war er aus dem Gefängnis kommend in sein Heimatdorf Ibdir zurückgekehrt, wo er von Freunden und Angehörigen herzlich willkommen geheißen wurde. Weiter sagte er gegenüber dem TV-Sender, Israelis müssten durch Feuer oder Beerdigung eliminiert werden. Wenn dies nicht durch die derzeitige Generation geschafft würde, müsse es die nachfolgende übernehmen. Später erklärte Daqamseh in einem Interview, er wolle in Jordanien keine politische Instabilität verursachen und auch in Zukunft keine weiteren Anschläge verüben. „Meine Stellung gegenüber den Zionisten ist bekannt. Was ich tat, tat ich vor 20 Jahren und das reicht”, sagte er. * Am 13.3.1997 hatte Daqamseh mit einer automatischen Waffe auf israelische Schulkinder geschossen, die auf einer Reise an die jordanisch-israelische Grenze waren. Sieben Mädchen wurden aus dem Leben gerissen, fünf weitere und eine Lehrerin wurden verwundet. Ein jordanisches Gericht hatte Daqamseh als mental instabil eingeschätzt und ihm eine lebenslängliche Haftstrafe auferlegt, anstatt ihn zum Tode zu verurteilen. Anfang dieser Woche wurde Daqamseh aus dem Bab al-Hawa-Gefängnis in Irbid, rund 95 Kilometer nördlich der Hauptstadt Aman entlassen. Daqamseh wurde in einem Konvoy aus Dutzenden von hupenden Autos heimgefahren. Seinem Bruder Bassem zufolge erwarteten ihn Zuhause zahllose Freunde, um ihm alles Gute zu wünschen. * Drei Jahre vor dem Anschlag von 1997 hatten Israel und Jordanien ihren historischen Friedensvertrag unterzeichnet. König Hussein, der Vater von König Abdullah, entschuldigte sich damals bei Israel öffentlich für die Morde. Hussein, war am Tag des Anschlags auf Staatsbesuch in Spanien gewesen, kehrte aber sofort zurück und stattete den trauernden israelischen Familien einen Kondolenzbesuch ab. Es war eine Geste, die viele Israelis tief berührte. (Times of Israel, IFCJ)

TELEFONAT ZWISCHEN TRUMP UND ABBAS: „ES IST ZEIT FÜR FRIEDEN.“ – Am 10.3.2017 führte der US-amerikanische Präsident Donald Trump ein Gespräch mit dem PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas, in dem Trump erklärte, die Zeit für einen echten Friedensvertrag mit Israel sei gekommen. Der Präsident betonte, dass die USA den Israelis und Palästinensern keine Lösung vorschreiben könnten. Auch könnten beide Parteien dies gegenseitig nicht tun, wie es in einer Erklärung aus dem Weißen Haus hieß. Trump soll Abbas eingeladen haben, „in Kürze“ nach Washington zu kommen. Im Februar 2017 hatte Trump die Palästinenser wissen lassen, dass er nicht an einer Zwei-Staaten-Lösung hänge und jede Lösung unterstützen würde, die Israel für passend hält. Auf einer Pressekonferenz während des Besuchs des israelischen Premiers hatte Trump geäußert: „Ich kann mir eine Zwei-Staaten-Lösung und eine Ein-Staat-Lösung vorstellen. Mir wird jede Lösung gefallen, der beide Seiten zustimmen können. Ich kann mit beiden Lösungen leben.“ (Israel Today)

INTEL WIRD DIE ISRAELISCHE FIRMA MOBILEYE FÜR 14 MRD. EURO KAUFEN – Der Technologieriese Intel kauft das israelische Unternehmen Mobileye für umgerechnet 14 Milliarden Euro. So viel wurde in der Geschichte der israelischen Hightechindustrie noch nie gezahlt. Mobileye ist in Jerusalem ansässig und entwickelt Steuerprogramme für automatische Autos. 2016 hatte sich Mobileye mit BMW und Intel zusammengetan, um neue Technologien zu bauen, mit denen selbständig fahrende Autos bereits 2021 auf den Straßen unterwegs sein sollen. (Haaretz)

NETANJAHU: „WIR ERWARTEN, DASS EUROPA DEN ANTISEMITISMUS VERURTEILT.“ – Anfang dieses Monats dankte der israelische Premier Netanjahu dem US-Präsidenten Trump und dessen Stellvertreter Pence für die Verurteilung von antisemitischen Vorfällen in den USA; dabei forderte er die Politiker in Europa auf, das gleiche zu tun. „Der Antisemitismus ist definitiv nicht verschwunden. Aber wir können viel tun, um ihn zu bekämpfen. Führende Politiker müssen ihn unmissverständlich verurteilen, egal wo er auftaucht. (Arutz-7) Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von mir her, spricht der HERR.“ - Jesaja 54,17

VFI BRAUCHT EURE HILFE DRINGEND – Opfer von Terror in Israel müssen oft monatelang in einer Rehaklinik behandelt werden, verlieren die Arbeit, leiden unter emotionalen Traumata. All das wirkt sich auch auf ihre Familien aus. Über den Dienst an den Armen, Kindern, Senioren und Holocaust-Überlebenden hinaus hilft Vision für Israel auch Terroropfern und ihren Familien. Danke für eure Spenden. - „Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso!“ - Lukas 6,31

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team