Hilfe für Pessach im Schatten des Coronavirus

Mar 23, 2020

Die Coronavirus-Krise lastet schwer auf uns allen - mit erheblichen Auswirkungen auf unser physisches und emotionales Wohlbefinden, unser kollektives Sicherheitsgefühl und natürlich unsere wirtschaftliche Realität.

Viele Familien, die schon vor der Krise um ihr Überleben gekämpft haben, brauchen mehr denn je Hilfe. Glücklicherweise haben wir einige kreative Wege gefunden, um unsere lebenswichtige Finanzhilfe für das Pessachfest im Einklang mit den Anweisungen der Regierung weiter zu verteilen.

Unsere tapferen Mitarbeiter haben sich hinausgewagt und bei Dutzenden von Familien in Jerusalem in Tüten verpackte Geldkarten für die Finanzhilfe an den Türen hängen lassen. Hunderte von zusätzlichen Karten werden per Einschreiben an Holocaust-Überlebende, Familien, bedürftige Einzelpersonen, Bewohner der südlichen Region, Terroropfer und einsame Soldaten verschickt.

Einige zusätzliche Fakten:

  • Seit Anfang des Monats sind über 329.000 Arbeitslose hinzugekommen
  • In den letzten 24 Stunden sind über 95.000 neue Menschen in die Arbeitslosigkeit geraten (die 50.000 vor der Krise nicht eingerechnet), und die Zahlen steigen jeden Tag.
  • Bis zum Pessachfest werden voraussichtlich eine halbe Million Menschen arbeitslos sein.
  • Die Bitu'ach Le'umi (Nationalversicherung) wird nicht in der Lage sein, sie alle zu decken.
  • Die Sozialämter werden mit Hilfsanträgen überflutet werden.
  • Dauert die Krise 2 Monate, wird es 3 Jahre dauern, bis sich die Lage wieder normalisiert hat
  • Mehr Familien fallen in den Armutskreislauf
  • Unsere Hilfe ist notwendiger denn je

Alles, was wir bisher erreichen konnten, ist durch Eure großartige Unterstützung möglich gewesen. Dank Euch können wir weiterhin Eure Augen, Hände und Füße in Israel sein, um die wichtige Arbeit des Evangeliums zu erfüllen.

Download Our App