USA SIEHT SIEDLUNGEN NICHT MEHR ALS ILLEGAL

Nov 24, 2019

„Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken; und deine Nachkommenschaft wird die Nationen in Besitz nehmen und wird die verödeten Städte bevölkern.“  Jesaja 54:3

USA SIEHT SIEDLUNGEN NICHT MEHR ALS ILLEGAL – Am Montag, den 18.11.2019 teilte der US-Außenminister Michael Pompeo mit, die Regierung Trump betrachte die israelischen „Siedlungen“ im Westjordanland [sprich Judäa und Samaria] nicht als illegal. Er erläuterte, die öffentlichen Stellungnahmen der USA über die Aktivitäten Israels in den Siedlungen in Judäa und Samaria hätten sich im Verlaufe von Jahrzehnten widersprochen. Beispielsweise erklärte die Regierung Carter 1978 kategorisch, die zivilen Siedlungen seien nicht mit internationalem Recht vereinbar. Im Jahr 1981 dagegen widersprach Präsident Reagan dem und sagte, er glaube nicht, dass die Sieglungen von Natur aus illegal seien. Nach sorgfältiger Analyse der gesetzlichen Debatte von allen Winkeln stimme die Regierung Trump mit Reagan überein. Der Bau von israelischen Siedlungen für die Zivilbevölkerung im Westjordanland stehe nicht im Widerspruch zu internationalem Recht. Diese Schlussfolgerung basiere auf einzigartigen Fakten, der Historie und Umständen bei der Errichtung von zivilen Siedlungen in Judäa und Samaria. Die zivilen Siedlungen als nicht mit internationalem Recht vereinbar zu bezeichnen, habe nichts bewirkt. Und es sei dem Friedensprozess nicht dienlich gewesen. Die Wahrheit sei, dass dieser Konflikt nie gerichtlich gelöst werden könne und Streitigkeiten darüber, wer laut internationalem Recht richtig liegt und wer nicht, würde keinen Frieden schaffen. Es handle sich um ein kompliziertes, politisches Problem, das nur durch Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern gelöst werden könne. (JNN) 

KEINE ISRAELISCHE REGIERUNG – Auf einer Reihe von öffentlichen Auftritten hat US-Präsident Trump seine Frustration über zwei israelische Wahlen dieses Jahr scherzhaft zum Ausdruck gebracht. „Was für ein System ist das da drüben? Israel hat immer noch keine Regierung! Es wird nur gekämpft. Wir haben hier andere Kämpfe, aber zumindest wissen wir, wer der Chef ist. Sie wählen immer wieder, aber keiner gewinnt“, sagte er vor orthodoxen Juden in New York. Von einer Agentur hieß es, Amerika sei frustriert und verzweifle langsam an der Politik Israels und der politischen Krise im Heiligen Land. * Nicht viel hat sich in der letzten Woche geändert. Da Benny Gantz bis 20.11. keine Koalition bildeten konnte, ging das Mandat an Präsident Reuven Rivlin zurück und die Knesset braucht nun eine Mehrheit von 61 Mitgliedern, um einen neuen Kandidaten zu finden. Klappt das nicht, müsste für März 2020 eine 3. Wahl innerhalb eines Jahres ausgerufen werden. (JNN)  Bitte betet weiter für Israels Regierung, aber auch, dass Präsident Trump nicht von hysterischen Demokraten überwältigt wird, die ihn des Amtes entheben lassen wollen.

MASSENPROTESTE IM IRAN NACH ERHÖHUNG DER BENZINPREISE – Am 15.11.2019 kündigte der höchste Anführer im Iran, Ajatollah Ali Khomeini enorme Preiserhöhungen für Kraftstoff an, was am nächsten Tag zu Massenprotesten in Teheran und anderen Städten im Iran führte. Ein Demonstrant wurde getötet; doch weil in sozialen Medien von mehr Opfern gesprochen wurde, schaltete das Land das Internet ab! Am Wochenende wurden Videos veröffentlicht, wie Demonstranten Banken im ganzen Land in Brand steckten. Aufnahmen aus der Stadt Schiras zeigten, wie Hunderte von Männern protestierten. Sie warfen der Regierung vor, sich im Ausland einzumischen und verurteilten das Regime, weil es den Islamischen Dschihad in Gaza jüngst wieder unterstützt hat. Manche Demonstranten behaupteten, das Regime habe die Preise nur erhöht, um die Hisb-Allah im Libanon und andere Abenteuer im Ausland zu finanzieren. In Teheran schrien die Menschen: „Nieder mit dem Diktator!“ In manchen Fällen zogen sich die Sicherheitskräfte angesichts der Proteste zurück. In Urmia, der kurdischen Region, gab es Sprechgesänge wie: „Der Feind ist hier.“ In anderen Städten wurden Poster vom Ajatollah heruntergerissen. (JNN)  Bitte betet für das geplagte iranische Volk. Möge das Unterdrückerregime gestürzt und das Land von vernünftigen, einfühlsamen Leitern regiert werden. – Sprüche 29,2

„FINGER WEG VOM HANDY!“ – Transportminister Bezalel Smotrich eröffnete am Sonntag, den 17.11.2019 die „Woche der Sicherheit im Straßenverkehr“. Unter anderem wandte sich Smotrich mit folgenden Worten an die israelischen Bürger: „Ich rufe die Bürger Israels eindringlich auf, beim Fahren tunlichst die Finger vom Smartphone zu lassen. Seien Sie achtsam! Passen Sie auf die Fußgänger auf! Nehmen Sie den Fuß vom Gas! Halten Sie Abstand! Fahren Sie vorsichtig! Das sind keine Klischees! Es geht um hier um Leben und Tod von Menschen!“ * Leider ist es wahr: Egal mit wem man unterwegs ist, in Israel dauert es nicht lange, bis das Thema der „unvernünftigen israelischen Fahrer“ zur Sprache kommt. Es ist schon ein Wunder, dass es nicht noch mehr Fälle von Gewalt im Straßenverkehr gibt, obwohl der Fahrer hinter einem schon 3 Sekunden, bevor man grün hat, hupt oder wenn man selbst schon 10 km/h schneller als erlaubt fährst, kommt der Fahrer hinter einem so nah heran, dass er in deinen Kofferraum steigen könnte und dann noch die Lichthupe benutzt, wenn man nicht mitbekommt, dass man wegen ihm schneller fahren soll. Das moderne Fahrverhalten, das vielen in Israel am meisten Sorge bereitet, ist das SMS-Schreiben hintern Steuer. Es passiert jeden Tag. Laut Rachel Tevet-Wiesel, der Leiterin der Nationalen Behörde für Sicherheit auf den Straßen, steigt die Gefahr, dass man bei einem Unfall stirbt um das Zehnfache, wenn man hinterm Steuer sitzend SMS versendet. Dennoch schreiben die Leute fleißig weiter Nachrichten. Seit Anfang 2019 bis heute gab es mit 275 Opfern auf den Straßen in Israel tragischer Weise bereits mehr Tote als 2018 in 12 Monaten. * Auf die Frage, wie sich israelische Fahrer von anderen in Europa unterscheiden, antwortete Tevet-Wiesel in einem Interview: „Sie sind weniger diszipliniert, weniger geduldig, weniger höflich und zuvorkommend und kleben ständig am Handy.“ Auf die Frage, ob sie „gefährlich“ seien, erwiderte sie: „Nicht gefährlich, aber rücksichtslos. Die Autofahrer müssten sich an die StVO halten und verantwortungsbewusst fahren – für sich und für ihre Kinder.“ Im Straßenverkehr sind „gefährlich“ und „rücksichtslos“ gleich schlimm, was die Sicherheit angeht. Obwohl die Straßen in Israel modern sind, gibt es nicht weniger Verkehrstote. * Diejenigen von uns, die beten, setzen sich in kein Auto, bevor sie gebetet haben, dass sie vor ungeduldigen, abgelenkten, SMS-schreibenden, betrunkenen oder unter Drogen stehenden Fahrern bewahrt bleiben. (JNN)  Bitte betet für hohe Strafen für Leute, die andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen, weil sie beim Fahren Nachrichten schreiben, mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind oder – sonst mit oder ohne Alkohol- oder Drogeneinfluss – einen rücksichtslosen, rauen Fahrstiel an den Tag legen. Betet für die Sicherheit von Jung und Alt auf den Straßen. 

HISTORISCHER ÜBERBLICK – Die Palästinenser behaupten, sie hätten auf Teile von Israel, insbesondere auf Jerusalem, Anspruch. Doch das ist illegal, nicht nur im Licht der biblischen Geschichtsschreibung, sondern ergibt sich auch aus Geschehnissen über Jahrhunderte. Juden identifizieren sich seit fast 4 000 Jahren mit Israel. Damals sagte Gott zu Abram, er sollte sein Heimatland Ur verlasse, und in das Land ziehen, dass Gott ihm zeigen würde. (1. Mose 12,1) Als der Islam im 7. Jahrhundert v. Chr. aufkam, war Israel bereits seit 2 000 Jahren ein Land, Juden wohnten also seit vielen Jahrhunderten im Heiligen Land. Die ständigen Forderungen, Jerusalem müsse zur Hauptstadt eines unabhängigen palästinensischen Staates werden, sind lächerlich, nicht nur seit der US-Präsident Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hat. Jerusalem ist seit Lebzeiten von König David Hauptstadt. Selbst als Jordanien Jerusalem besetzt hielt, versuchte es nie, Jerusalem zu seiner Hauptstadt zu machen. Jerusalem wird in den hebräischen heiligen Schriften hunderte Male erwähnt, aber kein einziges Mal im Koran. Mohammed besuchte Jerusalem nie. Die heilige Stadt ist die rechtmäßige Hauptstadt des jüdischen Staates. (JNN)  – 1. Mose 13:15

ISRAELS RECHT AUF JUDÄA UND SAMARIA – Israels Anrecht auf Judäa und Samaria (die in den Medien oft fälschlicherweise als „Westjordanland“ bezeichnet werden) beruht nicht auf dem Sechs-Tage-Krieg von 1967. Die von der britischen Regierung im Jahr 1917 herausgegebene Balfour-Deklaration erkannte bereits die historischen Rechte und die Wünsche des jüdischen Volkes an, einen jüdischen Nationalstaat in „Palästina“ zu gründen. Diese Deklaration wurde mehrfach international als legal und gültig anerkannt, z.B. auf der Konferenz in San Remo 1920. Dies wurde auch am 24.7.1922 von der Council of the League of Nations bestätigt. Nach dem Krieg 1967 bekam Israel seine Kontrolle über Judäa und Samaria von Jordanien zurück. Allerdings hatte die internationale Gemeinschaft nie anerkannt, dass Jordanien dort Rechte gehabt hätte, nachdem es die Gebiete 1950 einfach annektiert hatte. Aus juristischer Sicht waren die klassischen Rechte über Okkupation ohnehin nicht anzuwenden, weil Jordanien keine legitime Souveränität über dieses Territorium hatte. Mit dem Osloer Abkommen wurde ein rechtliches Regime kreiert, das jegliche früheren rechtlichen Rahmenbedingungen außer Kraft setzte. Beide Parteien stimmten zu, dieses Arrangement sollte gültig bleiben, rechtshängig des Ausgangs der Verhandlungen zwischen beiden Seiten. Obwohl die internationale Gemeinschaft durch nicht bindende, politische Erklärungen und UNO-Resolutionen versucht, den Ausgang der Verhandlungen zu beeinflussen, indem sie behauptet, die besetzen Territorien gehörten den Palästinensern, gibt es keinerlei legale Entscheidung. * Anmerkung: Der Verfasser der obigen Erläuterung war ehemals juristischer Berater und stellvertretender Generaldirektor im Außenministerium, Teilnehmer bei den Osloer Verhandlungen und wirkte an den Entwürfen für die Osloer Abkommen mit den Palästinensern mit ebenso wie an Vereinbarungen und Friedensverträgen mit Ägypten, Jordanien und dem Libanon. (Tablet)

ISRAELISCHE MUSIKER SPIELEN FÜR ISRAELIS IN BUNKERN – Einige der bekanntesten israelischen Musiker spendeten ihre Zeit und ihr Talent, um für Israelis zu spielen und zu singen, die vor den andauernden Raketenangriffen aus Gaza durch den Islamischen Dschihad in Schutzräumen an der Grenze zu Gaza aushalten mussten. Die Gewinnerin des Eurovision-Liederwettbewerbs, Netta Barzilai, überraschte ein Ehepaar bei seiner Hochzeit in Beerscheba und sang ein paar Lieder. Der Sänger und Liederschreiber Natan Goshen und Eurovision-Teilnehmer Harel Skaat traten in Schutzräumen in Netiwot auf. (Jerusalem Post)

DANKE für eure Spenden, mit denen wir bedürftigen Menschen, siehe www.visionforisrael.com/de. – Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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