ARMEE WILL GRENZEN ISRAELS STÄRKEN

Nov 2, 2019

„Und Er sprach zu ihnen: Kommt, ihr selbst allein, an einen öden Ort und ruht ein wenig aus! Denn diejenigen, die kamen und gingen, waren viele, und sie fanden nicht einmal Zeit, um zu essen.“  Markus 6,31

ARMEE WILL GRENZEN ISRAELS STÄRKEN – Vergangene Woche gab die israelische Armee einen 5-Jahres-Plan bekannt und warnte: „Die Situation im Norden und Süden ist fragil und könnte sich zu einer Konfrontation ausweiten.“ Die Bekanntgabe des Plans war aufgrund der weiterhin unsicheren politischen Entwicklung in Israel verschoben worden; die Koalitionsgespräche dauern an, während eine Interimsregierung die Zügel in der Hand hält. Die Armee kam zu dem Schluss, sie habe keine Wahl und müsse angesichts der jüngsten Entwicklungen handeln. Sie teilte mit, der vorgeschlagene Plan solle die Sicherheit verbessern. Er ist das Ergebnis einer gründlichen Prüfung der Fähigkeiten der IVK und soll zur Lösungsfindung bei wahrgenommenen Schwächen dienen. Außerdem soll damit die wichtigste Bedrohung Israels angegangen werden: Der dezentralisierte Feind in städtischen Räumen, der über Präzisionswaffen verfügt. Die Beschreibung trifft sowohl auf die Terrororganisation Hisb-Allah im Norden als auch auf die Terrorgruppen der Hamas im Süden zu. Der Generalstabschef (Ramatkal) der IVK, Generalleutnant (Rav Aluf) Aviv Kochavi betonte die Bedrohung durch die Hisb-Allah: „Die wichtigste strategische Herausforderung für Israel liegt im Norden – nämlich in der Verschanzung von iranischen und anderen Truppen in Syrien sowie deren Präzisionswaffen. In beiden Fällen ist der Iran federführend und benutzt das Gebiet von Regierungen, die nur eingeschränkt Macht haben. Seit Jahren hält die Hisb-Allah den Libanon praktisch gefangen; sie hat ihre eigene Armee etabliert und bestimmt die so genannte Sicherheitspolitik des Libanon.“ (Algemeiner, JNN)  Betet für Israels Feinde im Libanon, im Iran, in Syrien und Gaza sowie für die palästinensischen Terroristen in Israel. Mögen sie entdeckt, besiegt und aus dem Verkehr gezogen werden.

DNA-TESTS BESTÄTIGEN DEN TOD DES ISIS-ANFÜHRERS – Der Chef der ISIS Abu Bakr al-Baghdadi wurde jetzt für tot erklärt, nachdem seine Identität durch DNA-Tests bestätigt wurde. Ein ranghoher Mitarbeiter des US-amerikanischen Außenministeriums erklärte, die Operation im Norden Syriens wurde von einer Spezialeinheit der US-Marine durchgeführt – und zwar mithilfe des US-amerikanischer Auslandsnachrichtendienstes CIA. Die Soldaten der „Navy Seals“ waren per Fallschirm in die Gegend gelangt. Berichte über den Tod des ISIS-Anführers folgten am 26.10.2019 auf einen Tweet von US-Präsident Donald Trump, der nur kurz und knapp geschrieben hatte: „Soeben ist etwas richtig Großes passiert!“ Er machte keine weiteren Angaben. Im Nahen Osten geht man davon aus, dass besagte Spezialeinheit den ISIS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi in der Nacht vom Samstag auf Sonntag bei einem Überraschungsangriff tötete. Geheimdienstinformationen zufolge war Baghdadi irgendwo in der Nähe der syrisch-irakischen Grenze untergetaucht, als die ISIS vor einigen Monaten aus der letzten bewohnten Hochburg in dem Gebiet vertrieben worden war. (JNN)  „Beim Untergang der Gottlosen ist Jubel.“ – Sprüche 11,10

GESTALTER EINES „NICHT ABSICHTLICH RASSISTISCH“ UMZUGSWAGENS – Die staatliche Behörde für Rassismus in Belgien gab jetzt ihr Urteil über einen Festwagen, der im Frühjahr wegen Antisemitismus kritisiert worden war, bekannt. Die Überwachungsbehörde räumte zwar ein, der Umzugswagen sei antisemitisch gewesen, erklärte allerdings, die Motivation seiner Gestalter sei nicht als absichtlich rassistisch einzustufen. Beim Karneval in der Stadt Aalst im März 2019 war eine riesige Figur eines orthodoxen Juden mit Fischhaken in der Nase auf einem der Wagen zu sehen; außerdem hatte eine andere jüdische Figur eine Ratte auf der Schulter und hielt krampfhaft an Geldsäcken fest. Jecken, die als orthodoxe Juden verkleidet waren, tanzten auf dem Wagen zu einem Lied über Geld. Das Spektakel löste eine Flut von Kritik aus, darunter von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), die das Ganze als rassistisch bezeichnete. Der Bürgermeister von Aalst und die Organisatoren des Faschingsumzugs wiesen jegliche Kritik an der Parade zurück; es handle sich um harmlose Satire und nicht um Antisemitismus. Anfang Oktober druckten die Organisatoren nun Karikaturen von Juden mit vergoldeten Zähnen und roten Nasen mit Haken, die sich die Teilnehmer beim nächsten Umzug ums Gesicht binden sollen. Der Ende Oktober veröffentlichte Bericht des Föderalen Zentrums für Chancengleichheit (UNIA) empfahl, die Gestalter des Umzugswagens von Aalst nicht strafrechtlich zu belangen; stattdessen sollten sie und ihre Kritiker „mehr Empathie“ beweisen. Das Forum für jüdische Organisationen in den flämischen Regionen wies das Urteil des UNIA zurück und äußerte sich negativ über eine Aussage in dem Bericht, wonach Juden und andere Kritiker des Aalster Umzugswagens „Empathie und mehr Verständnis“ gegenüber den Gestaltern des Wagens zeigen sollten. „Das ist ein billiges Klischee“, schrieb eine jüdische Gruppe. „Juden haben über 2.000 Jahre Erfahrung mit Antisemitismus und brauchen keine Nachhilfe in Sachen Humor. Juden wissen besser als alle anderen, wozu Karikaturen führen können.“ (JNN)  Für diejenigen, die mit rassistischer Verhöhnung in großem Maße zu tun haben, kann die vom UNIA vorgeschlagene Lösung nur als Gipfel der Heuchelei bezeichnet werden. Es habe nichts mit Spaß oder guter Kultur zu tun und sei schon gar nicht unabsichtlich oder harmlos. Die Empfehlung, man solle mehr „Empathie“ gegenüber den Gestaltern an den Tag legen, sei hanebüchen. Unterdessen wird die nächste Parade mit neuen, grotesk antisemitischen Wagen vorbereitet, was bereits zur Kritik geführt hat. Bitte betet für diese Situation. Mögen diese Umzugswagen abgebaut werden. Mögen strenge Vorgaben verfasst werden, um derartige antisemitische Darstellungen zu verhindern.

„AUCH WENN ICH GEFALLEN BIN, STEHE ICH WIEDER AUF!“ – Sonntag, der 27.10.2019 war der erste Jahrestag des Anschlags auf den „Baum des Lebens“, das heißt die Synagoge in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das amerikanisch-jüdische Komitee organisierte für den Schabbat letzte Woche eine Kampagne, um Menschen aufzufordern, anlässlich des Jahrestages aus Solidarität in eine Synagoge zu gehen. Die mutigen Mitglieder der Synagoge von Bridgeport, Connecticut, hatten sich gemeldet und wollten mitmachen, wurden aber am Freitag, den 26.10.2019 nach zwei Bombendrohungen evakuiert. Laut Polizei wurden alle Personen in Sicherheit gebracht; die Drohungen würden untersucht. Ein Jahr, nachdem ein bewaffneter Mann elf Menschen in Pittsburgh feige umbrachte, liegen nun Pläne vor, die Synagoge wieder zu öffnen. In keiner anderen Synagoge starben in der Geschichte der USA so viele Menschen bei einem antisemitischen Anschlag. Am 27.10.2018 waren elf Menschen getötet und sechs verletzt worden, unter anderem mit einer Waffe vom Typ AR-15, während der Täter antisemitische Hetzparolen rief. Die Opfer waren zwischen 54 und 97 Jahre alt, darunter zwei Brüder, die die Gemeindemitglieder jede Woche an der Tür begrüßten und ein Ehepaar, dass vor 60 Jahren in dieser Synagoge geheiratet hatte. Die Polizei identifizierte Robert Bowers, 47, als Täter. Im August 2019 ließ die Staatsanwaltschaft mitteilen, sie wolle die Todesstrafe gegen ihn fordern. (JNN)  Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Denn bin ich gefallen, stehe ich wieder auf; wenn ich auch in Finsternis sitze, ist der HERR doch mein Licht.“ – Micha 7,8

PROTESTANTISCHE KIRCHEN IN ALGERIEN GESCHLOSSEN, MITGLIEDER VERHAFTET – Das überwiegend moslemische Algerien im Norden Afrikas schloss Mitte Oktober 2019 drei protestantische Kirchen. Pastor Salah Chalah, der Leiter der Protestantischen Kirche Algeriens, erklärte, die Behörden rächten sich damit an der „Protestantischen Kirche des vollen Evangeliums“ in der Stadt Tizi Ouzou zwischen Bejaia und Algier, weil Christen am 9.10.2019 einen Sitzstreik im Hauptquartier der Provinz Bejaia organisiert hatten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch teilte mit, die algerische Polizei sei am 15.10.2019 in die Kirche des vollen Evangeliums eingedrungen und habe die Mitglieder, wie auch Chalah, angegriffen. Mit 1.000 Mitgliedern war es die größte protestantische Kirche im Land. Zwei weitere Kirchen wurden geschlossen, darunter auch die in der Stadt Makouda, die 500 Mitglieder hat. Der Direktor der in den USA ansässigen Gruppe International Christian Concern (ICC), Matias Perttula, teilte mit: „Berichte über wachsende religiöse Intoleranz in Algerien bereiten der ICC und unseren Partnern große Sorgen. Für die Schließung dieser Kirchen gibt es keinen Grund; sie ist vielmehr ein eindeutiger Hinweis auf die Verfolgung von algerischen Christen, die eine bedeutende, wenn auch kleine Minderheit ausmachen. Die ICC will den US-Kongress über diese Menschenrechtsverletzungen informieren.“ Laut Human Rights Watch hat die algerische Regierung seit November 2018 zwölf protestantische Kirchen geschlossen. In Algerien ist der Islam Staatsreligion. Offiziell heißt es, dass die Anzahl der Christen bei 50.000 liegt; es könnten aber auch doppelt so viele sein. (JNN) – Hebräer 13,3

NEU FREI GELEGTE BYZANTINISCHE KIRCHE EHRT NAMENLOSE MÄRTYRER – Israelische Forscher berichteten letzte Woche, dass eine nahe Jerusalem befindliche und nach drei Jahren freigelegte Kirche aus der byzantinischen Zeit damals zu Ehren von ungenannten Märtyrern errichtet worden sei. Auf dem weitläufigen Fußbodenmosaik sind Vögel, Obst, Pflanzen und bunte Fresken zu sehen, nebst einer eigenartigen griechischen Inschrift, die die Archäologen bei den Ausgrabungen verwunderte. Ihr Leiter, Benyamin Storchan, sagte: „Wir fanden eine Inschrift im Hof der Kirche, die den Ort dem ‚herrlichen Märtyrer’ weiht, der nicht namentlich genannt wird und somit ein Geheimnis bleibt.“ Storchan fügte hinzu, die reiche Ausstattung deute aber auf die Wichtigkeit des Märtyrers hin. Eine weitere Inschrift zeigt, dass der byzantinische Kaiser Tiberios I. (II.) Konstantinos den späteren Ausbau der Kirche mitfinanzierte. „Wir kennen einige hundert Kirchen im Heiligen Land, aber diese sticht mehr heraus in Bezug auf ihren Zustand und die Involvierung des Imperators“, so Storchan. (JNN)

EINEN GANZ HERZLICHEN DANK AN EUCH für eure regelmäßigen und großzügigen Spenden, mit denen wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams helfen dürfen, siehe www.visionforisrael.com/de. – Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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