GANTZ TEILT SICH DEN THRON NICHT MIT NETANJAHU

Oct 4, 2019

„Denn wie die Erde ihr Gewächs hervorbringt und wie ein Garten seine Saat aufsprossen lässt, so wird der Herr, HERR, Gerechtigkeit und Ruhm aufsprossen lassen vor allen Nationen.“  Jesaja 61,11

GANTZ TEILT SICH DEN THRON NICHT MIT NETANJAHU – Die Hoffnung, dass neue Gespräche zwischen Netanjahu und Gantz nach dem jüdischen Neujahr wieder aufgenommen werden würden, starb am 1.10.2019. Die Aussichten auf eine Einheitsregierung schwanden, als Netanjahus politischer Rivale Gantz nach den Feiertagen künftige Gesprächstermine beider Parteien strich. Aus der Blau-Weißen Partei hieß es, mit diesem strategischen Schritt sollten die Chancen, dass der amtierende Premier an der Macht bleibt, absichtlich geschmälert werden: „Wir machen mit Netanjahu keine Spielchen. Gantz wird Premier und Netanjahu muss zurücktreten, denn seine Zeit ist vorbei.“ Auf die Frage, ob Verhandlungen für eine Einheitsregierung gescheitert seien, antwortete ein weiteres Parteimitglied: „Wir werden uns nie mit Netanjahu in eine Regierung setzen. Das haben wir den Wählern versprochen.“ Blau-Weiß war froh, dass Netanjahu als erster den Auftrag von Präsident Rivlin zur Regierungsbildung bekommen hatte. Ranghohe Vertreter von Blau-Weiß meinen, ihre Partei habe nun als zweite Partei die besseren Chancen, eine Regierung zu bilden, weil der Druck von anderen Parteien zur Vermeidung einer dritten Wahl größer würde. (JNN)

REGIERUNGSBILDUNG IN ISRAEL – Während der Kommandant der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) General Hossein Salami am 30.9.2019 kühn behauptete, der jahrzehntelange Wunsch des Islamistischen Landes, Israel vollständig von der Landkarte zu eliminieren, sei in greifbare Nähe gerückt, stecken die Bemühungen zur Bildung einer neuen israelischen Regierung in der Sackgasse. Der Likud unter Benjamin Netanjahu und Blau-Weiß unter Benny Gantz kamen bis Rosch HaSchana zu keiner Lösung. Netanjahu sollte zwar die nächste Regierung bilden, hat aber keine Unterstützung für die von ihm bevorzugte rechte Koalition. Gantz erklärte, er wolle nicht mit jemandem in der Regierung sitzen, gegen den kriminalistische Ermittlungen laufen. Der Premier meidet seit zwei Jahren die Anklage wegen Korruption in drei Fällen. Man geht allgemein davon aus, dass Netanjahu den Auftrag zur Regierungsbildung schon bald abgeben wird – Analysten zufolge, um die Anklage weiter zu verzögern. Dies wird wiederum als Hinweis auf eine dritte Wahl gedeutet, wobei der Blau-Weiße Block dann aber kaum mehr Erfolg haben wird. (JNN)  Bitte betet eifrig, dass der Herr aufrichtige Leute erwählt, die in der nächsten Regierung dienen wollen, und dass eine stabile Koalition gebildet wird.

ROSCH HASCHANA 2019 – Das jüdische Neujahr ist auch als Trompetenfest bekannt; es begann am Abend des 29.9. und endete am 1.10. bei Sonnenuntergang. (Wir meinen übrigens den bürgerlichen Kalender; es gibt auch einen religiösen, gemäß dem das Jahr im Frühling beginnt.) Das erste der biblischen Herbstfeste, Rosch HaSchana, feiert die Geburt der Welt und der Menschheit. Man isst Äpfel und Honig, denn sie sollen Süße, Gesundheit und Erfolg sowie gute Taten symbolisieren, auf die wir im neuen Jahr hoffen. Trotz all der Probleme im Nahen Osten halten wir in Israel inne, um Gott für Seine Güte uns und anderen gegenüber im auslaufenden Jahr zu danken. Möge Sein Segen auf euch alle, die ihr Israel liebt, herunterfließen. Ein süßes und gutes Jahr wünschen wir von VfI all unseren Freunden nah und fern! Betet weiter für Israel und für alle, die das Land derzeit oder in Kürze besuchen. Die hochheiligen Feiertage stehen an: Jom Kippur, der Versöhnungstag, und Sukkot, das Laubhüttenfest. Betet gegen Terroranschläge, Raketenbeschuss und für Schutz und Bewahrung aller Bürger, Grenzen und Siedlungen. – Psalm 91

REKORDVERDÄCHTIGER TOURISMUS ZUM JAHRESANFANG – Berichte über den Tourismus nach Israel bleiben erfreulich. Seit Oktober 2018 waren wieder mehr Menschen zu Besuch ins Land gekommen – nämlich 4,6 Millionen. Den Statistiken zufolge lag der Anstieg bei 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Am Abend vor Rosch HaSchana teilte das Ministerium mit, dass in den vorangegangenen zwölf Monaten dank des Tourismus rund 22,4 Milliarden Schekel, d. h. umgerechnet 5,8 Milliarden Euro, eingenommen wurden – verglichen mit 4,9 Milliarden im Jahr davor. Tourismusminister Jarib Levin schreibt dieses beachtliche Wachstum der intensiven Arbeit und den revolutionären, vom Ministerium vorgenommen Veränderungen zugute, die auf den Ausbau der Übernachtungsmöglichkeiten im Heiligen Land und der Reduzierung der Kosten für Israelurlauber fokussiert waren. Der Generaldirektor des Ministeriums Amir Halevi erklärte: „Das Momentum in der Tourismusindustrie schafft neue Gelegenheiten und wir sind froh über den Trend, dass die Anzahl der Unternehmer wächst, die den Tourismus als Wirtschaftsmotor betrachten und in Israel investieren.“ Allein letzte Woche trafen schätzungsweise 82.000 Touristen in Israel ein. Weitere 24.000 sollten noch vor Rosch HaSchana Anfang dieser Woche eintreffen. (JNN)  „Und deine Tore werden beständig offenstehen. Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen, um zu dir zu bringen den Reichtum der Nationen und ihre gefangen weggeführten Könige.“ – Jesaja 60,11

GEMEINDEWACHSTUM IM IRAN – In den letzten 20 Jahren sind mehr Iraner zum Glauben an Jeschua gekommen als zusammengenommen in den letzten 1.300 Jahren davor, in denen sich der Islam in Persien verbreitet hat. In einem neuen Film wird von der weltweit am stärksten wachsenden Kirche berichtet, einer Kirche, die verfolgt wird und sich im Untergrund trifft – in einem Land, das dafür bekannt ist, dass es den radikalen islamistischen Terror in die Welt exportiert. Der Iran ist in der Mehrheit moslemisch, doch die Menschen fliehen massenhaft vor dem Islam und beugen ihre Knie vor Jeschua. Sie sind auch entschieden proisraelisch eingestellt, wie es in der kürzlich produzierten Dokumentation „Schafe unter Wölfe, Teil 2“ heißt. Regisseur Dalton Thomas arbeitete dafür mit Frontier Alliance International Studios zusammen. „Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, der Islam ist tot?“ fragt ein anonymer Gemeindeleiter aus dem Iran. „Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass die Moscheen im Iran leer bleiben? Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, niemand im Iran folgt dem Islam? Würden Sie mir glauben? Aber genau das passiert im Iran. Gott wirkt mächtig im Iran.“ Er fügt hinzu: „Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass der Ajatollah Khomeini der beste ‚Evangelist für Jeschua’ ist, denn er hat das wahre Gesicht des Islams offenbart und die Menschen haben entdeckt, dass der Islam eine Lüge ist. Nach 40 Jahren unter islamistischem Recht sieht es im Land so schlimm aus wie noch nie in der 5.000 Jahre alten Geschichte des Landes.“ Thomas beschreibt, die einzigartige Erweckung im Iran: „Die Gemeinde hat keine Grundstücke, keine Gebäude, keine zentrale Leitung und wird hauptsächlich von Frauen geleitet.“ In der Reportage heißt es: „Iraner mit moslemischen Hintergrund verlassen den Iran still und leise in einem Massenexodus, beugen ihre Knie vor dem jüdischen Messias und hegen eine Liebe für das jüdische Volk.“ Der Leiter einer iranischen Gemeinde im Untergrund erklärt, dass ihr Ziel nicht die Gründung von Gemeinden sei, sondern die Ausbildung von Jüngern, von denen die Mehrheit Frauen sind. „Jünger lassen die Welt hinter sich und hangen Jeschua an, bis Er wiederkommt. Bloß ‚bekehrte’ Menschen machen das nicht. Jünger beteiligen sich nicht an einem Kulturkrieg. Bekehrte schon. Jünger schätzen Gottes Wort, gehorchen ihm und geben es weiter. Bekehrte nicht. Jünger ziehen Jeschua allem anderen vor. Bekehrte nicht. Bekehrte laufen weg, wenn das Feuer kommt. Jünger nicht. Wir finden Menschen des Friedens durch Gebet. Wir finden die Versammlungsorte durch Gebet.“ Er fügt hinzu: „Jeschua ist ihnen in Träumen erschienen oder kam durch ein Wunder in ihr Leben. Wenn wir das hören, wissen wir, Jeschua ist uns vorangegangen.“ (JNN)  Bitte betet, dass die Kirche im Iran weiter wächst und dass ihre mutigen Mitglieder im Untergrund beschützt und bewahrt bleiben.

ZUGVOGELPARADIES GALILÄA – Der Oktober und der November zählen zu den schönsten Monaten in Israel. Die Temperaturen sind angenehm, die goldenen Strahlen der Sonne fallen auf die Täler und Hügel, der Wind ist nicht voller Sand, sondern sanft und das Weinlaub schillert im herrlichsten Zinnoberrot. Ab und an gibt es einen schönen Herbstregenschauer. Hinzu kommt fast eine Milliarde Vögel, die vor den niedrigen Temperaturen im Europa fliehen und in der Chulaebene einen Stopp einlegen. Der Oktober ist für die Vogelbeobachtung in Israel bei exzellentem Wetter wohl der beste Monat. In der ersten Woche beeindrucken vor allem der Rosapelikan, der Kranich, der Schwarzstorch und der Adler. Die Marsch ist voller Wasservögel, die über Winter bleiben. Im November schauen 400 bekannte Spezies für ein paar Tage in Israel vorbei, bevor sie ihren Flug nach Afrika fortsetzen. Wenn sich der bewölkte Himmel mit Tausenden von Vögeln füllt, die sich versammeln, aufsteigen und dabei ein perfektes V bilden, scheint das ein guter Abschluss für die Ernte und ein schöner Auftakt für die kühle Jahreszeit zu sein. Und der November ist auch der Monat, in dem in der Chulaebene das Internationale Vogelfest stattfindet, wo Besucher an einer ganzen Reihe von Führungen und anderen Aktivitäten mit den besten Reiseführern, die das Land zu bieten hat, teilnehmen können. (JNN)  „Seht hin auf die Vögel des Himmels...“ – Matthäus 26,6

9 MILLIONEN EINWOHNER – Während Israel den Jahreswechsel begeht, meldet das Amt für Statistik, dass die Bevölkerung des jüdischen Staates auf etwa 9.092.000 Menschen gewachsen ist, von denen 74 % (6,744 Millionen) jüdisch und 21 % (rund 1.907 Millionen) arabisch sind. Nichtarabische Christen und Anhänger anderer Religionen machen rund 4,8 % (441.000 Personen) aus. Die Anzahl der Juden auf der ganzen Welt liegt bei 14,8 Millionen, ein Wachstum von rund 100.000 gegenüber dem Vorjahr. Rund 8,1 Millionen jüdische Gläubige leben außerhalb von Israel, davon 5,7 Millionen in den USA. (JNN)  „Schaue das Wohl Jerusalems alle Tage deines Lebens, und sieh deiner Kinder Kinder! – Friede über Israel! – Psalm 128,5-6

SUKKOTFEST – Einzelheiten zur Konferenz in Israel und in England findet ihr jeweils unter http://sukkot.visionfuerisrael.org sowie unter https://feastoftabernacles2019.eventbrite.com.

DANKE für eure regelmäßigen und großzügigen Spenden, mit denen wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams helfen dürfen, siehe www.visionforisrael.com/de. – Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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