WAHL IN ISRAEL

Sep 21, 2019

„Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.“  2. Timotheus 2,1-2

WAHL IN ISRAEL – Am Dienstag, den 17.9. gingen Israelis zum zweiten Mal in weniger als sechs Monaten ins Wahllokal, nachdem es Premierminister Benjamin Netanjahu im April nicht gelungen war, eine Koalition zu bilden. Wie die Umfragen vor der Wahl andeuteten, kam die national-konservative Likud-Partei von Netanjahu auf ähnlich viele Stimmen wie der Blau-Weiße-Block unter Führung des ehemaligen Armeeschefs Benny Gantz. Im politischen System von Israel gibt es keinen direkten Weg, auf dem Gantz oder Netanjahu eine große Koalition bilden könnten, für die die Unterstützung von 61 Parlamentariern erforderlich wäre. Die Wahl diese Woche spiegelt die vom April wieder. Es könnte wieder zu einem Gedränge für Bündnisse mit Parteien am Rand geben; auch könnte eine Einheitsregierung zustande kommen, wenn sich die Parteien von ihren im Wahlkampf leidenschaftlich versprochenen Plänen lösen. Obwohl viel von „Wahlmüdigkeit“ gesprochen wurde, da es ja der zweite Urnengang in einem Jahr war, machten etwas mehr Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch. (JNN)  Bitte betet für eine starke Regierung für Israel nach der politischen Sackgasse, in die sich die Politik dieses Jahr begeben hatte. Betet weiter, dass Gott die Leute aufrichtet, die Er für die Nationen als Banner vorgesehen hat. „Und an jenem Tag wird es geschehen: der Wurzelspross Isais, der als Feldzeichen der Völker dasteht, nach ihm werden die Nationen fragen; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.“ – Jesaja 11,10

KÖNIGSMACHER LIEBERMAN FORDERT EINE STARKE EINHEITSREGIERUNG AUFGRUND DER NOTSITUATION IN ISRAEL – Nach der Umfrage am Ende des Wahltags wurde klar, dass der Chef von Israel Beitenu (zu Deutsch: Unser Zuhause Israel) Avigdor Lieberman bei den Koalitionsverhandlungen Königsmacher sein wird. Seine säkular-nationalistische Partei kam bei der Wahl am Dienstag auf 9 Sitze in der Knesset. Die gemäßigte Blau-Weiße Partei kam auf 32 und Netanjahus Likud auf 31 Stimmen. Somit kamen der rechte und der linke Block auf rund 55 Sitze. Das heißt, keine der beiden Seiten kommt ohne Lieberman auf eine Mehrheit. Lieberman nannte die Situation einen Notfall und rief dementsprechende eindringlich dazu auf, eine Einheitsregierung zu bilden – aus Blau-Weiß, Likud und Israel Beitenu. Er erklärt: „Wir haben immer betont, dass eine Einheitsregierung nur in einer Notlage möglich ist und so sage ich zu jedem Bürger, dass der Stand der Dinge gegenwärtig – in Sachen Sicherheit und Wirtschaft – eine Notsituation darstellt.“ Lieberman war im November 2018 als Verteidigungsminister zurückgetreten – aus Protest gegen den Waffenstillstand mit Gaza, den Netanjahu ausgehandelt hatte. Außerdem hatte Lieberman Netanjahu daran gehindert, eine rechtsgerichtete Regierungskoalition zu bilden, als seine Forderungen nach religiösen Reformen im April nicht gehört wurden, was schließlich die Wahl am 17.9.2019 zur Folge hatte. * Netanjahu wolle eine zionistische, starke Regierung gründen und eine gefährliche anti-zionistische Regierung vermeiden. Eine Regierung, die auf arabische, den Terror verherrlichende Parteien angewiesen sei, müsse verhindert werden, so der amtierende Premier. (JNN, Tagesschau.de) 

OMAR BETRACHTET NETANJAHU ALS PROBLEM UND HOFFT, DASS ER GESTÜRZT WIRD – Ilhan Omar, die US-amerikanische „Demokratin“ und Kongressabgeordnete für Minnesota, bezeichnete am Sonntag, den 15.9.2019 die Existenz von Premierminister Benjamin Netanjahu in einem Interview mit CBS als Problem. Zwei Tage vor der Wahl in Israel kritisierte die offenkundige Antisemitin Omar die „Existenz, Politik und Rhetorik“ des israelischen Premiers und verkündigte ihre feurige Hoffnung, dass das israelische Volk bei der Wahl am 17.9. „eine andere Entscheidung treffen“ würde. Dann wiederholte sie ihre Unterstützung für die anit-israelische BDS-Bewegung. * Im August 2019 hatte Israel Ilhan Omar und ihre Kollegin Rashida Tlaib daran gehindert, nach Israel einzureisen. Omar war dieses Jahr heftig in die Kritik geraten, als sie auf Twitter schrieb, dass Republikaner sie – im Auftrag der proisraelischen Lobby AIPAC – angegriffen hätten. Danach sorgte Omar später erneut für Aufruhr, als sie die Unterstützung Israels in Amerika als „Loyalität gegenüber einem fremden Land“ bezeichnete. * Nach Auszählung aller Stimmen stehen Netanjahus Likud und die gemäßigte Blau-Weiße Partei Kopf an Kopf. Somit ist die von Omar herbeigesehnte strafende Gerechtigkeit für Israel noch eine Möglichkeit. Das Wahlergebnis zeigt aber auch, dass der israelisch-jüdische Sektor keine Zeit hat, sich um die antisemitischen Hoffnungen und Fantasien der amerikanischen Politikerin zu kümmern. (JNN)  Bitte betet weiter gegen die weltweit wachsende Opposition gegen Israel, seine Politiker und führende Persönlichkeiten in anderen Ländern, die Israel zu Seite stehen.

KIRCHEN IN TEXAS MIT ANTICHRISTLICHEM GRAFITTI GESCHÄNDET – Am Sonntag, den 15.9.2019 wurden drei Gemeindegebäude in Dallas, Texas mit antichristlichen Graffiti beschmiert. In rot wurde das Wort „Lüge“ unter den Kirchturm gesprüht, wie der Hauptpastor der Baptistengemeinde Beth-Eden im Stadtteil Oak Cliff von Dallas mitteilte. Zwei weitere Gemeinden in der gleichen Gegend, die presbyterianische St. Lukas-Kirche und die Baptistengemeinde St. Phillips, wurden ebenfalls mit rotem Graffiti verunglimpft. Die Worte „Schwindel“, „alles Lügen“, „Wir kommen nicht!“ wurden an die St. Lukas-Kirche geschrieben. Auch das Wort „Jesus“ wurde an die Wand gesprüht und dann durchgestrichen. Die Graffiti-Schmierereien waren auch am nächsten Tag noch zu sehen, obwohl die Gemeinde versucht hatte sie mit Müllsäcken abzudecken. Die Polizei von Dallas ermittelte, wusste allerdings noch nicht, ob die drei Delikte zusammen gehören. Darüber hinaus prüften Polizeibeamte, ob es bei drei weiteren Gemeinden in derselben Gegend ebenfalls Graffiti-Schmierereien gab, womit sich die Zahl der betroffenen religiösen Gebäude auf sechs erhöhen würde. (JNN)  „Vater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ – Lukas 23,34, siehe auch Psalm 105,15 sowie 2. Mose 20,7

JETZT DIE „SONNTAGSLEUTE“ – Die Verfolgung von Christen in islamistischen Ländern hat in den letzten Jahrzehnten ein enormes Ausmaß angenommen. Jetzt wird sie auch in Europa und Nordamerika normal, während sich der Antisemitismus gleichzeitig ausbreitet und in den altbekannten Regionen noch verschärft. Islamistische Terrorgruppen haben einen Leitspruch: „Erst die Samstagsleute [Juden], dann die Sonntagsleute [Christen].“ Juden leiden seit Jahrhunderten unter Verfolgung. Jetzt werden auch Christen weltweit zur Zielscheibe für Mord, Vergewaltigung, Prügel, Erpressung, Verbrennung, Schändung ihrer Gotteshäuser und massenhaft verübte gewalttätige Anschläge. Die Gewalt spiegelt das wider, was Juden im Laufe der Zeit erlitten haben. Es ist leicht zu denken, die Christenverfolgung passiert in den USA oder in Deutschland nicht, doch die Wahrheit ist, dass sie weltweit derzeit verstärkt und an mehr Orten als je zuvor auftritt. Rund 215 Millionen Christen auf der ganzen Welt erleben starke oder extreme Verfolgung. In der Zeitschrift Newsweek Magazine hieß es vor einigen Monaten, dass die Verfolgung und der Massenmord an Christen weltweit heute schlimmer ist als je zuvor in der Geschichte. Solche Gewalt und Verfolgung wird nicht ausschließlich von extremistischen Moslems verübt. Die Bedrohung durch religiöse Verfolgung wächst in den USA. Von Universitäten im ganzen Land wird berichtet, dass bekennende Christen regelmäßig gedemütigt und für ihren Glauben attackiert werden. (So genannte) Akademiker, andere Gruppen in der Gesellschaft und universitäre Organisationen brandmarken Christen zum Beispiel als hasserfüllt und fanatisch. Christen in den Vereinigten Staaten werden kritisiert, weil sie sich an biblische Werte halten – nicht nur an Hochschulen, sondern in allen anderen Bereichen auch. Sie treffen auf immer weniger Toleranz, sie werden verklagt, entlassen oder öffentlich geschmäht. Beispiele dafür sind Konditoren, die sich weigern für schule Paare Hochzeitstorten zu backen oder Mitarbeiter in Ämtern, die es ablehnen, Hochzeitsurkunden für Homosexuelle auszustellen. Menschen, die ihren christlichen Glauben und biblische Werte ehren, werden öffentlich schikaniert, bekommen Bußgelder auferlegt, verlieren ihre Arbeit oder gar ihr eigenes Unternehmen. * 327 Millionen Christen in 144 Ländern der Welt leiden aktuell unter Verfolgung. Laut einem 2019 für die britische Regierung erstellten Bericht nähert sich die Gewalt gegenüber Christen der „internationalen Definition von Völkermord.“ (JNN, https://drjamesdobson.org/)  Wachet, steht fest im Glauben; seid mannhaft, seid stark!“ – 1. Korinther 16,13; „Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.“ – 2. Timotheus 3,12

FAHRRADVERLEIH STARTET IM OKTOBER – Die Bewohner von Jerusalem werden bald für kurze Strecken ein Fahrrad ausleihen können. Der Verleih in der Hauptstadt soll nach den jüdischen Feiertagen beginnen; 500 Fahrräder stehen bereit; 50 Stationen haben dann unter der Woche geöffnet und sind über in App buchbar. Das neue Projekt orientiert sich am Modell von Tel Aviv, was den Verkehr in der Metropole stark verbessert hat. (JNN)  „... denn die leibliche Übung ist ... nütze“. – 1. Timotheus 4,8

DANKE für eure regelmäßigen und großzügigen Spenden, mit denen wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams helfen dürfen, siehe www.visionforisrael.com/de. – Römer 15,26-27

Unsere Spendenkonten sind:

Deutschland:  Vision für Israel e.V.     IBAN: DE27 7015 0000 1002 9131 41

Schweiz:         Vision für Israel e.V.     Postfinance Konto: 85-235852-6

Danke für all eure Unterstützung!

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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