Aktuelles aus Jerusalem – 16. August 2019

Aug 16, 2019

„Und Er wurde ihnen zum Retter in all ihrer Not. Nicht Bote noch Engel - Er selbst hat sie gerettet. In Seiner Liebe und in Seinem Erbarmen hat Er sie erlöst. Und Er hob sie auf und trug sie alle Tage der Vorzeit.“  Jesaja 63,8-9

SEID BEIM SUKKOTFEST DABEI – Es ist jetzt Zeit, euch auf euren Besuch beim alljährlichen Laubhüttenfest von Vision für Israel vorzubereiten. Wir werden vom 15.-17.10.2019 im Pavillon im Zentrum von Jerusalem feiern. Lobt Gott mit Joshua Aaron, Barry und Batya Segal, den Kadosh-Tänzern und Anbetungsteams aus der Gegend. Wie ihr inzwischen sicher wisst, wird VfI dieses Jahr 25! Dementsprechend sind die Feierlichkeiten 2019 etwas ganz Besonderes. Weitere Einzelheiten über die Termine, den Veranstaltungsort und empfehlenswerte Hotels findet ihr jederzeit online auf der Veranstaltungsseite der Homepage von Vision für Israel: http://sukkot.visionfuerisrael.org

TAUSENDE BEI BEERDIGUNG VON TERROROPFER – Am Donnerstag, den 8.8.2019 nahmen Tausende von Israelis an der Beerdigung des Hauptgefreiten Dvir Sorek (18) teil, der bei einem Terroranschlag außerhalb von Migdal Oz in Judäa und Samaria, wo er an einer Jeschiwa studierte, erstochen worden war. Joab Sorek, Dvirs Vater, beschrieb seinen Sohn als ein Geschenk. Seine Familie habe fast 19 Jahre lang das Vorrecht gehabt, ihn kennen zu dürfen. (Bereits Soreks Großvater, Rabbi Binyamin Herling, ein Gelehrter und Holocaust-Überlebende, war im Oktober 2000 bei einem Terroranschlag in Judäa und Samaria ermordet worden.) * Unterdessen haben die Hamas und der Palästinensische Dschihad den tödlichen Messeranschlag gefeiert. Der israelische UNO-Botschafter Danny Danon sandte noch am Donnerstag ein Schreiben an den Sicherheitsrat, adressiert an die UNO-Botschafterin für Polen, Joanna Wronecka. Er forderte den Rat auf, die Ermordung von Dvir Sorek zu verurteilen. „Der Anschlag und seine Verherrlichung sind ein direktes Ergebnis der Politik der Palästinenser, die ihre Jugend weiter aufhetzt, Juden in ganz Israel zu ermorden“, schrieb Danon in seinem Brief. „Ich fordere den Sicherheitsrat auf, diesen widerlichen Terroranschlag sofort und unmissverständlich aufs Schärfste zu verurteilen. Es ist die Pflicht des Rates, der Hetze durch die Palästinenser unverzüglich ein Ende zu bereiten.“ (Times of Israel, Arutz 7)  Ein weiterer tragischer Terroranschlag fand unweit von Jerusalem statt, wo nun die Familie und Freunde eines gerade 18 Jahre alt gewordenen Mannes um diesen trauert. Bitte betet für Trost. Betet weiter gegen Terroranschläge in und um Jerusalem sowie im Rest des Landes.

US-BOTSCHAFTER UND PRÄSIDENT ISRAELS STATTEN FAMILIE SOREK EINEN KONDOLENZBESUCH AB – Der israelische Präsident Reuven Rivlin sagte der Familie des ermordeten Dvir Sorek (18) bei seinem Besuch am Montag, Dvir sei eine „Inspiration“ gewesen. Er erklärte: „Ich kann Sie nicht trösten; das ist mir selbst erst jüngst neu bewusst geworden.“ Damit bezog er sich auf den Tod seiner Frau Nechama, die am 4.6. nach einem langen Kampf gegen eine Lungenkrankheit gestorben war. „Aber ich hoffe, Sie finden Kraft in der Inspiration, die Dvir für alle war, die seinen Charakter kannten.“ * Vor Rivlin war bereits US-Botschafter David Friedman in der Siedlung Ofra gekommen, um der Familie persönlich vor Ort sein Beileid auszudrücken und den Trauernden Trost zu spenden. Friedman selbst war erst wenige Tage davor zur Beerdigung seiner eigenen Mutter in die USA gereist. „Es ist eine schwierige Woche, in der ich um meine liebe Mutter trauere; an die schrecklichen Ereignisse erinnert werde, die Israel am 9. Av oft trafen, und nun die Trauer von Familie Sorek nach der Ermordung ihres geliebten Sohnes teile. Mögen alle Trauernden vom Himmel her getröstet werden“, schrieb Friedman auf Twitter. * Der 9. Av (der dieses Jahr auf den 11.8. fiel) erinnert alljährlich an die Zerstörung des Tempels und zahlreiche andere Tragödien für das jüdische Volk. - Jesaja 40,1

1729 JUDEN BESUCHTEN DEN TEMPELBERG ANLÄSSLICH VON TISCHA BEAV – Am Sonntag, den 11.8.2019 kamen 1729 Juden während des traditionellen Fastens zu Tischa beAv auf den Tempelberg. Der Feiertag erinnert unter anderem an die Zerstörung der Tempel in Jerusalem. Die Zahl der Juden, die die heilige Stätte an diesem Fastentag besuchten, stieg im Vergleich zum Vorjahr, als 1440 Juden kamen, um 20 %. Der Minister für öffentliche Sicherheit Gilad Erdan erklärte: „Ich werde weiterhin daran arbeiten, die israelische Souveränität auf dem Tempelberg zu stärken, so wie ich das in den letzten vier Jahren getan habe. In dieser Zeit ist die Anzahl der jüdischen Besucher auf dem Berg um einen Faktor von 3,5 gestiegen.“ Erdan lobte die Polizei, die sicherstellte, dass jeder Jude und jeder andere Besucher den Tempelberg besteigen konnte, trotz der angespannten Situation und Befürchtungen um deren Sicherheit. * Seit Juni 1967 ist der Tempelberg unter israelischer Souveränität; er wird jedoch von jordanischen Truppen (der Waqf) verwaltet. Juden und andere Nichtmoslems dürfen zwar auf den Berg, sie dürfen aber nicht beten und auch keine nichtmoslemischen religiösen Objekte bei sich haben. * Am frühen Sonntagmorgen schloss die Polizei den Berg zunächst für nichtmoslemische Besucher; öffnete ihn dann aber wieder. Zuvor war es dort zwischen Moslems und der Polizei zu Auseinandersetzungen gekommen. (Arutz 7)

JÜDISCHER GÖTZENDIENST WÄHREND DER ZEIT DES 1. TEMPELS – Vor etwa sechs Monaten wurden die Überreste einer mysteriösen jüdischen Stadt in der Nähe von Beit Schemesch entdeckt; vor der Zerstörung des 1. Tempels war jene Stadt belebt. Die Fundstücke deuten nicht nur auf eine erneute Belebung von jüdischen Siedlungen in dem Gebiet nach der Zerstörung durch Sanherib; es gibt auch Beweismittel für Götzendienst, dem das jüdische Volk damals verfallen war. Die in der jüdischen Stadt gefundenen Götzenfiguren untermauern das, was im Alten Testament (dem Tanach) steht, nämlich dass Götzendienst die Ursache für die Zerstörung des Tempels war. König Sanherib regierte Assyrien von 705 bis 681 v.Chr. Er richtete in Israel während der Zeit des 1. Tempels, als Hiskia König von Judäa war, Verwüstung an. * Die archäologischen Funde der Überreste jener jüdischen Stadt beinhalten Figuren in Gestalt von Frauen und Tieren und eine steinerne Statue der ägyptischen Götzin Bastet. Leider sind diese Beweisstücke für Götzendienst unter den Juden damals keine Überraschung. Nach der Zerstörung Judäas durch Sanherib regierte König Hiskia zwar weiter in Jerusalem, aber als er starb übernahm sein Sohn Manasse das Zepter. Er war ein übler König, mehr als alle seine Vorfahren. So gut wie sein Vater war, so schlecht war er. Er errichtete Tempel und Altare für Götzendiener, brachte sogar einen Götzen in den Tempel, ließ den Propheten Jesaja (seinen eigenen Großvater!) ermorden und verzerrte die grundlegende jüdische Denkweise und die Traditionen des Volkes. Es wurde daraufhin in einen Abgrund der Zügellosigkeit und Unmoral gestürzt. Am Ende seines Lebens tat Manasse zwar Buße, aber der Schaden war angerichtet und der Weg war gebahnt für die ultimative Zerstörung des 1. Tempels Jahre später, wie die jüdischen Propheten immer wieder gewarnt hatten. Die Fundstücke kann man im Jerusalemer Bibelmuseum sehen. (INN) - 2. Könige 21,1-18

BELIEBTESTE BABYNAMEN – Von den Jungen, die 2018 in Israel geboren wurden, bekamen 1447 den Namen David; es ist damit der beliebtest Name des Jahres. Platz 2 ging an Ariel (ein Pseudonym für Jerusalem, siehe Jesaja 29,1-8), den Eltern für 1323 Buben aussuchten. Letztes Jahr wurden 1289 Babys „Tamar“ genannt. Es ist das 3. Jahr in Folge, dass dies der beliebteste Name für kleine Mädchen ist. Noa fiel auf Platz 4 zurück; Maya kam auf Platz 2. (Arutz 7)  „Und Ich werde deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und deinen Nachkommen alle diese Länder geben; und mit deinen Nachkommen werden sich segnen alle Nationen der Erde.“ - 1. Mose 26,4

MIGRANTENORGANISATION BRINGT JUDEN AUS FEINDLICHEN STAATEN NACH ISREAL – Der Leiter der Migrantenorganisation Jitzchak Herzog erklärte letzte Woche in einem Interview mit israelischen Medien, dass seine Organisation verdeckt agiert, was nicht ungefährlich sei, um sicher zu stellen, dass Juden Israel gesund und munter erreichen. „Einige der Olim, die wir hierher bringen, kommen aus Ländern, die wir als feindlich einstufen. Wir können nicht bekannt geben, woher sie kommen, selbst nachdem sie hier eingetroffen sind, weil wir uns um ihre Familien Sorgen machen.“ Herzog teilte mit, dass in den letzten sechs Monaten rund 60 Juden in Israel eingetroffen sind. Die verdeckte Methode für ihre Aus- bzw. Einwanderung „würde Ihnen Schauer über den Rücken jagen“, so Herzog. (Israel Hayom)  Bitte betet, dass die Agentur bei der Befreiung von Juden, die in antisemitischen Regionen und Ländern leben, weiterhin erfolgreich ist.

ISRAEL PRÄSENTIERT NICHTINVASIVEN GEHIRNTEST ZUR VERHINDERUNG VON ALZHEIMER – Ein neuer medizinischer Test der Ärzten helfen könnte, den Ausbruch von Alzheimer zu verhindern - und der zur Entdeckung von neuen und besseren Behandlungsmethoden führen könnte -, wird derzeit in Israel durchgeführt. Das Hadassa-Universitätsklinikum auf dem Berg Skopus in Jerusalem kündigte jetzt an, dass sein Tochterunternehmen SRY einen Vertrag mit General Electric (GE) abgeschlossen habe, um als alleiniger Hersteller „Vizamyl“ produzieren zu können; das radioaktive Diagnosemittel wird für die Positron-Emission-Tomographie (PET) für Aufnahmen des Gehirns verwendet. Es schätzt die Dichte von Plaque im Gehirn von Erwachsenen mit kognitiven Einschränkungen ein, die auf Alzheimer untersucht werden. „Wenn es im Gehirn keine Ablagerungen gibt, bist du gesund“, so Dr. Eyal Mishani vom Institut für Nuklearmedizin am Hadassa-Krankenhaus. „Wenn man einige Ablagerungen sieht, besteht die Gefahr der Krankheit. Man kann aber seine Lebensweise ändern, um den Ausbruch von Alzheimer zu verzögern oder zu stoppen oder um das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.“ Er fügte hinzu, man könne anders essen, gewisse Übungen machen und ein bestimmtes Training betreiben, um das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern. Die Technologie wurde bei einer Reihe von klinischen Tests am Medizinischen Zentrum Scheba getestet. Hadassa hat einen Vertrag für sechs Jahre als exklusiver Hersteller und Vertreiber des Mittels Vizamyl. (Jerusalem Post) - 1. Mose 22,18

DANKE für eure regelmäßigen und großzügigen Spenden, mit denen wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams helfen dürfen, siehe www.visionforisrael.com/de. - Römer 15,26-27 

Unsere Spendenkonten sind:
Deutschland:  Vision für Israel e.V.     IBAN: DE27 7015 0000 1002 9131 41

Schweiz:           Vision für Israel e.V.      Postfinance Konto: 85-235852-6

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete  

Barry, Batya und das VfI-Team

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