Schwangerschaftshilfe für Terroropfer

Aug 12, 2019

Irit* und Hayim* leben in Sderot mit ihren beiden Kindern, einem dreieinhalb Jahre alten Jungen und einem ein Monat altem Mädchen. Hayim arbeitet für den israelischen Gefängnisdienst, aber sein Gehalt reicht nicht aus, um seine Familie zu versorgen, da er seiner Ex-Frau Unterhalt zahlen muss.

2011 schlug eine Qassam-Rakete nahe Irit ein. Seitdem leidet sie unter posttraumatischem Stress und wurde vom Staat Israel offiziell als Terroropfer anerkannt. Vor dem Ereignis war Irit selbstständig und aktiv, und obwohl sie unbedingt ein normales Leben führen möchte, hindert das Trauma sie daran. Die Sirenen beeinträchtigen ihre Psyche und ihr Tagesumfang hat sich erheblich reduziert. Irit stellt sich jedoch im Rahmen ihres Rehabilitationsprozesses vielen Herausforderungen. Sie nimmt Medikamente und arbeitet daran wieder in die arbeitende Gesellschaft zurückzukehren, ihre verlorenen Lernfähigkeiten zurückzugewinnen und ihre Beziehung zu ihrem Ehemann wiederherzustellen.

Trotz der immensen Anstrengungen, die Irit unternommen hat, und der langen Strecke, die sie schon zurückgelegt hat, ist die Bewältigung von Traumata inmitten wiederkehrender Raketenangriffe eine Belastung angesichts der schwierigen finanziellen Situation der Familie.

Durch Eure Spenden konnte Vision für Israel die Familie auf verschiedene Weise unterstützen, unter anderem mit notwendigem Zubehör für ihr neugeborenes Baby, einschließlich Kleidung, Windeln und Pflegeartikeln.

 

*Namen geändert

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