Aktuelles aus Jerusalem – 26. Juli 2019

Jul 27, 2019

„Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung.“  Kolosser 4,2

VISION FÜR ISRAEL WIRD 25! – Betet dieses Wochenende für uns. Wir sind am Freitag, den 26.7.2019 von 18.30 bis 20.30 Uhr im Londoner Emmanuel Centre in der Marsham Street 9-23. Am Samstag geht es mit Gebet und Lobpreis weiter. Von 10.30 bis 15.30 sind wir in der City Coast Church, in der North Street, im Stadtteil Portslade von Brighton.

RUND 93 % ALLER TOURISTEN ERKLÄREN IHREN ISARELBESUCH ZUM ERFOLG – Eine Umfrage des Tourismusministeriums für das Jahr 2018 ergab, dass circa 93 % aller Besucher ihren Aufenthalt in Israel als Erfolg einstuften. Der Fremdenverkehr brachte umgerechnet rund 5 Mrd. Euro in die Kassen; dabei sind die Flugtickets nicht mit inbegriffen. Etwa 53 % der Gäste erklärten, ihre Meinung über Israel habe sich durch den Besuch verbessert, 46 % sagten, ihr Eindruck vom Land habe sich durch den Besuch nicht geändert; bei 1 % bewirkte der Aufenthalt ein negatives Bild. Jerusalem ist die Stadt, die am häufigsten Reiseziel war: 77,5 % aller Gäste kamen in die Hauptstadt. Tel Aviv stand mit 67,4 % an 2. Stelle, gefolgt vom Toten Meer mit 48 % und dem See Genezareth mit 36,2 %. Die Klagemauer ist die beliebteste Sehenswürdigkeit; dorthin pilgerten 71,6 % aller Touristen, gefolgt von der Grabeskirche (52 %), der Altstadt von Jaffa (50,1 %) und der Via Dolorosa (47,4%). Die meisten Besucher (35,8 %) waren zwischen 25 und 44 Jahre alt. Rund 24 % der Touristen waren 55 Jahre oder älter und 20,7 % waren 24 Jahre oder jünger. Etwa 27,5 % der Besucher waren Juden und sage und schreibe 54,9 % Christen. An der Umfrage hatten sich 15.000 Touristen beteiligt. (Jerusalem Post)

UNO ZEIGTE INNOVATIONEN AUS ISRAEL – Bei einer Veranstaltung im New Yorker Hauptquartier der Vereinten Nationen wurden letzte Woche sechs innovative Lösungen aus Israel gezeigt, mit denen schwierige Probleme weltweit gelöst werden könnten. Unter Federführung der israelischen UNO-Delegation trafen israelische Geschäftsleute auf Regierungsmitarbeiter und andere ranghohe Vertreter der internationalen Gemeinschaft. Mino Negrin, der Gründer und Chef der Firma NUFiltration, stellte eine kreative Technologie zum Filtern und Reinigen von Wasser vor. Eyal Yassky, der Mitgründer von Hilico, berichtete davon, wie seine Firma das weltweit erste bezahlbare, tragbare Gerät zur Gewinnung von Regenwasser entwickelt hat, mit dem Regenwasser ohne Strom in sauberes Trinkwasser verwandelt werden kann, zum Beispiel wenn in ländlichen Gegenden oder andernorts eine Katastrophe eingetreten ist. „Über eine Milliarde Menschen leben ohne Strom und viele von ihnen sind auf Regenwasser angewiesen“, sagte er. „Darauf konzentrieren wir uns. Es ist unsere Pflicht, diesen Menschen zu helfen - nicht nur als selbständige Unternehmer, sondern als Bewohner der Erde.“ * Schuli Kurzon van Gelder von der Israelischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit sprach über die weitreichenden Betätigungsfelder ihrer Organisation, die Ländern weltweit bei ihrer Entwicklung aber auch bei Projekten mit den Nachbarländern Israels, das heißt Ägypten und Jordanien und sogar in den Gebieten der PA, helfen will. „Ich glaube, diese Projekte sind ein Same für einen Prozess zum Ausbau des Friedens, weil wir hier von Menschen reden“, sagte sie. „Wenn man in Menschen investiert, baut das die Stabilität der Beziehung.“ * Der Chef von SupPlant berichtete vom Bau des ersten serienmäßigen, autonomen Beregnungssystems. Es funktioniert mit künstlicher Intelligenz. Sensoren sammeln auf den Äckern Daten, die analysiert und dann in Beregnungsbefehle übersetzt werden. * Weitere Firmen und Organisationen, die an der Veranstaltung teilnahmen waren die Rashi Foundation, eine Stiftung, Social Finance Israel, eine gemeinnützige Organisation, und die Firma SmartWater Group. Zu den Gästen bei dieser Veranstaltung zählten Diplomaten und Regierungsvertreter verschiedener Länder, UNO-Mitarbeiter sowie Mitglieder von jüdischen und pro-israelischen Gruppen. (Israel HaYom)  Möge der jüdische Staat immer mehr für seine weitreichenden Beiträge für die Menschheit anerkannt und geehrt werden. „Und alle Nationen werden euch glücklich preisen, denn ihr, ihr werdet ein Land des Wohlgefallens sein, spricht der HERR der Heerscharen.“ - Maleachi 3,12

KIRCHE DER APOSTEL AM SEE VON GENEZARETH ENTDECKT – Archäologen glauben, dass sie die legendäre Kirche der Apostel gefunden haben, die der Überlieferung nach über dem Haus von einigen von Jeschuas Jüngern errichtet wurde. Die Entdeckung wurde in einem Gebiet am See Genezareth gemacht, wo früher das Dorf Betsaida stand; dort sollen Petrus und Andreas gelebt haben. Die Experten erklärten, das uralte, im Neuen Testament erwähnte Dorf Betsaida sei viel größer gewesen als bisher angenommen. Man geht davon aus, dass dort die Speisung der 5000 stattfand, bei der Jeschua so viele Menschen mit fünf Laiben Brot und zwei kleinen Fischen speiste. Sicher ist eines, dass durch die Ausgrabungsarbeiten an dem vermutlich biblischen Ort, dem heutigen Beit Habek (auch als El-Araj bekannt), die Überreste einer großen, aus der byzantinischen Zeit stammenden Kirche wieder zu Tage gefördert wurden. Zu den bedeutendsten Beweisstücken gehören Mosaike. Die Archäologen meinen, es handle sich dabei um Mosaike, die an den Mauern angebracht und nur in Kirchen zu finden waren. Zu den anderen Fundstücken vor Ort zählen Marmorreste, Dachziegel von einem großen Gebäude und ein in Stein gemeißeltes Kreuz. In historischen Aufzeichnungen wurde diese Gegend als Ort einer Kirche bezeichnet, die über dem alten Haus von Petrus und Andreas errichtet wurde. Bisher hatte man sie nur noch nicht gefunden. Die Archäologen, die die Kirche ausgraben, glauben an die Theorie, dass El-Araj das seit langem verschollen Betsaida ist, wo früher die Jünger Petrus, Andreas und Philippus lebten. (Haaretz, The Sun)  In der Schrift heißt es, dass Gottes Volk sich über Steine und Schutt freut. (Psalm 102,15) Wissenschaftliche Ausgrabungen bestätigen diese Worte. Immer wieder werden neue Ebenen der Geschichte in Israel freigelegt. Diese Arbeiten zeugen von der Vergangenheit und untermauern in vielen Fällen darüber hinaus die biblischen Berichte.

ÜBERNAHME VON TANKSCHIFF WAR EINE „FEINDLICHE HANDLUNG“ – Am Samstag, den 20.7.2019, kritisierte Großbritannien das Kapern eines unter britischer Flagge fahrenden Öltankers im Persischen Golf und wies die Erklärung aus Teheran zurück, das Schiff sei nur geentert worden, weil es in einen Unfall verwickelt war. Die iranische Revolutionsgarde veröffentlichte ein Video im Internet, in dem zu sehen war, wie Schnellboote auf den Tanker losfuhren. Der Name des Tankers (Stena Impero) war in den Aufnahmen deutlich zu sehen. Soldaten mit Skimasken und Maschinengewehren seilten sich von einem Helikopter auf das Deck des Schiffes ab. Die britische Verteidigungsministerin Penny Mordaunt nannte den Vorfall einen „feindlichen Akt“, während Außenminister Jeremy Hunt erklärte, er habe seinem iranischen Amtskollegen Mohammad Javad Zarif telefonisch mitgeteilt, er sei „extrem enttäuscht“. Ein Sprecher der Iranischen Revolutionsgarde, Brigadegeneral Ramezan Sharif, bestätigte, das Schiff sei in der Straße von Hormus gekapert worden - trotz des „Widerstands und der Einmischung“ eines britischen Kriegsschiffes, das den Tanker begleitet habe. In dem Video war allerdings kein britisches Kriegsschiff zu sehen. Am Samstagabend erklärte London in einem Schreiben an den UNO-Sicherheitsrat, iranische Truppen hätten sich dem Tanker genähert, als sich dieser in Gewässern von Oman befand, wo er rechtmäßig durchgefahren war. Das Vorgehen des Irans sei illegal. (Haaretz)

MEHRERE LÄNDER VERURTEILEN VORGEHEN DES IRANS – Frankreich, Deutschland und Bahrain verurteilten den Iran am 20.7.2019 wegen des Kaperns des britischen Öltankers. Ein Sprecher des deutschen Außenministeriums sagte: „Wir rufen den Iran eindringlich auf, das Schiff und die Besatzung sofort freizulassen.“ Das Vorgehen Teherans würde die Spannungen in der Region nur noch verstärken. Das Ganze sei sehr gefährlich und unterminiere alle Bemühungen um einen Ausweg aus der derzeitigen Krise. Das französische Außenministerium kommentierte den Vorfall wie folgt: „Wir haben mit großer Bestürzung erfahren, dass ein britisches Schiff von iranischen Truppen verschleppt wurde und verurteilen dies angesichts der bereits äußerst angespannten Lagen in der Region aufs Schärfste.“ Davor hatte der britische Außenminister Jeremy Hunt das Vorgehen des Irans als „gefährlichen Weg“ bezeichnet. Die persische Nachrichtenagentur Fars hatte am Abend davor berichtet, der britische Öltanker sei in den Hafen von Bander Abbas geschleppt worden. Das Schiff sei in einen Unfall mit einem iranischen Fischerboot verwickelt gewesen. Dem Iran zufolge hatte das Boot einen Notruf abgegeben und der britische Tanker habe dies ignoriert. Hunt schrieb auf Twitter: „Das gestrige Verhalten des Irans im Golf ist ein besorgniserregendes Signal, dass Teheran auf eine gefährliche Weise illegal vorgeht und die Lage weiter destabilisiert. Nachdem vor Gibraltar ein Öltanker, der in Richtung Syrien unterwegs war, legalerweise festgehalten wurde, wird unsere Reaktion durchdacht, aber schlagkräftig sein. Wir versuchen schon seit geraumer Zeit, eine Lösung für diese Problem zu finden, aber wir werden die Sicherheit unserer Schiffe gewährleisten.“ * Am 4.7.2019 hatte die britische Marine einen iranischen Öltanker vor Gibraltar gestoppt. Sie hatte den Verdacht, dass das Schiff Öl nach Syrien schmuggeln wollte, was einen Verstoß gegen die EU-Sanktionen dargestellte hätte. (Jerusalem Post)  Bitte betet für die USA, Israel und die europäischen Nationen, dass sie fokussiert und vereint vorgehen, um den Iran daran zu hindern, mit seinen militärischen Drohungen gegen Israel und den Westen weiterzumachen.

BETET FÜR DIE HINTERBLIEBENEN – Nach einem tragischen, von einem alkoholisierten Fahrer (32) verursachten Unfall, ist letztes Wochenende auch der IVK-Luftwaffenoffizier Rodrigo Rostasky (Mitte 40) seinen Verletzungen erlegen. Seine Frau Sophia (28) und ihr zwei Monate alte Sohn Itai waren kurz nach dem Unfall verstorben; die Tochter (3) überlebte und ist nun bei den Großeltern. (Arutz 7)  Bitte betet für Trost für die kleine Tochter, alle anderen Verwandten sowie alle Freunde der Familie Rostasky. Viele in Israel sind nach dieser Tragödie in tiefer Trauer über das, was dieser gläubigen Familie passiert ist. - 2. Korinther 1,2-3

DANKE für eure Gebete und eure großzügigen Spenden für Vision für Israel. - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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