Aktuelles aus Jerusalem – 19. Juli 2019

Jul 19, 2019

„Am Abend kehrt Weinen ein, und am Morgen ist Jubel da!“  Psalm 30,6

VISION FÜR ISRAEL WIRD 25 – Unser von Gottes Liebe geprägter Dienst könnte ohne Ihn und ohne euch, unsere Partner, nicht weitergehen. So wollen wir unseren Dank euch gegenüber ausdrücken, indem wir euch zeigen, was wir in den letzten 25 Jahren erreichen durften. Wir laden euch ganz herzlich ins Emmanuel Centre, 9-23 Marsham Street, London SW1P 3DW, ein - für Freitag, den 26.7.2019 von 18.30 bis 20.30 Uhr. Am Samstag geht es mit Gebet und Lobpreis weiter. Von 10.30 bis 15.30 Uhr werden wir in der City Coast Church, North St, Portslade, in Brighton BN41 1DG sein. Tickets gibt es telefonisch unter +44-1793 279 111 oder online unter:  https://www.eventbrite.com/e/day-of-prayer-brighton-tickets-63959018145.

PULVERFASS GAZA-STREIFEN KURZ VORM EXPLODIEREN – Letztes Wochenende wurden zwei Raketen vom Gaza-Streifen aus auf Israel abgeschossen, nachdem Tausende von Palästinensern entlang des Sicherheitszaunes Randale gemacht hatten. Ihr Motto lautet: „Keine Verhandlungen, keine Versöhnung, keine Anerkennung von [Israel].“ Die erneut angespannte Lange veranlasste Israel, im Süden zusätzliche Anti-Raketen-Geschützgruppen für die Eiserne Kuppel bereitzustellen. Unterdessen gilt weiter ein lockerer Waffenstillstand, der vor einigen Monaten zwischen Israel und der Hamas vereinbart worden war und den 4. großen Konflikt innerhalb von zehn Jahren verhindert hat. Die schlimmen Unruhen vom Mai 2019 sind allerdings noch nicht lange her, als in Gaza ansässige Gruppen 700 Projektile auf israelischen Dörfer und Städte abschossen, worauf die Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) Hunderte von Zielen in der Küstenenklave unter Beschuss nahm. Es war die Größte Operation der Armee seit dem 50-Tage-Krieg gegen die Hamas und andere Terrorgruppen im Gaza-Streifen im Jahr 2014. Die jüngsten Raketenangriffe waren die Rache der Hamas, weil die IVK kurz davor bei Protestaktionen an der Grenze ein Mitglied der Terrorgruppe getötet hatte, wofür sich die Armee aber entschuldigt hatte. Es habe sich um ein Missverständnis gehandelt, weil die betreffende Person Berichten zufolge versucht haben soll, Jugendliche davon abzubringen, in israelisches Territorium einzudringen. Unterdessen hat Ägypten eine Delegation nach Gaza entsendet, um die Ruhe wiederherzustellen, obwohl die Hamas damit gedroht hat, die Situation eskalieren zu lassen, während sie Jerusalem beschuldigte, sich nicht an die Waffenruhe zu halten. Die Hamas fordert die vollkommene Beendigung der Blockade von Gaza; Israel hat dagegen angeboten, die Einschränkungen beim Güterverkehr in die Enklave zu lockern. So könnten Millionen von Dollar an Cash aus Katar nach Gaza fließen und es gäbe grünes Licht für weitere Entwicklungsprojekte dort. (Media Line)

PA VERDOPPELT GEHÄLTER FÜR MÖRDER VON DREI ISRAELISCHEN TEENAGERN – Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat die monatlichen Zahlungen, welche der Terrorist, der die Entführung und Ermordung von Gilad Schaar, Eyal Jifrach und Naftali Frenkel im Jahr 2014 plante, verdoppelt. Dies berichtete die in Israel ansässige Nichtregierungsorganisation und Medienüberwachungsgruppe Palestinian Media Watch, die 1996 von Itamar Marcus gegründet wurde und seither über Fälle von Hetze in den palästinensischen Medien berichtet. Ab dem 11.7.2019, fünf Jahre nach der Verhaftung von Husam Al-Qawasmi, bekommt dieser nun statt der bisherigen 500 Euro im Monat über 1000 Euro, wie aus der Gehaltsskala der PA hervorgeht. Je länger sie einsitzen, desto mehr Geld bekommen die verurteilten Gefangenen. „Die PA zahlt tagtäglich Millionen von Schekel an die Terroristen. Ihr ist es egal, ob jemand der Hamas, dem Islamischen Dschihad oder der Fatah angehört oder ob jemand Kinder, Frauen oder ältere Menschen ermordet hat. Was für die PA zählt, ist, dass jemand in Terrorismus gegen Israel und seine Bürger involviert war.“ Bei der PA gibt es seit langem „Geld für Mord“. Demnach zahlt sie den Terroristen im Gefängnis und den Familien von bei Unruhen getöteten Terroristen ein Gehalt. Im Februar 2019 trat in Israel das Gesetz über „Geld für Mord“ in Kraft, wonach der jüdische Staat den Geldbetrag abziehen und einfrieren muss, den die PA als Gehalt an einsitzende Terroristen und an die Familien der „Märtyrer“ zahlt. Das Geld wird von den Steuern abgezogen, die der israelische Staat für die PA eintreibt. Das Gesetz wurde letztes Jahr verabschiedet und dieses Jahre vom Sicherheitskabinett zur Einführung gebilligt. Für 2019 wird das Kabinett rund 123 Millionen Euro einbehalten. Dennoch bezahlt die PA die Gefangenen weiter. Auch den Familien der beiden toten Terroristen Marwan Al-Qawasmi und Amer Abu Aischeh zahlt sie; beide Männer waren ebenfalls in die Entführung und Ermordung der drei Jungs verwickelt. Die Terroristen wurden von israelischen Sicherheitskräften erschossen, als sie sich ihrer Festnahme widersetzten. (Jerusalem Post)

WIEDERERÖFFNUNG DES GRAB DER KÖNIGE IN JERUSALEM – Das Grab der Könige, ein 2000 Jahre alter archäologischer Schatz im Herzen von Jerusalem, der jetzt Frankreich gehört, wurde vor kurzem wiedereröffnet. Die gesamte Anlage war seit 2010 geschlossen, wie das französische Konsulat mittteilte. Die ausgeschmückte Grabanlage aus der Zeit der Römer mit Regalen aus Stein, in denen sich früher Steinsärge befanden, zählt zu den größten in der Region. Erstmals wurde sie am 25.6.2019 und dann an den folgenden Dienstag- und Donnerstagmorgen geöffnet, wie es auf der Webseite des Konsulates zu lesen ist. Es dürfen jeweils bis zu 15 Besucher für 45 Minuten hinein. Die Gräber an sich bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen, um sie der Nachwelt zu erhalten, aber auch aus Sicherheitsgründen. Die riesige Anlage östlich von Jerusalem, rund 700 Meter von der Altstadt entfernt, ist hinter einer Mauer versteckt. Davor befindet sich ein Metalltor mit einer französischen Fahne. Sie war zu Restaurierungszwecken seit 2010 geschlossen. Die Arbeiten kosteten 1 Million Euro. Einer Sprecherin des französischen Generalkonsulats sagte bei der Eröffnung, Frankreich habe damit ein vor langer Zeit gegebenen Versprechen eingelöst. * Juden betrachten diese Gräber als heilige letzte Ruhestädte ihrer Vorfahren und wollen das Recht haben, dort zu beten. (INN)

PHILISTER HATTEN EIN GEN, DASS BIBLISCHE GEHEIMNISSE LÜFTEN KÖNNTE – Goliat, der Grieche? Durch menschliche Überreste auf einem uralten Friedhof im Süden Israels stehen jetzt Brocken von DNA zur Verfügung, die einer neuen Studie zufolge beweisen, dass die Philister (die Erzfeinde der biblischen Israeliten) aus Europa stammten. Die Philister lebten vor rund 3000 hauptsächlich in fünf Städten an der Südküste des modernen Israels und im Gaza-Streifen. In der Bibel kämpfte David gegen den Philisterriesen Goliat und Simson tötete 1000 Kämpfer mit dem Kiefer eines Esels. Viele Archäologen gehen davon aus, dass die Philister in einer unruhigen Zeit rund 1200 Jahre vor Christus an die damalige Küste im Nahen Osten immigriert waren. (Worthy News)

ARCHÄOLOGEN FINDEN STADT, IN DIE DAVID VOR SAUL FLÜCHTETE – Ein neuer Fund wird die Debatte um die Geschichtlichkeit des biblischen Königs David sicher wieder neu entfachen. Ein internationales Team von Archäologen hat die verlorene Stadt gefunden. Auf der Grundlage von Gegenständen, die seit 2015 entdeckt wurden, teilten Wissenschaftler jetzt mit, dass der archäologische Ausgrabungsort Khirbet a-Rai in den judäischen Gebirgsausläufern der Ort ist, an dem sich die Philisterstadt wohl befand. Auf einer gemeinsamen Pressenkonferenz der Hebräischen Universität von Jerusalem und der Altertumsbehörde hieß es, die Experten hätten die Überreste einer Siedlung der Philister aus dem 11. oder 12. Jh. v.Chr. gefunden. Später, nämlich Anfang des 10. Jh. v. Chr. habe es dort eine ländlich geprägte Siedlung gegeben, was den Berichten der Bibel entspricht. (Times of Israel)  „Denn deine Knechte haben Gefallen an seinen Steinen, sie haben Mitleid mit seinem Schutt.“ - Psalm 102,15

SARSOUR BEHAUTET FÄLSCHLICHERWEISE JESCHUA SEI PALÄSTINENSER GEWESEN – Eine führende jüdische Organisation kritisierte jetzt die anti-israelische Aktivistin Linda Sarsour, die fälschlicherweise behauptet hat, Jeschua sei Palästinenser gewesen. Auf die Frage, ob Jeschua und Mose aus dem „Nahen Osten“ stammten, antwortete Sarsour auf Twitter: „Jesus war ein Palästinenser aus Nazareth und wird im Koran als jemand mit kupferbrauner Haut und wolligem Haar beschrieben.“ Doch das Gebiet, das heute Israel und Judäa und Samaria ist, war zu Jeschuas Lebzeiten die Provinz Judäa und wird überall als jüdisches Heimatland betrachtet. Laut den Evangelien war Jeschua bis zu Seinem Tod ein gläubiger Jude. Alles, was im Koran auftaucht, wurde 600 Jahre nach Seinem Tod verfasst. Auf die Behauptung von Sarsour erwiderte das Amerikanisch-Jüdische Komitee: „Im Neuen Testament wird Judäa 48 Mal erwähnt, Palästina gar nicht, was Sinn macht, denn“, so die Gruppe, „der Begriff ‚Palästina’ für diese Region wurde erst im Jahr 135 n. Chr. eingeführt. Sie sollten mal in ein Geschichtsbuch schauen, Lina! Da werden Sie staunen!“ (Algemeiner) „Siehe, beschämt und zuschanden werden alle, die in Feindschaft gegen dich entbrannt sind. Es werden wie nichts und gehen zugrunde die Männer, die den Rechtsstreit mit Dir führen. Du wirst sie suchen und nicht finden, die Männer, die mit Dir zanken. Wie nichts und wie Nichtigkeit werden die Männer, die mit Dir Krieg führen.“ - Jesaja 41,11  

LIEBE LESER – Nicht nur wenn ihr Englisch versteht, (schaut und) hört euch an, was im Millennium-Zentrum geschieht: https://vimeo.com/339869724. Lebt ihr in Israel oder kommt ihr als Touristen zu Besuch, dann laden wir euch herzlich ein, zu erfahren, wie VfI benachteiligten Bürgern und Opfern von Terror hilft. Und wir ermutigen euch, mit eurer ganzen Reisegruppe vorbeizukommen. Eure Spenden unterstützen diesen barmherzigen Dienst.

FEIERT SUKKOT MIT UNS – 15.-17.10.2019. Infos findet ihr unter http://sukkot.visionfuerisrael.org

Unser neuer ISRAEL-KALENDER "Jerusalem Vibes" (Stimmungen in Jerusalem) ist im Büro in München eingetroffen. Er hat ein Kalendarium von September 2019 bis Dezember 2020 und ist in Englisch und Hebräisch geschrieben. Solange der Vorrat reicht, geben wir ihn gegen eine Spende von € 15,- oder mehr ab. Bitte meldet Euch im Büro in München.

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG für medizinisches Gerät und Medikamente, die wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams zukommen lassen. Weiteres auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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