Aktuelles aus Jerusalem – 5. April 2019

Apr 6, 2019

„Jerusalem - Berge sind rings um es her. So ist der HERR rings um dein Volk, von nun an bis in Ewigkeit.“  Psalm 125,2

FEIERT SUKKOT MIT UNS – Fangt schon jetzt an, für unser alljährliches Laubhüttenfest im Zentrum von Jerusalem zu planen. Es findet vom 15.-17.10.2019 statt. Nehmt teil an Lobpreis und Anbetung. Genießt die gesunde Lehre von Dennis Greenidge, Benjamin Siegal, Barry Segal und anderen mehr, wobei das Hauptaugenmerk wieder auf Israel und dem Nahen Osten liegen wird. Lernt gläubige Geschwister vor Ort und in anderen Gemeinden im Land kennen. Spaziert und tanzt beim Jerusalem-Marsch durch die Straßen der ewigen Hauptstadt des jüdischen Volkes. Übrigens: Dieses Jahr wird VfI 25 Jahre alt, es werden also ganz besondere Feierlichkeiten sein. Weitere Infos unter https://www.visionforisrael.com/en/events/681/succot-celebration-jerusalem-2019-darkness-to-light.

PEGEL VOM SEE GENEZARETH STEIGT WEITER – Der Pegel vom See von Genezareth, auch Galiläisches Meer genannt, stieg an einem Tag um 11 cm; seit Freitag, den 29.3.2019 waren es insgesamt 15,5 cm. Derzeit liegt er bei 211,96 m unter dem Meeresspiegel. Das sind 1,04 m über der untersten (kritischen) roten Linie und 3,16 m unter der oberen roten Linie, die signalisiert, dass der See voll ist. Auch diese Woche wurden Niederschläge samt Gewittern im Norden und in der Mitte des Landes erwartet. Seit Anfang der Regenzeit ist der Pegel im Kinneret damit insgesamt um 2,86 m gestiegen. (INN)  Was für eine Gebetserhörung. Israel erlebt eine niederschlagsreiche Regenzeit. Danke an euch Fürbitter. Bleibt dran, dass wir auch im April viel mehr Regen als sonst zum Ende der Regenzeit bekommen.

„EIN GUTES JAHR FÜR DIE ISRAELISCHE WIRTSCHAFT“ – Am Sonntag, den 31.3.2019 nahm Premierminister Benjamin Netanjahu den Jahresbericht der Bank von Israel für 2018 vom Chef der Bank, Professor Amir Yaron, entgegen. Yaron sagte zu Netanjahu: „Ich freue mich, Ihnen den Bericht der Bank von Israel für 2018 zu überreichen. Es war für die israelische Wirtschaft ein gutes Jahr. In dem Bericht werden viele Aspekte der israelischen Wirtschaft, der Geldpolitik, des Sozialwesens und der außenwirtschaftlichen Erfolgsrechnung beleuchtet - neben kurzfristigen steuerlichen Herausforderungen und Gelegenheiten zur Verbesserung des Wachstums auf lange Sicht.“ Premier Netanjahu erwiderte, er sei erfreut, dies zu hören. „Die Wirtschaft ist gut aufgestellt, weil unsere Politik gut ist. Wir haben etwas Einmaliges erreicht: Die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie nie zuvor und die Löhne steigen schnell. Diese Kombination ist ungewöhnlich und nicht augenscheinlich, doch das war eine großartige Leistung.“ (INN)  „Aber euch, die ihr Meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung ist unter ihren Flügeln. Und ihr werdet hinausgehen und umherspringen wie Mastkälber.“ - Maleachi 3,20

HISTORISCHES EREIGNIS: UNO VERURTEILT ANTISEMITISMUS - Am Dienstag, den 2.4.2019 wurde auf einer Sondersitzung der UNO eine Resolution zur Verurteilung von Verbrechen, die aus Hass oder Vorurteilen begangen werden, zur Abstimmung vorgelegt. In der ursprünglichen Version nahm sie nur auf Islamhass Bezug, doch nach einigen Bemühungen unter Leitung des israelischen UN-Botschafters Danny Danon und vielen US-amerikanischen Bundesstaaten, wurde der Entwurf geändert und er verurteilte Hass auf Juden ebenso. Danon erklärte: „Es scheint als würde die Geschichte aus dem Gedächtnis schwinden, doch die diplomatischen Bemühungen unsererseits haben gezeigt, dass wir nicht zulassen werden, dass die internationale Gemeinschaft schweigt, während es eine weltweite Welle des Antisemitismus gibt. Leider sind wir in die Zeit zurückgekehrt, wo die Kippa und der Davidstern, jüdische Geschäfte und Synagogen Zielscheiben sind. Diese Resolution ist eine israelische Leistung bei der UNO und ein schmerzlicher Verlust für die Mächte des Hasses. Dennoch ist es äußerst traurig, dass wir überhaupt darum kämpfen mussten, dass auch ‚Antisemitismus’ in den Entwurf der Resolution aufgenommen wurde. Ich erinnere die Welt an Folgendes: Wenn jemand dem jüdischen Volk in seinem eigenen Land das Recht auf Selbstbestimmung abspricht oder einfach eine antiisraelische Einstellung hat, ist nichts anderes als Antisemitismus. Es ist an der Zeit, dass die Welt ihre Macht nutzt und kompromisslos gegen Hass und Antisemitismus vorgeht und dass sie aufhört, die Kräfte inner- und außerhalb der UNO zu ignorieren, die darauf aus sind, diesen Bemühungen zu schaden.“ (Arutz 7)  „Aber Recht ergieße sich wie Wasser und Gerechtigkeit wie ein immerfließender Bach!“ - Amos 5,24

GROSSBRITANNIEN VERURTEILT TRUMPS ANERKENNUNG DER GOLANHÖHEN – Der britische Außenminister Jeremy Hunt verurteilte am Dienstag, den 2.4.2019 die Anerkennung der Golanhöhen als souveränes Territorium Israels durch US-Präsident Donald Trump. In einer Fragestunde im House of Commons, dem britischen Unterhaus, scheute sich Hunt nicht, das Weiße Haus zu kritisieren, weil es einen internationalen Konsens gebrochen habe, in Kriegszeiten die Souveränität über erobertem Land anzuerkennen. Hunt erläuterte die britische Einstellung auf die Frage des Konservativen Sir Nicholas Soames, der geäußert hatte, er bedauere zutiefst, dass die Vereinigten Staaten als Verbündete der Briten eindeutig gegen die UNO-Resolution 497 verstoßen hätten. Soames behauptete Trumps Anerkennung sei illegal, weil die „Aneignung“ von Territorium unter internationalem Recht verboten sei. Dann rief er Hunt auf, diesen Verstoß uneingeschränkt zu verurteilen. Dieser erwiderte, er tue dies äußerst gern. Der britische Außenminister fügte hinzu, er verurteile Trumps Schritt schweren Herzens, weil Israel auch ein Verbündeter und ein strahlendes Beispiel für eine Demokratie in jenem Teil der Welt sei, was dort nicht oft vorkomme. „Wir wollen, dass Israel Erfolg hat und wir sehen es als einen unserer guten Freunde an. Aber in dieser Angelegenheit stimmen wir nicht überein“, so der britische Außenminister. (Arutz 7)

ES WÄRE SELBSTMORD, DIE GOLANHÖHEN AN SYRIEN ABZUTRETEN – Die Golanhöhen überblicken israelische Städte und Dörfer. Es wäre Selbstmord, sie an einen Massenmörder wie Assad abzugeben, der jüdische Bewohner unter Beschuss nehmen würde - mit einem Fass chemischer Bomben, wie er das auch bei seinem eigenen Volk getan hat. Kein Land in der Geschichte der Welt hat je ein Stück Land an seine Erzfeinde zurückgegeben, zumal besagtes Gebiet militärisch essentiell ist und in einem Krieg zur eigenen Verteidigung eingenommen wurde. Keinem israelischen Premier würde es je in den Sinn kommen, die Golanhöhen an Assad abzugeben. Dass Israel die Kontrolle über die Golanhöhen hat, vergrößert die Chance auf Frieden und verringert die Gefahr, dass Syrien, der Iran und die Hisb-Allah in die Lage versetzt werden, dieses hoch gelegene Gebiet als Abschussrampe gegen Israelis zu missbrauchen. (Gatestone Institute)  „Ich aber werde Mich für Mein Haus als Wache lagern zum Schutz vor dem, der hindurchzieht und zurückkommt, dass nie mehr ein Gewalthaber bei ihnen hindurchzieht, denn jetzt achte Ich selbst auf sie.“ - Sacharja 9,8

JÜDISCHER KOMIKER BEKOMMT BEI WAHL IN UKRAINE VIELE STIMMEN – Für einen ukrainischen Komödianten jüdischen Glaubens stimmten bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, den 1.4.2019 die meisten Wahlberechtigten. Bei der Auszählung bekam Volodymyr Zelensky 30,4 % der Stimmen. Mindestens 50 % sind zum Sieg notwendig. Der zweite Urnengang ist für den 21.4.2019 geplant. Zelensky tritt entweder gegen Amtsinhaber Petro Poroschenko, der sich zur Wiederwahl stellt und 17,8 % bekam, oder gegen die ehemalige Premierministerin Julia Timoschenko, die 14,2 % erreichte, an. Zelensky spielt in seiner TV-Sendung „Diener des Volkes“ einen Geschichtslehrer, der zum Präsidenten gewählt wird. In den Nachrichten wird er als ukrainische Version von Donald Trump bezeichnet. Er wurde in Krywyj Rih bei Dnipro in eine jüdische Wissenschaftlerfamilie geboren. Während des Wahlkampfes hat Zelensky in Interviews seine jüdische Identität noch nicht erwähnt; da hielt er sich Kritikern zufolge absichtlich bedeckt. Auf die Frage eines Reporters, wie er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin umgehen würde, besann sich Zelensky auf seine Wurzeln als Komiker, als er antwortete: „Ich würde mit ihm auf Augenhöhe reden.“ Er bezog sich damit auf die Tatsache, dass er und Putin mindestens 7,5 cm kleiner sind als Poroschenko, der amtierende ukrainische Präsident, der 1,83 misst. * Im Jahr 2012 hatte die Ukraine in Europa die fünftgrößte jüdische Gemeinde; weltweit war es damals die zwöftgrößte. Die Mehrheit der ukrainischen Juden leben in Kiew, Dnipro, Charkiw oder Odessa. (Arutz 7)

MEHRHEIT DER ISRAELIS SEHEN VERKEHR ALS WICHTIGES NATIONALES PROBLEM – Rund 56 % aller Israelis glauben, dass Verkehrsstaus eines der drei wichtigsten Probleme sind, das Israel derzeit angehen muss - neben der öffentlichen Gesundheit und den Mietpreisen. Dies ergab eine neue Umfrage von Waze, einer in Israel gegründeten Firma für Navigationsgeräte. Es wurden über 1.000 Israels im ganzen Land befragt und 70 % von ihnen sagten, sie säßen mindestens einmal die Woche in einem langen Stau. Rund die Hälfte gab an, sie säße fast jeden Wochentag mindestens einehHalbe Stunde im Stau. Etwa ein Viertel aller Israelis hätten an Fahrgemeinschaften gedacht, um dem Verkehrsproblem wirksam zu begegnen. Zirka die Hälfte der Befragten signalisierte ihre Bereitschaft, Fahrgemeinschaften zu nutzen und 88 % erklärten, finanzielle Anreize, um mit anderen Personen zu Pendeln, würde sie dazu ermutigen - ebenso wie getrennte Fahrspuren für Autos, die als Fahrgemeinschaften unterwegs sind, sowie extra Parkplätze. Die Verkehrslage in Israel ist unter den OECD-Staaten die schlimmste - dreimal so schlecht wie in westlichen Ländern im Durchschnitt. (Jerusalem Post)

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG für medizinisches Gerät und Medikamente, die wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams zukommen lassen. Wir von VfI wollen gut vorbereitet sein für den Fall, dass es zu einem Krieg mit dem Iran und dessen Alliierten im Norden kommt. Auch angesichts der verstärkten Terrorangriffe durch die Hamas im Süden erwartet der jüdische Staat einen weiteren Krieg zu Land. Über die Projekte von VfI, wie zum Beispiel die Schulranzenaktion, durch die seit 1999 bereits 225.000 Schulranzen an bedürftige Kinder verteilt wurden, könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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