Aktuelles aus Jerusalem – 22. März 2019

Mar 23, 2019

„Denn wenn du zu diesem Zeitpunkt wirklich schweigst, so wird Befreiung und Rettung für die Juden von einem andern Ort her erstehen. Du aber und das Haus deines Vaters, ihr werdet umkommen. Und wer erkennt, ob du nicht gerade für einen Zeitpunkt wie diesen zur Königswürde gelangt bist?“  Ester 4,14

PURIM 2019 – Dieses Jahr fingen die Feiern anlässlich von Purim bei Sonnenuntergang am Mittwoch, den 20.03.2019 an. Susan-Purim, das in Städten mit Stadtmauern wie Jerusalem gefeiert wird, begann am 21.3. Bei diesem Fest, dessen Ursprung in der Bibel im Buch Ester beschrieben wird, erinnern wir uns an die Geschichte der jüdischen Königin Ester und ihres Onkels Mordechai, die das jüdische Volk vor dem bösen Haman retteten, der die Juden in Persien ermorden wollten. Nach dem Sieg der Juden schrieb Mordechai in Ester 9,22, „dass sie diese feiern sollten als Tage des Festmahls und der Freude, an denen man sich gegenseitig Anteile zusendet und Geschenke an die Armen gibt.“ Juden nehmen sich Zeit, frohe Feste wie Purim zu feiern, denn dass ist gut für Geist, Seele und Leib. In diesen Tagen freuen wir uns über unsere Freiheit und geben diese Freude weiter, indem wir Bedürftige beschenken, denn so hatten auch die Juden damals ihre Freiheit zelebriert. Bitte helft uns durch Spenden, diese Tradition weiterzuführen.

ZWEI TERRORANSCHLÄGE NAHE ARIEL – Am Sonntag, den 17.3.2019 attackierte ein palästinensischer Araber Israelis erst mit Messern und schoss dann um sich. Dabei starb ein Israeli, zwei wurden schwer verletzt. Der erste Israeli, der bei einem Terroranschlag mit einem Messer angegriffen und mit Schusswaffen in Samaria erschossen wurde, war ein 19-jähriger Feldwebel aus der südisraelischen Stadt Beerscheba. Ein zweites Opfer war Rabbi Ahiad Ettinger, der seinen Wunden am Montag, den 18.3.2019 erlag. Ettinger, 47, lebte in Eli in Samaria. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwölf Kinder zwischen einem und 20 Jahren. Der langwierige Terroranschlag fing nahe der samarischen Siedlung Ariel an, wo der Terrorist zunächst den israelischen Soldaten an einer Bushaltestelle angriff. Nachdem er den Soldaten ermordet hatte, nahm der Terrorist dessen Schusswaffe an sich und eröffnete sofort das Feuer auf vorbeifahrende Autos, wobei er einen israelischen Autofahrer traf. Ein anderer israelischer Autofahrer rannte von seinem Auto weg, das der Terrorist daraufhin raubte und in Richtung Tel Aviv fuhr. An der nächsten großen Kreuzung eröffnete der Terrorist erneut das Feuer, wobei er einen anderen israelischen Soldaten traf, der auf eine Mitfahrgelegenheit wartete. Von dort fuhr der Terrorist in das nahe gelegene palästinensische Dorf Burkin, wo er das gestohlene Fahrzeug stehenließ und verschwand. Israelische Truppen sind auf der Suche nach dem Mörder. * Unterdessen verteilten Palästinenser am Sonntagmorgen Süßigkeiten im Süden des Gaza-Streifens, um den Terroranschlag in Ariel zu feiern. (Israel Today, Jerusalem Post)  Ganz Israel trauert nach dem teuflischen Terroranschlag, durch den jüdische Familien und Freunde geliebte Menschen verloren haben. Bitte betet für Trost für die Trauernden und für die Versorgung der zwölf Kinder, die nun ohne Vater dastehen. Bitte betet auch für die schnelle Wiederherstellung des dritten Terroropfers, der schwer verletzt wurde.

1.700 JAHRE ALTE INSCHRIFT GEFUNDEN – Archäologen entdeckten eine griechische Inschrift bei Ausgrabungen in Haluza im Süden Israels. Der Name Haluza wird in vielen historischen Quellen erwähnt, aber jetzt gab es die ersten archäologischen Beweise für den Namen der Stadt am Ausgrabungsort selbst. Es handelt sich um eine der zwei möglichen Stätten für die biblische Stadt Ziklag, die in 1. Mose und 1. Samuel erwähnt wurden. Haluza war eine wichtige Stätte für christliche Pilger auf dem Weg zum Kloster der Heiligen Katharina im südlichen Sinai. * Auch eine Kirche und ein Badehaus wurden in der Gegend entdeckt. Den Forschern ist es gelungen, den alten Stadtplan zu rekonstruieren; sie identifizierten die wichtigsten Straßen und den Gebäudestil der Stadt. Haluza wurde Ende des 4. Jahrhunderts vor Christus etabliert - als wichtige Stätte auf der Weihrauchstraße, die von Petra im heutigen Jordanien nach Gaza führte, das damals eine jüdische Gemeinde hatte. Es entwickelte sich weiter und hatte seine Blütezeit in der byzantinischen Zeit vom 4. bis zum 6. Jahrhundert nach Christus, als Zehntausende von Einwohnern dort lebten. Haluza war damals die einzige große Stadt im Negev. (Jerusalem Post)

ISRAEL HOLT IN ABU DHABI SECHS MEDAILLEN – Israel hatte ein erfolgreiches Wochenende, denn es holte im Schwimmen, beim Bowling und beim Judo bei den Special Olympics sechs Medaillen, zunächst eine goldene und zwei bronzene im Schwimmen. Avital Naveh gewann für die Frauen Gold beim 100-Meter-Medley. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Schmetterlings-, Rücken-, Brust- und Freistilschwimmen. Sie holte auch Bronze bei den 100 Metern Rückenschwimmen. Gilad Kalischow gewann für die Männer Bronze für die 50 Meter-Strecke. Der Israeli, Dekel Bar-Nir, schaffte ebenfalls eine Bronzemedaille - und zwar beim Judo. Zwei israelische Bowlingteams gewannen eine Bronze- und eine Silbermedaille. Diese Teams waren aus Behinderten und Nichtbehinderten zusammengesetzt. Dieses Jahr nahmen 25 Israelis an der Sonderolympiade teil; insgesamt traten 7.000 Athleten aus 192 Ländern aus aller Welt an. (Jerusalem Post)

HOLOCAUST-MUSEUM IN MAZEDONIEN – In der Hauptstadt der Balkannation Mazedonien leben zwei Millionen Menschen. Dort wurde jetzt ein Holocaust-Museum, das mehrere Millionen Dollar gekostet hat, eröffnet, eine der feinsten Institutionen der Welt. Mazedonien ist ein von Land umschlossen Land im Norden von Griechenland. Vor dem Holocaust lebten dort 8.000 Juden und „über 98 % von ihnen wurden von den Nazis und ihren Kollaborateuren ermordet“, erklärte Michael Berenbaum, der frühere Direktor des Forschungsinstituts des Holocaust-Gedenkmuseum der Vereinigten Staaten. * Das sei auch der Grund für ein derart großes Museum in Skopje, welches laut den Medien in Mazedonien umgerechnet 20 Millionen Euro gekostet haben soll. Das Museum ist in einem zweistöckigen Gebäude im Museumsstadtteil von Skopje. Es gibt einzigartige Displays, wie zum Beispiel Hunderte von Koffern, die von der Decke hängen; einen Transportwagon, ähnlich denen, die zur Deportation von mazedonischen Juden, die ermordet werden sollten, benutzt wurde oder eine Maschine, zur Produktion des Giftgases, welches in Treblinka in den Gaskammern verwendet wurde. Das Geld kam von den Reparationszahlungen, die die Regierung an jüdische Gemeinden gezahlt hatte. * Heute zählt die jüdische Gemeinde 200 Mitglieder. (INN)

LANDKARTE OHNE ISRAEL – Eine Landkarte, die Palästina auf dem heutigen Territorium von Israel zeigt, wurde jetzt bei einer Multikulti-Nacht an einer städtischen Mittelschule im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia ausgestellt. Die Karte lag auf einem Tisch, der bei der alljährlichen Veranstaltung an der Mittelschule von Autrey Mill in Alpharetta der palästinensischen Kultur gewidmet war. Es gab keine weiteren Informationen über die Landkarte, auf der Israel gar nicht erwähnt wurde. „Ich bin zutiefst enttäuscht und angewidert von den Personen, die taktlos ein politisches und geografisches Bild präsentierten“, so der Schulleiter Trey Martin in einem Brief an alle Eltern. „Dieses Exponat repräsentiert unsere Schulkultur nicht, denn sie steht für Einbindung und Einheit“, so Martin an über 500 Eltern aus 15 Ländern, die kürzlich an dieser Schulveranstaltung beteiligt waren. „Wir verurteilen diesen Versuch, unserer Multikulti-Nacht für persönliche politische oder religiöse Zwecke zu missbrauchen“, schrieb er. Diese weiterführende Schule befindet sich in der Nähe von mehreren Synagogen und dem Chabad-Gebäude der Gegend. Laut dem Schulbezirk von Fulton County laufen die Ermittlungen. (Jerusalem Post)  Kinder an Schulen in den USA sollten die international anerkannten Voraussetzungen für die Bildung eines Staates beigebracht werden. Dazu gehören ein zusammenhängendes Gebiet, die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll zu verwalten und die Bereitschaft, sich an internationale Pflichten zu halten. Während Gaza von der Hamas beziehungsweise dem Iran kontrolliert wird und Judäa und Samaria von der Fatah, die weiterhin für Terrorismus wirbt und diesen verherrlicht und den in Gaza ansässigen Terrorgruppen, die israelische Städte wahllos mit Raketen angreifen und weitere gewaltsame Demonstrationen gegen den jüdischen Staat durchführen, haben die Palästinenser noch einen langen Weg vor sich, bevor sie die Bedingungen für eine Staatsgründung erfüllen.

ISRAELISCHE FIRMA HILFT 60.000 BAUERN IN INDIEN – Das israelische Unternehmen Netafim, das Bewässerungstechnologie entwickelt, ist ausgewählt worden für die Konstruktion von vier großen kommunalen Bewässerungsprojekten in Indien, wodurch fast 60.000 Bauern in über 100 Städten mit hochmoderner landwirtschaftlicher Technologie verbunden werden. Das Projekt ist umgerechnet 87 Millionen Euro wert und wird die Infrastruktur in den südindischen Bundesstaaten Karnataka und Andhra Pradesh verbessern. (Jerusalem Post)

FEIERT SUKKOT MIT UNS – Fangt schon jetzt an, für unser alljährliches Laubhüttenfest im Zentrum von Jerusalem zu planen. Es findet vom 15.-17.10.2019 statt. Nehmt teil an Lobpreis und Anbetung. Genießt die gesunde Lehre von Dennis Greenidge, Benjamin Siegal, Barry Segal und anderen mehr, wobei das Hauptaugenmerk wieder auf Israel und dem Nahen Osten liegen wird. Lernt gläubige Geschwister vor Ort und in anderen Gemeinden im Land kennen. Spaziert und tanzt beim Jerusalem-Marsch durch die Straßen der ewigen Hauptstadt des jüdischen Volkes. Übrigens: Dieses Jahr wird VfI 25 Jahre alt, es werden also ganz besondere Feierlichkeiten sein. Weitere Infos unter http://sukkot.visionfuerisrael.org .

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG für medizinisches Gerät und Medikamente, die wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams zukommen lassen. Wir von VfI wollen gut vorbereitet sein für den Fall, dass es zu einem Krieg mit dem Iran und dessen Alliierten im Norden kommt. Auch angesichts der verstärkten Terrorangriffe durch die Hamas im Süden erwartet der jüdische Staat einen weiteren Krieg zu Land. Über die Projekte von VfI, wie zum Beispiel die Schulranzenaktion, durch die seit 1999 bereits 225.000 Schulranzen an bedürftige Kinder verteilt wurden, könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

Download Our App