Aktuelles aus Jerusalem – 8. Februar 2019

Feb 9, 2019

„Du selbst bist mein König, Gott; gebiete die Rettung Jakobs! Durch Dich werden wir niederstoßen unsere Bedränger... Denn nicht auf meinen Bogen vertraue ich, und mein Schwert wird mich nicht retten. Denn Du rettest uns von unseren Bedrängern, und unsere Hasser machst Du zuschanden. In Gott rühmen wir uns den ganzen Tag, und Deinen Namen werden wir ewig preisen. “  Psalm 44,5-9

US-BUNDESSTAAT VIRGINIA WILL ABTREIBUNGEN BIS ZUR 40. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE LEGALISIEREN – Virginia diskutiert einen Gesetzentwurf, der Frauen eine Abtreibung ihres ungeborenen Kindes bis zum Augenblick der Geburt erlauben würde. Die Demokratin Kathy Tran brachte den so genannten „Repeal Act“ vor; gemäß dem Entwurf sollen die Beschränkungen bei Abtreibungen am Ende der Schwangerschaft aufgehoben werden. So würde die Vorgabe des Staates aufgehoben, wodurch Abtreibungen vom 4. bis zum 9. Monat nur erlaubt sind, wenn die Gesundheit und das Leben der Frau in Gefahr wären. Eine Frau, die ihr Kind im Mutterleib ermorden lassen will, bräuchte vor der Abtreibung auch keinen Ultraschall mehr, bei dem sie die Herztöne ihres Babys hören würde. * Derzeit müssen drei Ärzte zu dem Schluss kommen, dass eine Abtreibung im letzten Schwangerschaftsdrittel, also im 7., 8. oder 9. Monat, nötig sei, um das Leben der Frau zu retten. (Die so genannte Gefährdung von Gesundheit und Leben der Mutter besteht medizinisch gesehen nicht einmal bei 1 Prozent der Frauen!) * Mit dem neuen Gesetzentwurf (ein ähnlicher Entwurf wurde am 22.1.19 für den Staat New York unfassbarer Weise verabschiedet) braucht die Frau keine ärztliche Bestätigung für eine Abtreibung im 3. Trimester mehr. Außerdem bräuchten Abtreibungen nicht mehr in Krankenhäusern vorgenommen werden. Mit dem 3. Trimester sei auch die 40. und letzte Schwangerschaftswoche gemeint, so die Demokratin Tran. * Laut dem Entwurf, könnte der Arzt die Ermordung des Babys noch vornehmen, wenn sich der Muttermund der Frau bereits öffnet, sie also schon in den Wehen liegt! Dieser Entwurf wurde am 28.1.19 von einem Unterkomitee angehört und wird vom Gouverneur des Staates Virginia Ralph Northam selbst sowie von einigen demokratischen Parteigenossen unterstützt. Bereits in der Präsidentschaftskampagne stand im Parteimanifest der Demokraten auf deren offizieller Internetseite, dass Abtreibungen im letzten Trimester in Ordnung seien - etwas, was die Kandidatin der Demokraten Hillary Clinton nicht abstritt bei ihrem Fernsehduell mit Donald Trump, der ausdrücklich gegen Mord im Mutterleib ist. * Gouverneur Ralph Northam ist übrigens Arzt - also jemand, der jahrelang dafür studiert hat, Leben zu retten und nicht, um unschuldigen Kinder den Todesstoß zu verpassen. (Daily Caller)  Die Kaltblütigkeit, mit der unschuldige, im Ebenbild Gottes geschaffenes Kinder abgeschlachtet werden, ist unfassbar. Liebe Fürbitter betet inständig, dass Virginia nicht dem teuflischen Beispiel von New York folgt. Der Betrug, allein durch die irreführende Bezeichnung der Abtreibungsbefürworter, die sich selbst als „Pro Choice“ (zu Deutsch „für die Wahl“) bezeichnen, schreit zum Himmel. * Bei Abtreibungen werden die Kinder im Mutterlieb unter anderem verätzt (verbrannt) und/oder mit einem enorm leistungsstarken Staubsauger abgesaugt und zerstückelt. „Lass keines deiner Kinder für den Götzen Moloch als Opfer verbrennen, denn damit entweihst du Meinen Namen! Ich bin der HERR, dein Gott.“ - 4. Mose 18,21; siehe Matthäus 24,12 und 2. Timotheus 3,13.

TEHERAN VON SINKHÖHLEN GEFÄHRDET – In der Islamischen Republik gibt es überall mächtige Dolinen (von slawisch dolina , d. h. „Tal“) auch „Sinkhöhlen“ oder „Karsttrichter“ genannt. Deshalb fragen sich manche, wie es um die Stabilität des Landes bestellt ist. Erstmals geben Vertreter des Irans offiziell zu, dass sich der Boden um Teheran senkt. Diese Gruben kommen zwar langsamer als Erdbeben, jedoch sind die Löcher und massiven Risse auf lange Sicht genauso destruktiv. Nach 30 Jahren Dürre und exzessivem Abpumpen von Wasser, sind unterirdisch Luftlöcher entstanden, die implodieren. Die Risse und Dolinen im Boden sind für Landwirtschaft, Straßen und öffentliche Sicherheit eine Gefahr, wie die englischsprachige Tageszeitung Christian Science Monitor berichtet. In der Gegend von Yaft Abad in Teheran fürchten die Bewohner, dass schlecht gebaute Häuser einstürzen, nachdem Wasserleitungen bereits geborsten sind und an mehreren Wänden Risse zu finden sind. Der Boden sinkt auch unvorhersehbar unter Flughäfen, Ölraffinerien und Fabriken ab, was dazu führt, dass in der islamischen Republik viele Menschen für eine Reform der Wasser- und Landwirtschaft sind. (Jerusalem Post)

INTEL WILL 9 MRD. EURO IN ISRAEL INVESTIREN – Der US-amerikanische Technologieriese Intel will umgerechnet 9 Milliarden Euro in seinen israelischen Firmenteil investieren, wie Finanzminister Moshe Kahlon vor einigen Tagen erklärte. Dadurch würde Intel seine milliardenschwere Präsenz im jüdischen Staat drastisch ausbauen. „Das sind großartige Neuigkeiten für alle, denen der Staat Israel, die israelische Wirtschaft und die israelischen Bürger wichtig sind“, so Kahlon. Diese „beispiellose“ Entscheidung komme nach einem Jahr, in dem sich die Regierung sehr darum bemüht hatte; so würden Tausende von Arbeitsplätzen für die Bewohner im Süden geschaffen. In den israelischen Medien hieß es, die riesigen Anlagen sollen in der im Süden gelegenen Stadt Kirjat Gat errichtet werden. „Unsere Zuversicht bezüglich der Zukunft von Intel und unsere ausgezeichnete Partnerschaft mit dem Staat Israel sind das Fundament des Geschäftsplans, den wir einreichen werden“, sagte Yaniv Garty, Vizepräsident von Intel und Generaldirektor in Israel. Die neue Fabrik wird sich über rund 370.000 Quadratmeter erstrecken. Das Land wird von der Regierung zugeteilt, ohne den üblichen Bewerbungsprozess. „Die Entscheidung von Intel, beträchtlich in Israel zu investieren, ist ein wichtiger Ausdruck des Vertrauens in den jüdischen Staat und die israelische Wirtschaft“, erklärte Wirtschaftsminister Eli Cohen. (Jerusalem Post)

JAPANISCHE FIRMEN INTERESSIEREN SICH FÜR ISRAEL – Die Anzahl der japanischen Firmen, die in Israel tätig sind, hat sich seit 2013 auf 80 verdreifacht. Rund 200 Personen von 100 Firmen begleiteten den japanischen Wirtschaftsminister Hiroshige Seko im Januar 2019 bei seinem Israelbesuch. Japanische Investitionen in Israel sind von 8,8 Millionen im Jahr 2013 auf über 1 Milliarde Euro im Jahr 2017 gestiegen. Früher waren japanische Unternehmen zögerlich, in Israel aktiv zu werden - aus Furcht vor arabischen Boykotts gegen Israel. Doch angesichts der Verbesserung der Beziehungen zwischen Israel und arabischen Nationen sagte Seko: „Arabische Boykotts haben ihre Substanz verloren. Es gibt in Israel Firmen, die großartige innovative Ideen haben und Japan verfügt über die Technologie, diese Ideen umzusetzen. So haben wir eine komplementäre Beziehung zueinander.“ (Jerusalem Center for Public Affairs)

POLITIKER JÜDISCHEN GLAUBENS IM BRASILIANISCHEN SENAT – Ein Verbündeter von Jair Bolsonaro gewann am Samstag, den 2.2.19 die spannende Abstimmung um den Vorsitz des brasilianischen Senats. Dies bedeutet den rechtsgerichteten Präsidenten Rückenwind bei seinen Bemühungen, die Wirtschaft zu beflügeln, gegen Kriminalität vorzugehen und konservative soziale Maßnahmen einzuführen. Davi Alcolumbre, von der Demokratischen Partei, wurde vom Sohn des Präsidenten, Senator Flavio Bolsonaro, und von Bolsonaros Stabschef Onyx Lorenzoni unterstützt. Er gewann 42 Stimmen, eine mehr, als für den Vorsitz nötig. Am Tag davor hatte der Demokrat Rodrigo Maia den Vorsitz des Unterhauses erneut gewonnen. Beide Siege sollten Präsident Bolsonaro bei seiner umstrittenen Rentenreform helfen, die viele als notwendig ansehen, weil sie für die Staatsfinanzen gut wäre. Allerdings wird sie wohl auf harschen Widerstand stoßen. Die Chefs der brasilianischen Gesetzgeber haben viele Mitspracherechte, in Bezug darauf, welche Gesetze debattiert werden. Mit zwei unternehmerfreundlichen Vorsitzenden stehen die Chance für Bolsonaros Rentenreform besser. (Jerusalem Post)

ISRAEL VERWEIST BEOBACHTER NACH 22 JAHREN AUS HEBRON – Am Dienstag, den 29.1.19 beschloss Israels Premier Netanjahu internationale Beobachter der „Vorübergehenden Internationalen Präsenz Hebron“ (TIPH) nach 22 Jahren des Landes zu verweisen. Die 64 zivilen Beobachter waren aus Italien, Norwegen, Schwede, der Schweiz und der Türkei. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Ministers für öffentliche Sicherheit Gilad Erdan ergab, dass die TIPH-Mitglieder sich in die Arbeit der Israelischen Armee und Polizei eingemischt hatten. Dies hatte zu Reibereien mit israelischen Bürgern geführt. Außerdem hatte das TIPH mit Organisationen zusammengearbeitet, die für die Entlegitimierung Israel sind. In Videoaufnahmen sieht man überdies einen TIPH-Anwalt, der einem zehnjährigen Kind ins Gesicht schlägt und einen anderen Mitarbeiter, der den Reifen eines jüdischen Einwohners von Hebron mit dem Messer zersticht. (Jerusalem Post)

IRAN UNTER DRUCK – Letzte Woche saget der iranische Präsident Rohani, die wirtschaftliche Lage im Land sei so schwierig wie seit 40 Jahren nicht mehr. „Unsere Probleme heute stammen von den USA und deren Verbündeten, und der pflichtbewussten Regierung und dem islamischen System sollte dafür nicht die Schuld gegeben werden. Er verkündete, seine Nation würde den Druck von außen aushalten. „Die US-Regierung wird bei ihrem jüngsten Versuch gegen die iranische Nation definitiv versagen. Niemand kann uns Schaden zufügen, solange wir den Obersten Religionsführer haben.“ Im Mai 2018 hatte US-Präsident Donald Trump Sanktionen neu verhängt. Danach hatte der iranische Riyal stark an Wert verloren; viele ausländische Firmen verließen das Land in der Rezession. (Arutz 7)

BITTE SPENDET für medizinisches Gerät und Medikamente, die wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams zukommen lassen. Wir von VfI wollen gut vorbereitet sein für den Fall, dass es zu einem Krieg mit dem Iran und dessen Alliierten im Norden kommt. Auch angesichts der verstärkten Terrorangriffe durch die Hamas im Süden erwartet der jüdische Staat einen weiteren Krieg zu Land. Über die Projekte von VfI, wie zum Beispiel die Schulranzenaktion, durch die seit 1999 bereits 225.000 Schulranzen an bedürftige Kinder verteilt wurden, könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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