Aktuelles aus Jerusalem – 1. Februar 2019

Feb 1, 2019

„Und es wird geschehen: Wie ihr ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, Haus Juda und Haus Israel, so werde Ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht! Eure Hände seien stark!“  Sacharja 8,13

EU-PARLAMENT ERINNERT AN DEN HOLOCAUST – Das Parlament der Europäischen Union erinnerte am Sonntag, den 27.1.2019 an den Internationalen Holocaust-Gedenktag und betonte, wie wichtig es sei, in Europa weiterhin gegen Antisemitismus zu kämpfen. „Die Botschaft des Parlaments ist klar“, sagte der Präsident des europäischen Parlaments Antonio Tajani bei der Zeremonie. „Es gibt in Europa für Hass und Antisemitismus keinen Platz.“ Tajani fügte hinzu, das Parlament müsse angesichts der jüngst veröffentlichten Studien handeln, denn diese hätten gezeigt, dass die Mehrheit der Europäer meint, Antisemitismus sei kein großes Problem in Europa, obwohl antisemitische Anschläge und Äußerungen zunehmen. Der Leiter der Migrantenorganisation Isaac Herzog sagte in Bezug auf die Untersuchung: „Rund 30 % der Europäer wissen nichts über den Holocaust. Das ist eindeutig eine Bedrohung.“ Laut der Studie waren sich 42 % der Europäer bewusst, dass es ein Gesetz gegen das Leugnen des Holocaust in ihrem Land gibt, aber über ein Drittel war sich dessen nicht bewusst und fast 25 % wussten nichts davon. Rund ein Viertel der Befragten wusste, dass Probleme wie antisemitische Gewalt, das Leugnen des Holocaust und die Schändung von jüdischen Friedhöfen signifikant sind, konnten aber aus Unwissen nicht mehr zu dem Thema sagen. Fast 60 % der Befragten sagten, sie könnten nicht mehr dazu sagen, weil sie glauben, dass es diesbezüglich in ihrem Land kein Problem gebe. Dagegen glauben über die Hälfte der Europäer, dass die Konflikte im Nahen Osten einen Einfluss darauf haben, wie Juden in ihrem jeweiligen Land gesehen werden. In 13 Mitgliedsstaaten sei die Mehrheit dieser Meinung, besonders in Nord- und Westeuropa, so der Bericht. (Jerusalem Post)  Bitte betet weiter gegen den Anstieg des Antisemitismus in Europa. Betet, dass an den Schulen intensiv über den Holocaust ebenso gelehrt wird wie über die ununterbrochene Verfolgung von Juden im Laufe der Jahrhunderte. Möge weltweit Trost und Schutz über die jüdisch Gemeinde kommen. Möge sie sich entschließen keine Angst zu haben. - Josua 1,9

ANGRIFFE AUF JUDEN SIND INAKZEPTABEL – Bundeskanzlerin Merkel verurteilte in einem Interview mit dem israelischen TV-Sender Kan Antisemitismus und erklärte, in Deutschland tue die Strafverfolgung alles, um dieses Phänomen zu bekämpfen. In dem Gespräch wurde Merkel gefragt, was sie im Kampf gegen Antisemitismus tue, wie zum Beispiel in Chemnitz im Sommer 2018, wo es einen großen Neonazi-Aufmarsch gab. „Wir tun alles in unserer Macht stehende, um gegen so etwas vorzugehen“, erklärte Merkel. „Die Behörden werden selbstverständlich so lange ermitteln, wie es nötig ist.“ Die Kanzlerin sagte zu den Aufmärschen: „Es gab auch eine große Gegendemo, die deutlich machte, dass wir so etwas in unserem Land nicht wollen und uns dagegen stellen. Ich glaube, es ist wichtig zu wissen, dass viele Leute Mut und Nulltoleranz gegenüber Antisemitismus beweisen. Es ist grundsätzlich inakzeptabel, dass irgendeine jüdische Institution sich Sorgen machen muss.“ Hinsichtlich der Rolle Deutschlands beim Erinnern an den Holocaust sagte Merkel: „Nazismus und der Holocaust, der daraus entstand, sind Teil unserer Geschichte. Darum setzen wir uns dafür ein, dass das Gedenken daran bewahrt wird. Wir wollen so verhindern, dass sich solch schreckliche Dinge in der Zukunft wiederholen.“ (Israel National News)

ISRAELISCHER SUCH- UND RETTUNGSTRUPP REIST NACH DAMMBRUCH NACH BRASILIEN – Einhundertdreißig Soldaten der Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) sind nach Brasilien abgereist, darunter Ingenieure, Ärzte, Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Soldaten von der Unterwassermission der Israelischen Marine. Das Rettungsteam verfügt über hochmoderne Lokalisierungstechnologie, Unterwasserradar und Drohnen. Die Armee erklärte, ihre erste Aufgabe sei die Suche nach Opfern des Dammbruchs vom letzten Wochenende. Dabei waren große Schlammmassen rasant über einen Komplex geschossen. Dahinter arbeiteten wo 300 Mitarbeiter. Mindestens 58 Menschen starben bei der Tragödie, Hunderte wurden vermisst. Wenige Stunden nach ihrer Ankunft in Brasilien fanden die israelischen Retter bereits mehrere Opfer im dicken Schlamm. „Das Ausmaß der Katastrophe ist riesig“, so der Leiter des israelischen Teams. (i24News)  Bitte betet für die von diesem schrecklichen Unglück betroffenen Menschen - für übernatürlichen Trost, für Hoffnung, Heilung, Wiederherstellung, Kraft, Vergebung und Errettung für die Hinterbliebenen, besonders die Witwen. „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden.“ - Psalm 46,2

HEILUNG FÜR KREBS – Ein Team von israelischen Wissenschaftlern hat erklärt, es würde innerhalb des nächsten Jahres ein Heilmittel für Krebs entwickeln, wie am Montag, den 28.1.2019 in den Medien zu lesen war. Die neue Behandlungsmethode wird von Accelerated Evolution Biotechnologies unter Leitung ihres Chefs Dr. Ilan Morad entwickelt, so der Bericht. „Wir glauben, in einem Jahr die komplette Heilung für Krebs anbieten zu können“, sagte Dan Aridor, der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens. „Unsere Heilung für Krebs wird von Tag 1 effektiv sein. Die Behandlung wird nur wenige Wochen dauern und keine oder nur minimale Nebenwirkungen haben. Dabei liegen Kosten sehr viel niedriger als bei anderen, auf dem Markt verfügbaren Behandlungen.“ Die neue Methode heißt MuTaTo. Eingesetzt wird eine Kombination aus Peptiden, die den Krebs attackieren, und einem Toxin, welches die Krebszellen abtötet. Die Behandlung wird schließlich individuell auf den Patienten abgestimmt, so dass er seine eigene Dosierung bekommt, je nach Art der Krebserkrankung, so Dr. Morad. (New York Post)

HISTORISCHE MONDMISSION – Die exklusive Liste der Länder, die auf dem Mond gelandet sind, wird dieses Jahr erweitert. Im Februar 2019 wird das israelische Raumschiff Bereschit (zu Deutsch: „Im Anfang“) von Cape Canaveral in Florida auf einer SpaceX Falcon 9-Rakete starten. Die Bereschit soll zwei Monate später auf dem Mond landen. Bisher ist es nur drei Ländern - den USA, der Sowjetunion und China - gelungen, sanft auf der Oberfläche des Erdtrabanten zu landen. Die Bereschit ist bereits vom Flughafen Ben Gurion in Israel auf den Internationalen Flughafen in Orlando und von dort nach Cape Canaveral transportiert worden. Ihre Reise soll Bereschit Mitte Februar 2019 aufnehmen. Nach zwei Monaten soll die Bereschit für ihre wissenschaftliche Mission im Mare Serenitatis auf der Nordhälfte des Mondes landen. In der Zeitkapsel an Board der Bereschit befinden sich Datenträger mit Symbolen für die israelische Flagge und die Nationalhymne „haTikwa“ sowie Wörterbücher in 27 Sprachen, eine Bibel und ein Kinderbuch, welches durch die Mission inspiriert wurde. Die Bereschit und die Zeitkapsel werden auf unbestimmte Zeit auf der Mondoberfläche bleiben. Der Start der Reise und die Landung (zwei Monate später) sind das Ergebnis von acht Jahren harter Arbeit und Hingabe. (Fox)

AUFSTÄNDE AN DER GRENZE ISRAELSBitte betet für Weisheit und eine Strategie für die israelische Regierung sowie für die Führung der Armee, die sich mit diesen erbarmungslosen Antagonisten, Terroristen, Mördern befassen müssen - angesichts der wöchentlichen Unruhen, zu denen die Hamas aufhetzt. Betet für den Schutz der IKV-Soldaten, die an der Grenze zu Gaza dienen.

REFUNDIT GEWINNT BEI UN-WETTBEWERB – Das israelische Jungunternehmen Refundit, welches das steuerfreie Einkaufen für Touristen revolutioniert hat, gewann am 24.1.2019 den globalen Wettbewerb für Hochtechnologie im Bereich Tourismus, der zum ersten Mal von der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) und Globalia veranstaltet wurde. * UNWTO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid mit rund 100 Mitarbeitern. Globalia ist die führende Tourismusgruppe in Spanien und Lateinamerika. * Gesucht waren innovative junge Unternehmen, die die Art und Weise, wie man reist, revolutioniert haben. Insgesamt bewarben sich 2.771 Firmen aus 132 Ländern. Vier der zehn Finalisten waren aus Israel. Refundit hat das Einkaufen ohne Steuern viel leichter gemacht - ohne Schlangen und Papierkram, wodurch Touristen Zeit und Geld sparen. Die UNTWO versprach den Gewinnern des Wettbewerbs die Möglichkeit, ein Pilotprojekt mit der Globalia Group durchzuführen; dadurch bekommen die Finalisten Zugang zu den Riesen in der Tourismusbranche. (Jerusalem Post)

ISRAELS WIRTSCHAFT IST STARK – Das Israelische Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigt seit 2000 jedes Jahr um durchschnittlich 3,69 %, die Inflation liegt bei 1,57 %, die Arbeitslosigkeit sank auf 3,6 %. Diese Nation mit nur 8,4 Millionen Einwohnern leistet seit 2009 mehr als alteingesessene europäische Länder. Das Wachstum des israelischen BIP von 69 % seither ist 17-mal mehr als das von Österreich und fast dreimal so hoch wie das der Schweiz. Von den 36 entwickelten Wirtschaften in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liegen Israel und Chile dieses Jahr mit 3,6% auf Platz 4 der am schnellsten wachsenden Länder hinter der Slowakei, Polen und Slowenien. (Bloomberg)

RUND 4 MIO. EURO FÜR HOLOCAUST-ÜBERLEBENDE – Die Jüdische Föderation von Nordamerika wird umgerechnet 4,6 Mio. Euro an Holocaust-Überlebende auszahlen. Die Verteilung erfolgt über ein Förderzentrum. Insgesamt gehen sogar rund 5,9 Millionen Euro an Dienste für die Überlebenden, von denen es in den Vereinigten Staaten noch 100.000 gibt. Ein Drittel von ihnen lebt allerdings unter der Armutsgrenze. (INN)  - Prediger 11,1

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG für medizinisches Gerät und Medikamente, die wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams zukommen lassen. Wir von VfI wollen gut vorbereitet sein für den Fall, dass es zu einem Krieg mit dem Iran und dessen Alliierten im Norden kommt. Auch angesichts der verstärkten Terrorangriffe durch die Hamas im Süden erwartet der jüdische Staat einen weiteren Krieg zu Land. Über die Projekte von VfI, wie zum Beispiel die Schulranzenaktion, durch die seit 1999 bereits 225.000 Schulranzen an bedürftige Kinder verteilt wurden, könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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