Aktuelles aus Jerusalem – 18. Januar 2019

Jan 18, 2019

„Träufle, du Himmel, von oben! Und ihr Wolken, fließt über von Gerechtigkeit! Das Land öffne seine Ackerfurchen, und sie sollen fruchtbar sein mit Heil, und es lasse Gerechtigkeit hervorwachsen zugleich! Ich, der HERR, habe es geschaffen.“  Jesaja 49,8

IRAN BEREITET NEUE URANANREICHERUNG VOR – Der Iran geht die ersten Schritte, um Uran mit einer Reinheit von 20 % anreichern zu können, wie der offizielle Verantwortliche am 13.1.2019 mitteilte. „Wir haben in der Atomwissenschaft und -industrie so viel Fortschritte gemacht, dass wir nicht die Techniken von anderen benutzen brauchen, sondern unseren eigenen Brennstoff herstellen können“, so Ali Akbar Salehi, der Leiter der Iranischen Atomenergieorganisation. Dieses Produkt unterscheidet sich von dem früheren, 20%igen Brennstoff und wir können jeden Reaktor, der so gebaut ist wie der Teheraner, mit Rohmaterial bestücken. Wir stehen kurz davor, dass zu erreichen“, fügte er hinzu. Gemäß dem Atomvertrag mit den Weltmächten von 2015 darf der Iran Uran bis zu einer Reinheit von 3,67 % anreichern. Das ist weit unter den 20 %, die der Iran vor der Unterzeichnung des Abkommens erreichte. * US-Präsident Donald Trump hatte sich im Mai 2018 aus dem Abkommen verabschiedet. Seither hat er zweimal neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Der Iran, zornig über den Rückzug der USA, hat mehrfach gedroht, es würde die Anreicherung von Uran über die früheren Prozentsätze hinaus wieder starten, wenn die übrigen am Abkommen Beteiligten sich nicht an den Deal von 2015 halten. Vor einigen Monaten öffnet der Iran eine Atomanlage neu, die neun Jahre lang nicht betrieben wurde, um sich darauf vorzubereiten, eine größere Kapazität bei der Urananreicherung zu haben - eine Reaktion auf Trumps Rückzug. Die Vertragsunterzeichner aus Europa waren mit Trumps Entscheidung, sich zurückzuziehen, nicht einverstanden und versuchen seither, den Deal zu retten, der ihrer Meinung nach entscheidend dazu beiträgt, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Teheran fordert ein Wirtschaftspaket von Europa, um die Auswirkungen der US-Sanktionen auszugleichen, hat aber die Vorschläge aus Europa bisher abgelehnt. (Arutz 7)  Der Iran missachtet die Nationen ständig. Bitte betet, dass seine Raketenentwicklung und -verbreitung, die Unterstützung des Terrors und der Fortschritt beim iranischen Atomprogramm gestoppt und nicht ignoriert werden, bevor es zu spät ist. Mögen der israelischen Regierung, Armee und den Geheimdienstmitarbeitern erfolgreiche Strategien für den Umgang mit der Islamischen Republik geoffenbart werden.

IVK-EINSATZ „NÖRDLICHER SCHILD“ ENDET MIT ENTDECKUNG VON 6. TUNNEL – Die Mission der Israelischen Armee ist, wie am 13.1.2019 angekündigt, abgeschlossen. Sie hatte Tunnel des Terrors lokalisiert und zerstört, die vom Libanon ausgebaut wurden. Der krönende Abschluss der Operation war die Entdeckung eines 6. Tunnels, des größten in dieser Gruppe. Die unterirdische Bedrohung für Israel stammt von der Terrororganisation Hisb-Allah, ihres Zeichens Handlanger des Irans. Alle Tunnel fingen im Süden des Libanons in Gebieten an, die für die Hisb-Allah eigentlich gesperrt sind - dank der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrates, mit welcher der Krieg zwischen den in Beirut ansässigen Dschihad-Kämpfern und Israel 2006 beendet wurde. * Bei einer Pressekonferenz mit Kriegsberichterstattern am letzten Wochenende beschrieb ein Sprecher der Armee den letzten Tunnel. Darin fand man Schienen für den Transport von Ausrüstungsgegenständen, er war beleuchtet und es gab Leitern zum Eindringen in israelisches Gebiet. Es gab auch Treppen. In diesen Tunnel war viel investiert worden. Die israelische Armee baut einen Tunnel an der Grenze, der tief genug unter die Erde reicht, um neue Tunnel zu verhindern. (Medialine)  „Der HERR macht zunichte den Ratschluss der Nationen, Er vereitelt die Gedanken der Völker. Der Ratschluss des HERRN hat ewig Bestand, die Gedanken Seines Herzens von Generation zu Generation.“ - Psalm 33,10-11

MALAYSIA VERSAGT SCHWIMMERN TEILNAHME AN OLYMPIAQUALIFIKATION – Malaysia erlaubt israelischen Schwimmern die Einreise ins Land nicht, so dass sie nicht an der Weltmeisterschaft in dem asiatischen Land teilnehmen können. Die Wettkämpfe finden vom 29.7. bis 4.8.2019 statt; die Gewinner qualifizieren sich für die Paralympische Spiele in Tokio im nächsten Jahr. Hunderte von Schwimmer aus 70 Ländern werden erwartet. Doch Premier Mahathir Mohamad erklärte letzte Woche, Malaysia würde den israelischen Schwimmern keine Visa gewähren. Der drohte dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC), es ja nicht mit Sanktionen zu versuchen. „Wenn [das IPC] Malaysia das Recht entziehen will, die Weltmeisterschaft auszutragen, kann es das tun“, sagte er Journalisten zufolge. * Malaysia pflegt keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Die Einreise nach Malaysia mit einem israelischen Pass ist nicht gestattet. Das IPC erklärte, es wolle auf eine Lösung für die israelischen Schwimmer hinarbeiten. (JTA)  „Mehr als die Haare meines Hauptes sind die, die mich ohne Ursache hassen; mächtig sind, die mich vernichten wollen, meine Feinde sind sie ohne Grund; was ich nicht geraubt habe, das soll ich dann erstatten.“ – Psalm 69,5

TRUMP DROHT DER TÜRKEI MIT WIRTSCHAFTLICHEM RUIN, FALLS SIE DIE KURDEN ANGREIFT – Am Sonntag, den 13.1.2019 drohte US-Präsident Trump der Türkei mit schweren Wirtschaftssanktionen, falls sie die kurdischen Truppen in Syrien angreifen. Hintergrund: Die US-Truppen werden sich in den nächsten Monaten aus dem Land zurückziehen. „Wir werden die Türkei wirtschaftlich zerstören, falls sie die Kurden angreift“, so Trump auf Twitter. „Wir wollen aber auch, dass die Kurden die Türkei nicht provozieren.“ Ein Sprecher der Armee sagte, die USA hätten mit ihrem Rückzug aus Syrien begonnen. Später wurde dies präzisiert; bisher sei nur nicht wesentliches Equipment aus Syrien abgezogen worden. (New York Times, Arutz 7)

ISRAELISCHER MINISTER FOLGT EINLADUNG NACH ÄGYPTEN – Der israelische Minister für Energie, Jubal Steinitz, traf am 13.1.2019 in Kairo ein, um an einem regionalen Forum über Erdgas teilzunehmen. Er folgte damit einer Einladung der ägyptischen Regierung. Steinitz sagte gegenüber Journalisten: „Hier haben wir zum ersten Mal eine echte wirtschaftliche Kooperation zwischen den Staaten der Achse des Friedens (Israel, Ägypten und Jordanien) neben europäischen Staaten.“ Begleitet wurde der Energieminister vom Leiter des Energieministeriums, Udi Adiri. Bei den Diskussionen wurde über eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Israel und Ägypten gesprochen, aber auch über die Kooperation beim Erdgasexport von Israel und Ägypten nach Europa. Minister Steinitz wurde eingeladen, im Mai wieder nach Ägypten zu kommen - für die geplante Gründung der Organisation für Erdgas im Mittelmeer. Daran werden Israel, Ägypten, Italien, Griechenland, Zypern, Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde beteiligt sein - ebenso wie die EU-Energiekommission als Beobachter. „Ich danke dem ägyptischen Energieminister für die Einladung, Kairo zu besuchen. Dies ist die wichtigste wirtschaftliche Kooperation zwischen Ägypten und Israel seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen den beiden Ländern“, sagte Steinitz. (Arutz 7)

ROBERT KRAFT GEWINNT „JÜDISCHEN NOBELPREIS“ – Der Besitzer der New England Patriots (kurz die „Pats“ genannt) hat den so genannten jüdischen Nobelpreis gewonnen. Die Pats sind in der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL) und in Foxborough, Massachusetts ansässig. Der „Genesispreis“ (Genesis heißt „1. Mose“) ist mit umgerechnet 877.000 Euro dotiert. Der 77-jährige Kraft möchte das Geld spenden - und zwar an Initiativen, die gegen Antisemitismus und andere Vorurteile ebenso kämpfen wie gegen Versuche, den Staat Israel zu entlegitimieren. Der Mitbegründer des Genesispreises, Stan Polovets, beschrieb den jüdisch-amerikanischen NFL-Besitzer und Geschäftsmann als einen der großherzigsten Menschenfreunde der Welt. Im Verlaufe von mehreren Jahrzehnten hat die Familie Kraft fast 900 Millionen Euro gespendet, zum Beispiel für medizinische Behandlungen, Bildung, jüdische Gemeinden, christliche Organisationen und Nöte und Projekte vor Ort im Neu England-Staat Massachusetts. „Durch diesen Preis kann ich sowohl das Bewusstsein der Menschen für den Kampf gegen Antisemitismus noch mehr schärfen als auch mehr Geld dafür sammeln“, so Kraft. Der Preis soll ihm bei einer Gala im Juni 2019 in Jerusalem überreicht werden. (INN)  „Wer über den Geringen sich erbarmt, leiht dem HERRN, und seine Wohltat wird er ihm vergelten.“ - Sprüche 19,17

ISRAEL LÄSST DIE WÜSTE ERBLÜHEN – Die israelische Firma Taranis benutzt von Drohnen, Flugzeugen und Satelliten aus aufgenommene Bilder mit hoher Auflösung, um Probleme bei der Ernte zu diagnostizieren, zum Beispiel Ungezieferbefall, Krankheiten, Trockenheit und Mangel an Nährstoffen. Angesichts von unfreundlichen Nachbarn und einem trockenen Klima muss Israel innovativ sein, um zu überleben. Taranis ist mit seinem erstaunlichen Aufstieg in der Agrartechnik Vorbild. Über 500 Firmen sind in dem Bereich tätig. Ein Drittel davon gab es vor fünf Jahren noch gar nicht. Andere Länder setzen viel auf Agrartechnik, aber Israel steht hinter den USA an zweiter Stelle, so die Investoren. „Agrarparks“, die israelische Technologien einsetzen, sprießen in China wie Pilze aus dem Boden. Vertreter Indiens und Afrikas sind nach Israel gereist, um sich inspirieren zu lassen. Netafim, der weltweite Marktführer für Tröpfchenbewässerung, ist umgerechnet fast 1,6 Milliarden Euro wert. (Economist) 

NETANJAHU SOLL DEN TSCHAD BESUCHEN – Und das noch vor der Wahl der 21. Knesset. Netanjahus Besuch soll zur Wiederaufnahme der Beziehungen beitragen. Der Präsident des Tschad Idriss Deby war im November 2018 in Israel. „Präsident Deby und ich sprachen über die Beziehungen beider Länder und wollen zum Wohle unserer Völker zusammenarbeiten, um Frieden und Sicherheit zu gewährleisten“, so Netanjahu, der den Präsidenten bei sich zu Hause empfangen hatte. Deby betonte: „Dies ist das erste Mal, dass ein Spitzenpolitiker aus dem Tschad in Israel ist und das kann man nur als historischen Besuch definieren. Durch diesen Besuch können wir in unseren Beziehungen eine neue Seite aufschlagen.“ (Arutz-7)  Danke für eure Gebete für immer bessere Beziehungen zwischen Israel und früher feindlich gesinnten Nationen.

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG – Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

Download Our App