Aktuelles aus Jerusalem – 14. Dezember 2018

Dec 15, 2018

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?"  Psalm 27,1

„DIE ZIVILISIERTE WELT STEHT IN DER SCHULD DES JÜDISCHEN VOLKES.“ – Vom 2. bis 8.12.2018 feierten jüdische Gläubige weltweit Chanukka, das Lichterfest. US-Präsident Donald Trump hielt bei einem Empfang am 6.12.2018 im Weißen Haus eine Ansprache vor Hunderten von führenden amerikanischen Juden. Neben Trumps Frau Melania waren auch Vizepräsident Mike Pence und dessen Frau Karen, aber auch Mitglieder der Familie Trump und seine engen Berater zugegen. „Vor über 2000 Jahren forderten jüdische Patrioten unter Führung von Judas Makkabäus ihre Freiheit von einem Diktator, der Juden verfolgte und den Heiligen Tempel geplündert hatte“, so der Präsident. Das jüdische Volk habe oft unter Verfolgung und Gewalt gelitten, aber dennoch hat es das ausgehalten und überwunden, ist gewachsen und gediehen. „Ich werde unsere geschätzten Freunde und Partner im jüdischen Staat immer bewundern. Die Zivilisation steht in der Schuld des jüdischen Volkes, denn es hat in Kunst und Wissenschaft, Geschichte, Kultur und Gesellschaft unschätzbare Beiträge geleistet. Seit der Gründung von Amerika haben jüdische Gemeinden alle Bereiche des Lebens in diesem Land verbessert. Heute verleihen wir unserer Dankbarkeit für diese erstaunlichen Segnungen erneut Ausdruck und beteuern, dass wir dem jüdischen Volk solidarisch zur Seite stehen“, sagte Trump. (INN)  „Abraham soll doch zu einer großen und mächtigen Nation werden, und in ihm sollen gesegnet werden alle Nationen der Erde!“ - 1. Mose 18,18

GEBET FÜR TERROROPFER – In den letzten Tagen gab es mehrere Terroranschläge. Unter den Todesopfern sind zwei IVK-Soldaten, Yovel Mor Yosef, 20, und Yosef Cohen, 19. Ein weiterer wurde schwer verletzt. Bitte betet für seine Mutter und für seine vollständige Heilung und Wiederherstellung. Betet für Trost für die Trauernden. Betet auch für die Familie der jungen Frau, die in der 30. Woche bei einem Terroranschlag angeschossen wurde. Ihr durch Kaiserschnitt entbundenes Baby, ein kleiner Junge, starb diese Woche. Premier Netanjahu sagte bei einer Veranstaltung mit ausländischen Journalisten: „Unsere Herzen sind bei Schira und Amichai Isch-ran nach dem Tod ihres vier Tage alten Babys“. Der kleine bekam den Namen Amiad Yisrael. In seinem Namen steckt das hebräische Wort für „ewig“. * Die Ermordung des Babys wurde von der palästinensischen Führung in Gaza bejubelt. Unsere Gebete gelten den Eltern, der Familie und ganz Israel nach diesem sinnlosen Terroranschlag. (Times of Israel, CUFI)

WEITERE TUNNEL DER HISB-ALLAH ENTDECKT – UNO-Friedenstruppen im Libanon bestätigten letzte Woche, dass ein Tunnel, den die israelische Armee (IVK) entdeckt hatte, tatsächlich existiert - und zwar nahe der „Blauen Linie“, die die beiden Länder trennt. Die Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) teilte am 6.12.2018 mit, sie wolle sich „darum kümmern“. Nachdem die IVK die unterirdische Passage entdeckt hatte, bat sie UNIFIL, den Tunnel der Hisb-Allah zu neutralisieren, der von dem südlibanesischen Dorf Ramya ausgeht und sich unter israelisches Territorium erstreckt. Die IVK hatten der UNIFIL auch Beweise für den Tunnel geliefert - und zwar beim Besuch des Leiters der UNIFIL-Mission, Generalmajor von Stefano Del Col, und eines technischen Team, das ihn in den Norden Israels begleitet hatte. * Laut Armee eignet sich ihre Ortungstechnik besser für das felsige Terrain nahe der libanesischen Grenze als für das sandige Gebiet nahe Gaza. (Reuters, Jerusalem Post)  Einem Bericht vom 9.12.2018 zufolge wurde inzwischen ein dritter Tunnel aufgespürt. Bitte betet gegen Angriffe aus Tunneln, die die Terrororganisation Hisb-Allah mit finanzieller Unterstützung aus Teheran baut; dass diese Tunnel gefunden und zerstört werden und für die Sicherheit an der nördlichen Grenze Israels. - Sprüche 26,27

CHRISTEN IN NAHEN OSTEN – Christen im Nahen Osten stehen laut dem Erzbischof von Canterbury vor der „baldigen Auslöschung“. Justin Welby warnte diese Woche, Christen werde dort täglich mit Mord gedroht. Die Lage sei schlimmer als nach der Invasion der Mongolen im 13. Jahrhundert. Statistiken zufolge waren nur 0,3 % der syrischen Flüchtlinge, die letztes Jahr in Großbritannien einen Asylantrag gestellt haben, Christen. In einem Interview mit Andrew Marr auf BBC sagte Welby: „Die Notlage der Christen in vielen Teilen des Nahen Ostens spitzt sich immer weiter zu. Jetzt vor Weihnachten müssen wir für sie beten und uns für sie stark machen.“ Vor kurzem schrieb Welby in einem Artikel, dass Christen in den letzten Jahren von der ISSI abgeschlachtet wurden. In vielen Ländern im Nahen Osten wird in der Gesellschaft viel Druck auf sie ausgeübt. Dazu kommen die Konflikte, die es in der Region gibt. Viele Christen sind geflohen. Hunderttausende waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Viele sind ermordet, versklavt und verfolgt worden; andere wurden gezwungen, sich [zum Islam] zu bekehren. Der Erzbischof unterstrich, dass die christliche Bevölkerung im Irak nur noch halb so groß ist wie 2003. Viele Kirchen sind zerstört worden. „Über die gesamte Region hinweg stehen christliche Gemeinden, die einst das Fundament der Urgemeinde darstellten, vor der Auslöschung“, schrieb Welby. (UK Daily Mail)  Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, ein Staat, indem Christen ein normales Leben führen und die gleichen Rechte wie jüdische Einwohner genießen. In von Moslems kontrollierten Ländern ist die Realität düster und es gibt kaum eine Zukunft für die Christen. Ihr Leben ist ein Überlebenskampf. Bitte betet, dass Gott eingreift. Betet für die gefährdete Christen dort. Mögen sie im Glauben das empfangen, was Gott schon für sie bereithält: die Führung und Inspiration durch unseren wunderbaren Heiligen Geistes, Barmherzigkeit, Mut, Versorgung, Hoffnung, Rettung, und Bewahrung bei all der lebensbedrohlichen Verfolgung. „Gedenkt der Gefangenen als Mitgefangene; derer, die geplagt werden, als solche, die auch selbst im Leib sind!“ - Hebräer 13,3 sowie Psalm 30,6, Psalm 91 und Sprüche 27,12

IRAN NIMMT ÜBER 100 CHRISTEN FEST, UM GEGEN BEKEHRUNGEN VORZUGEHEN – In den letzten Tagen haben iranische Behörden Berichten zufolge über 100 Christen festgenommen; das Regime versucht so, gegen Bekehrungen und die Predigten von Evangelikalen vorzugehen. Christen machen im Iran nur 1 % der Bevölkerung aus, d. h. rund 350.000 Menschen. Aber es gibt ein größeres Interesse am Glauben, was den Islamisten in den Führungsetagen in Teheran ein Dorn im Auge ist. Die bestehende christliche Gemeinde wird zwar von den theokratischen Herrschern im Iran akzeptiert, aber die Bekehrung vom Islam ist weiterhin ein Verbrechen im islamistischen Staat. Seit langem kritisieren Menschenrechtsgruppen Mullahs wegen der Misshandlung von christlichen Konvertiten und anderen religiösen und ethnischen Minderheiten. Der israelische Premier Netanjahu warf Teheran im Juli 2018 vor, Christen mit einer brutalen Kampagne der Verfolgung völlig grundlos einzusperren und zu quälen. (Medialine)  Der jüngste Bericht vom 11.12.2018 beschreibt die Christenverfolgung im Iran, besonders von Moslems, die sich bekehrt haben. Dafür ist intensive Fürbitte nötig. Bitte betet für Mut für unsere Geschwister und dass der Herr sie bewahrt. Betet für größere Freiheit für Gläubige im Iran, damit sie ihren Glauben an Jeschua öffentlich bekennen und die Gute Nachricht verbreiten können, ohne Angst vor der Regierung haben zu müssen.

„DAS ZIEL: KEINE JUDEN IN EUROPA UND KEINEN JÜDISCHEN STAAT IM NAHEN OSTEN“ – Michael O’Flaherty, der Leiter der EU-Agentur für Grundrechte (FRA) mit Sitz in Wien, erklärte jetzt: „Jahrzehnte nach dem Holocaust nimmt der Antisemitismus in der EU schockierender Weise weiterhin zu. Menschen jüdischen Glaubens haben das Recht, in Freiheit zu leben - ohne Hass und ohne sich um ihre Sicherheit sorgen zu müssen.“ Das klingt gut. Aber das ist auch der Punkt. Islamisten in Europa, die neben links gerichteten, nützlichen Idioten die führende Rolle bei diesem neuen Antisemitismus in Europa spielen, suchen nach einer „Endlösung“ für das, was sie als „jüdisch-zionistischen Krebs“ im Nahen Osten bezeichnen (dieser Ausdruck stammt vom iranische Präsidenten). Sie wollen eine „judenreine“ Welt, ohne Juden in Europa, die vor dem Antisemitismus dort fliehen, und ohne Juden im Nahen Osten - und zwar mithilfe der Zerstörung Israels. Europa ist zum Epizentrum des neuen Krieges gegen Israel und die Juden geworden. Europa bekämpft den jüdischen Staat auf politische Ebene an den Schalthebeln der Macht in Brüssel, in verschiedenen westeuropäischen Hauptstädten und in der UNO. In Israel selbst tut es das durch die Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen, durch die Medien und durch Diplomatie. Europa schaut bloß zu. Es ist freiwillig verantwortlich geworden für das abscheuliche Verbrechen des kulturellen Völkermords: die Auslöschung der Existenz des jüdischen Volkes, um jetzt seine politische Legitimität sowie seine humanitären, religiösen, kulturellen und historischen Rechte zu eliminieren. Darum hat Europa bei den jüngsten Resolutionen, die den Juden die Geschichte von Jerusalem absprechen, genauso abgestimmt wie das islamische Regime. Jetzt sind wir an dem Punkt, wo viele Juden Europa lieber verlassen und nach Israel ziehen. Was für eine traurige Entwicklung! Wieder fliehen Juden aus Europa, um in einem Land Frieden und Sicherheit zu suchen, das von Feinden umgeben ist - Feinde, die alle darauf hinarbeiten, Israel zu zerstören und die Leichen ins Meer zu werfen. (Arutz 7)

MANN IN OHIO FESTGENOMMEN – Ein Mann namens Damon M. Joseph, 21, wurde letzte Woche im US-Bundesstaat Ohio festgenommen. Er hatte geplant, der ISIS Material für einen Anschlag auf die Synagoge von Toledo zu liefern, wie am Montag, den 10.12.2018 offiziell mitgeteilt wurde. Nachdem der Mann Fotos von Waffen und ISIS-freundliche Nachrichten in sozialen Netzwerken gepostet hatte, fingen verdeckte Ermittler vom FBI an, ihm zu schreiben. Nachdem ein bewaffneter Mann vor kurzem elf Gemeindemitglieder einer Synagoge in Pittsburgh ermordet hatte, sagte Joseph dem FBI-Agenten, er bewundere den Mann, der dies getan hatte. „Ich kann mir vorstellen, dass ich etwas Ähnliches tun werde, wenn es Allahs Wille ist.“ Am 4.12.2018 schrieb er, er wolle die Synagogen in seiner Gegend nehmen, zu der die meisten Leute gehen. (Washington Post)  Danke für eure Gebete für die Festnahme von Terroristen.

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG – Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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