Aktuelles aus Jerusalem – 7. Dezember 2018

Dec 8, 2018

„Denn bei Dir ist der Quell des Lebens; in Deinem Licht sehen wir das Licht.“  Psalm 30,10

EIN FROHES CHANUKKAFEST! - Wenn wir jährlich zum Lichterfest acht Tage lang jeden Abend eine Kerze anzünden, beten wir für den Rest Israels, dass er zu einem Licht für die Welt wird, in der so viele in Finsternis leben. Von Sonnenuntergang am Sonntag, den 6.12. bis zum 24.12.2018 feiern wir Chanukka und beten, dass ihr, liebe Partner, überreichlich mit Liebe, Freude und Wundern gesegnet werdet. Danke für eure treue Unterstützung im Gebet und durch eure Spenden. „Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzt über das Haupt der Nationen! Verkündet, lobsingt und sprecht: Gerettet hat der HERR Sein Volk, den Rest Israels!“ - Jeremia 31,7

MEHRHEIT DER JUDEN ZÜNDET CHANUKKAKERZEN AN – Es gibt in Israel nur wenige Juden, die während der Feiertage keine Kerzen anzünden, wie eine Umfrage vom Institut für jüdisches Leben herausfand. Drei von vier Juden in Israel, das heißt 73 %, gaben an, jeden der acht Abende eine Chanukkakerze anzuzünden. Einer von vier Juden tut dies an einigen, aber nicht an allen Feiertagen. Es gibt eine Art Wettbewerb zwischen den verschiedenen Glaubensströmungen: 97 % der religiösen, 86 % der traditionellen und 71 % der weltlich-traditionellen Juden zünden während Chanukka jeden Abend eine neue Kerze an. Die einzige Gruppe, die das nur an manchen Abenden tut, bezeichnet sich selbst als „vollkommen weltlich“. Chanukka ist das Fest, an dem die Mehrheit der israelischen Juden eine ganze Reihe von Traditionen pflegt. Hier einige Beispiele: 79 % essen Donuts und Kartoffelpuffer, 64 % beschenken ihre Kinder (bei den ultraorthodoxen beziehungsweise den charedischen Juden sind es sogar 89 %). Während in Israel drei von vier Juden ihre Kerzen anzünden, tun es in den Vereinigten Staaten nur 60 %. Solche Unterschiede gibt es auch bei anderen Feiertagen, wobei Juden in Israel praktisch bei allen untersuchten Traditionen aktiver sind als amerikanische Juden. (Arutz 7)  „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein großes Licht. Die im Land der Finsternis wohnen, Licht leuchtet über ihnen.“ - Jesaja 9,2

TRUMP ZU CHANUKKA: „DAS LICHT WIRD DIE FINSTERNIS IMMER DURCHBRECHEN.“ – US-Präsident Trump sandte Juden in aller Welt anlässlich von Chanukka herzliche Grüße. „Melania und ich senden die besten Wünsche an unsere Chanukka feiernden jüdischen Brüder und Schwestern in den Vereinigten Staaten, in Israel und im Rest der Welt. An acht Abenden hintereinander kommen jüdische Familien und Freunde zusammen, um die Menora anzuzünden. Diese besondere Tradition begann vor über 2.000 Jahren bei der Wiedereinweihung des Heiligen Tempels in Jerusalem nach einer schweren Zeit, in der die Juden wegen der Ausübung ihres Glaubens verfolgt worden waren. Leider ist es auch heute noch so, dass Juden weltweit verschiedenen Formen von Gewalt, Hass und blindem Eifer ausgesetzt sind. Dabei denken wir an die jüdische Gemeinde „Baum des Lebens“ in Pittsburgh, Pennsylvania, die im Oktober liebe Menschen auf tragische Weise verloren hat. Als eine Nation versprechen wir, dass wir den betroffenen Familien unterstützend zur Seite stehen und wir beten, dass die Angehörigen der Opfer an den Feiertagen ein gewisses Maß an Frieden und Trost finden. Möge das warme Leuchten der acht Menorakerzen in den kommenden Tagen Wohnungen und Herzen mit Liebe und Fröhlichkeit erfüllen. Zusammen bekunden wir erneut die Wahrheit, dass das Licht die Finsternis immer durchbrechen wird. Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen ein gesegnetes und frohes Chanukkafest.“ (Arutz 7)

CNN ENTLÄSST KORRESPONDENTEN NACH ANTIISRAELISCHEN ÄUSSERUNGEN – Am Donnerstag, den 29.11. entließ der US-amerikanische Fernsehsender CNN seinen Korrespondenten Marc Lamont Hill, nachdem er zur Eliminierung von Israel aufgerufen hatte. Am Vortag hatte Hill bei den Vereinten Nationen ein „freies Palästina vom Fluss bis zum Meer“ gefordert. Mit dieser Formulierung ist das Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer gemeint, also das Territorium von Israel. Es handelt sich dabei um einen Slogan, den verschiedene palästinensische Gruppen, wie zum Beispiel die Hamas, benutzten. „Diejenigen, die das Gebiet ‚vom Fluss bis zum Meer’ fordern, wollen das Ende des Staates Israel“, so Sharon Nazarian, der zweite Vorsitzende der Abteilung für Internationale Angelegenheiten bei der Antidiffamierungsliga (ADL). * Die 1913 in Chicago gegründete, amerikanische Menschenrechtsorganisation ADL hat ihren Sitz in New York City; sie tritt gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden ein und gehört der proisraelischen Lobby American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) an. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Kampf gegen Antisemitismus. (Politico, Wikipedia)

ISRAELISCHE ARCHÄOLOGEN ENTDECKEN EINEN RING, DER PONTIUS PILATUS GEHÖRTE – Archäologen haben jetzt den Besitzer eines Rings identifiziert, der vor 50 Jahren in der Nähe von Bethlehem gefunden wurde. Er gehörte wohl einst Pontius Pilatus, dem römischen Präfekt (Statthalter) von Jerusalem, der die Kreuzigung von Jeschua anordnete. Professor Gideon Foerster von der Hebräischen Universität von Jerusalem leitete die Ausgrabungen, bei denen der Ring kurz nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 entdeckt wurde - und zwar an der Stelle, wo die Festung des Herodes stand. Doch erst vor Kurzem gelang es Fachleuten in einem Labor der Israelischen Altertumsbehörde, den auf Griechisch in den Ring eingravierten Namen zu entziffern. Sie hatten den Ring dafür mit äußerster Vorsicht gereinigt und konnten nun den Namen „Pilatus“ dank einer Spezialkamera lesen. Somit wurde der Ring mit dem römischen Statthalter in Verbindung gebracht, der vom Jahr 26 bis zum Jahr 36 nach Christus in Judäa herrschte. „Ich weiß von keinem anderen Pilatus aus jener Zeit und der Ring deutet auf eine Person mit einem gewissen Status und Reichtum hin“, so Professor Danny Schwartz. Den Fachleuten zufolge deutet der Stil des Rings darauf hin, dass es sich um einen Siegelring handelt, den wahrscheinlich Pilatus selbst benutzte oder einer seiner offiziellen Vertreter, um täglich mit dem Namen von Pilatus zu „unterschreiben“. Derartige Ringe wurden oft auch von der römischen Kavallerie getragen, die Pilatus unterstellt waren. Laut den Archäologen wurde das Herodium, wo der Ring gefunden wurde, nicht nur als Grabstätte verwendet, sondern wahrscheinlich auch als Verwaltungshauptquartier des Herodes. * Die zwischen 24 und 12 vor Christus errichtete Festungs- und Palastanlage von Herodes dem Großen (74 - 4 vor Christus) befindet sich zwölf Kilometer südlich von Jerusalem im heutigen Westjordanland. (Daily Caller, Wikipedia)

ELITETRUPPE DER IVK TRAINIEREN MIT HUNDEN FÜR DEN KRIEGSFALL – Die Oketz-Elitetruppe der Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) hat Ende November eine einwöchige Übung abgeschlossen, in der verschiedene Szenarien für Not- und Kriegszustände durchexerziert wurde, wie ein IVK-Sprecher am Samstag, den 1.12.2018 mitteilte. Sowohl derzeit dienende als auch Reservesoldaten wurden mobilisiert und wechselten vom normalen in den Notfalldienst und bereiteten sich bei dem Manöver auf eine Reihe von Kampfsituationen vor. Truppen, die in drei Spezialgebieten ausgebildet sind, wurden zusammengetan mit Soldaten vom Oz-Kommando und von den Kfir-Brigaden, die an verschiedenen Orten eingesetzt wurden. Die Oketz-Truppen (das hebräische Wort bedeutet „Stachel“) wurden 1974 gegründet und zählen zu den Elite- oder Spezialtruppen der Armee. Sie haben Hunde und Hundebetreuer für alle Einheiten und erfüllen wichtige Aufgaben, wie beispielsweise das Aufspüren von Sprengstoff und Waffen, die Verfolgung und das Angreifen von Verdächtigen, aber auch die Teilnahme an Such- und Rettungsmissionen. Im Laufe der Woche übten die Oketz-Soldaten über- und unterirdische Durchsuchungen in städtischen Gegenden. Sie übten, wie sie den Feind daran hindern können, nach Israel  einzudringen ebenso wie das Auffinden von Bomben und das Konfiszieren von Waffen. Für dieses Manöver haben die IVK viel Geld in die Modernisierung ihrer Trainingsanlagen in den Golanhöhen, im Jordantal und im Süden Israels investiert und sie den neuen Gegebenheiten angepasst, denen sich die Truppen heutzutage ausgesetzt sehen. (Jerusalem Post)  Bitte betet weiter für die Sicherheit an den nördlichen und südlichen Grenzen Israels und dass die Sicherheitstruppen und Armee für jedweden feindlichen Angriff vorbereitet sind. Bitte betet die Verheißungen Gottes über dem Land: „Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann weckt Er den Eifer. Er erhebt einen Schlachtruf, ja, ein gellendes Feldgeschrei, Er beweist sich als Held gegen Seine Feinde.“ - Jesaja 42,13

ISRAELISCHES JUNGUNTERNEHMEN STELLT SPRECHFÄHIGKEIT NACH SCHLAGANFALL WIEDER HER – Als Danny Weissbergs Großmutter vor zehn Jahren einen Schlaganfall erlitt, verlor sie ihre Fähigkeit, klar und deutlich zu sprechen. Der Ingenieur beschloss, einen Weg zu finden, um ihr zu helfen. Das Ergebnis ist Voiceitt, ein in Tel Aviv ansässiges Jungunternehmen, dass geholfen hat, eine Technologie zu entwickeln, die lernfähig ist, Signale verarbeitet und über eine einstellbare Spracherkennung verfügt. So kann eine künstliche Stimme produziert werden, wenn jemandes Sprache entstellt ist. Bei Millionen von Menschen leidet das Sprachzentrum nach Schlaganfällen und Aneurysmen (krankhaften, örtlich begrenzten Erweiterungen einer Arterie) und bei Krankheiten wie zerebrale Kinderlähmung oder Parkinson, bei Verletzungen des Gehirns bei Unfällen und anderen Erkrankungen. Voiceitt hat eine App für mobile Geräte, die nicht-standardisierte Sprache in leicht verständliche Sprache umwandelt. Derzeit wird die App von 200 Benutzern in vier verschiedenen Sprachen mit Testversionen ausprobiert. Der Algorithmus wird für jeden Benutzer genau eingestellt, da das Sprechmuster bei jedem Menschen einzigartig ist und gemäß der vorliegenden Erkrankung individuelle Anpassungen vorgenommen werden müssen. (Nvidia)

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG für medizinisches Gerät und Medikamente, die wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams zukommen lassen. Wir von VfI wollen gut vorbereitet sein für den Fall, dass es zu einem Krieg mit dem Iran und dessen Alliierten im Norden kommt. Auch angesichts der verstärkten Terrorangriffe durch die Hamas im Süden erwartet der jüdische Staat einen weiteren Krieg zu Land. Über die Projekte von VfI, wie zum Beispiel die Schulranzenaktion, durch die seit 1999 bereits 225.000 Schulranzen an bedürftige Kinder verteilt wurden, könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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