Aktuelles aus Jerusalem – 30. November 2018

Dec 1, 2018

„Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich vertraue auf Dich! Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll, denn zu Dir erhebe ich meine Seele! Rette mich, HERR, von meinen Feinden! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht. Lehre mich tun nach Deinem Wohlgefallen, denn Du bist mein Gott! Dein guter Geist leite mich in ebenes Land!“  Psalm 143,8-10

HOLLÄNDER WILL MIT SEINER NACHGEBAUTEN ARCHE NACH ISRAEL FAHREN – Seit zwei Jahren versetzt der einzige seetaugliche Nachbau der Arche Noah Passagiere, die auf der Maas in Holland unterwegs sind ins Staunen. Das gemäß den Maßen in der Bibel nachgebaute Schiff ist 131 m (300 Ellen) lang, etwa 22 m (50 Ellen) breit und etwa 13 m (30 Ellen) hoch. Das darin verbaute Holz stammt von 12.000 Bäumen. Seine Gestalt beherrscht die Küste einer kleinen Stadt im stark christlich geprägten Süden von Holland. Die Arche lässt so manchen Luxusliner winzig erscheinen und zieht, seit sie 2012 nach vierjähriger Bauzeit fertiggestellt wurde, Touristen aus der ganzen Welt an. Der Mann, der sie gebaut hat, ist ein tief gläubiger Geschäftsmann: Johan Huibers. Der Christ kann es kaum erwarten, mit dem Riesenschiff nach Israel zu fahren, ein Land, dessen Probleme und Erfolg ihn stets beschäftigen. „Mein Traumziel für die Arche ist Israel“, sagte der 60-jährige Huibers diesen Monat auf dem Deck der Arche in einem Interview mit der jüdischen Presseagentur JTA; auf dem Deck auch eine lebensgroße Statue einer Giraffe steht. Seine Liebe zum jüdischen Staat und Volk stammen von dem gleichen Impuls, der ihn veranlasste rund 4,4 Millionen Euro für den Bau zu sammeln. „Es mag unheimlich klingen, aber ich glaube alles, was geschrieben steht, von der ersten bis zur letzten Seite”, sagt er und deutet auf eine holländische Übersetzung der hebräischen Bibel. „Das hier ist eine Kopie von Gottes Schiff. Es ist nur logisch, damit in Gottes Land fahren.“ (JTA)  „Mache dir eine Arche von Gopherholz; mit Kammern sollst du die Arche machen und sie von innen und von außen mit Harz verpichen. Und also sollst du sie machen: Dreihundert Ellen sei die Länge der Arche, fünfzig Ellen ihre Breite und dreißig Ellen ihre Höhe. Eine Lichtöffnung sollst du der Arche machen, und bis zu einer Elle sollst du sie fertigen von oben her; und die Tür der Arche sollst du in ihre Seite setzen; mit einem unteren, zweiten und dritten Stockwerk sollst du sie machen.“ – 1. Mose 6,14-16.  

ERSTAUNLICHES BIBLISCHES MOSAIK – Archäologen haben Detailaufnahmen von einem erstaunlichen Mosaik veröffentlicht, dass im Norden Israels an einer Stelle entdeckt wurde, an der früher eine Synagoge stand. Hukkok war ein jüdisches Dorf, rund 12,5 km von Tiberias entfernt. Es wird in Josua erwähnt. Das arabische Dorf Yaquq wurde später darüber erbaut; am 11.7.1945 entstand in der Nähe ein Kibbuz. * Da Mosaik zeigt die Arche Noah, die Teilung vom Schilfmeer, Jonas und den Fisch sowie den Turm von Babel, wie Wissenschaftler der Universität von North Carolina mitteilten. (Fox)  Besucht Israel - schaut euch diese Schätze selber an.

PRÄSIDENT EINES MOSLEMISCHEN LANDES BESUCHT ISRAEL – Der Präsident der Republik Tschad Idriss Déby traf sich am 25.11.2018 mit Premier Benjamin Netanyahu in Jerusalem. Es war das erste Mal, dass das Staatsoberhaupt eines mehrheitlich moslemischen Landes, zu dem Israel keine diplomatischen Beziehungen pflegt, dem jüdischen Staat einen offiziellen Besuch abstattete. Déby erklärte, er wolle die Beziehungen zwischen seinem Land und Israel wiederherstellen. Über den Besuch wurde erst am Sonntagmittag berichtet. „Dies ist ein diplomatischer Durchbruch“, so Netanjahu. „Es war ein wichtiger Besuch - eine Frucht unserer Bemühungen. Ich heiße den Präsidenten des Tschad in Israel herzlich willkommen.“ Nachdem Netanjahu Premier geworden war, hatte er Afrika im Juli 2016 besucht, anders als seine Amtskollegen in den drei Jahrzehnten davor. Netanyahu misst den diplomatischen Beziehungen zu afrikanischen Staaten hohe Priorität bei. Seit 2016 hat er Afrika zwei weitere Male besucht. Der Tschad befindet sich an vorderster Front im Kampf gegen radikale Islamisten. Im Jahr 1972 hatte es seine Beziehungen zu Israel gekappt, nachdem seine arabischen Nachbarn, Libyen und der Sudan, extremen Druck auf den Tschad ausgeübt hatten. Es gab sporadischen Kontakt, nachdem der damalige israelische Außenminister Dore Gold das Land besucht und sich kurz mit Déby getroffen hatte - nach Netanjahus Besuch in Kenia, Uganda, Äthiopien und Ruanda im Jahr 2016. (Jerusalem Post)  Bitte betet für bessere, stabilere Beziehungen zu den Nationen, zu denen das Verhältnis gestört war oder die bisher feindlich eingestellt waren.

DIPLOMAT AUS DEM OMAN ERKENNT ISRAEL AN – Letztes Wochenende gab der Oman eine zweite öffentliche Erklärung heraus, in der die normalisierten Beziehungen zu Israel deutlich wurden. Wenige Tage davor hatte der Präsidenten des Tschads Israel einen historischen Besuch abgestattet. „Die arabischen Staaten müssen sich mit der Tatsache abfinden, dass Israel in der Region ist und somit auch Rechte und Pflichten hat“, sagte ein Vertreter des omanischen Außenministeriums Sayyid Badr bin Hamad al-Busaidi beim 4. Mittelmeerdialog in Rom; zu der Veranstaltung kamen Spitzenpolitiker aus der gesamten Region, darunter auch Israel. Erst letzten Monat hatte der omanische Außenminister bei einem Gipfeltreffen eine ähnliche Äußerung getätigt. Er sagte dies, nachdem Premier Netanjahu den Oman besucht hatte. Das Sultanat Oman pflegt wie der Tschad keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Doch als Indiz für die sich anbahnenden Veränderungen in der Einstellung der Region gegenüber Israel geben sich moslemische Politiker offener über ihre Beziehungen zum jüdischen Staat und die Rolle, die er in der Region spielen könnte. „Wir sind alle teil einer Region und wir müssen der Realität ins Auge sehen. Der einzige Weg, wie wir einen gewissen Grad an Stabilität erreichen, ist es, miteinander zu sprechen und dem Besprochenen konkrete Taten folgen zu lassen“, so Busaidi. (Jerusalem Post)

KENIANISCHE LÄUFERIN GEWINNT MARATHON – Die kenianisch-israelische Läuferin Lonah Korlima Chemtai, 29, gewann am 25.11.2018 den Marathon in Florenz. Bei heftigem Regen brach Chemtai den Rekord und kam nach 2:24:17 ins Ziel. Chemtai hatte 2016 den Marathon in Tel Aviv gewonnen und im August 2018 die 10 km bei der Europameisterschaft. Sie wuchs in einem Dorf im Bezirk West Pokot im Westen Kenias auf und erlangte 2016 die israelische Staatsbürgerschaft, nachdem sie ihren Trainer, Dan Salpeter, in Kenia geheiratet hatte. Ihre Karriere als Läuferin begann mit Kurzstrecken. Erst nach der Geburt ihres Sohnes Roy fing sie an, für Marathonstrecken zu trainieren. Sie lebt in Yanuv, einem Moschaw (Siedlung) in der Mitte Israels. (Jerusalem Post) „Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.“ - Jeremia 29,11 und 1. Korinther 9,24+26

POLNISCHE NONNE, DIE JUDEN IM HOLOCAUST HALF, STIRBT – Cecylia Roszak, eine polnische Nonne vom Dominikanerorden, die von Israel dafür geehrt wurde, dass sie jüdischen Widerstandskämpfern im zweiten Weltkrieg in ihrem Kloster geholfen hatte, starb jetzt im Alter von 110 Jahren. Im Jahr 1938 reiste Roszak mit einer Gruppe von neun Nonnen ins litauische Vilnius, um ein neues Frauenkloster aufzubauen. Auf einer Seite auf der Homepage von Jad Waschem, die Anna Borkowska, der Leiterin des Klosters gewidmet ist, liest man, dass die Ordensschwestern 17 Mitgliedern einer jüdischen Untergrundorganisation halfen, die gegen die Auslöschung der Bewohner des Ghettos von Vilnius kämpfen wollten. Borkowska schmuggelte die ersten Handgranaten ins Ghetto. Im Jahr 1943 wurde Borkowska festgenommen und das Kloster wurde geschlossen. Sie und Roszak überlebten den Krieg. 1984 sprach Jad Waschem den Ordensschwestern, einschließlich Borkowska und Roszak, den Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“ zu. Es ist ein in Israel nach der Staatsgründung 1948 eingeführter Ehrentitel für nichtjüdische Einzelpersonen, die unter nationalsozialistischer Herrschaft während des 2. Weltkriegs ihr Leben einsetzten, um Juden vor der Ermordung zu retten. (Times of Israel, Wikipedia)

FAMILIE VERGIBT MÖRDERN VON MISSIONAR – Die Familie des amerikanischen Missionars, der von einem Stamm auf einer entlegenen indischen Insel ermordet wurde, sagt, sie vergibt den Mördern ihres Sohnes. John Allen Chau, 27, wurde am 14.11.2018 auf der Insel North Sentinel getötet, wie die indische Polizei mitteilte. Die Insel im Golf von Bengalen ist die Heimat eines Stammes, der dafür bekannt ist, Außenstehende mit Pfeilen zu attackieren. Die Behörden arbeiten mit Anthropologen zusammen, um den Leichnam sicherzustellen. Chau hatte an der christlichen Oral Roberts-Universität in Oklahoma studiert und wurde als Missionar beschrieben. Er hatte während seines Besuches auf der Insel Notizen gemacht. Reuters zitierte daraus, er habe vorgehabt, zu dem Stamm zu predigen. Einem Zeugen zufolge, der anonym bleiben wollte, soll Chau geschrieben haben, er habe dies vor, um „das Königreich Jesu auf der Insel zu etablieren. Gebt den Einheimischen keine Schuld, wenn ich ermordet werde.“ Die Familie von Chau schrieb bewegende Worte auf Instagram: „Er liebte Gott und das Leben, half Bedürftigen gern und empfand nichts als nur Liebe für die Menschen auf Sentinel. Wir vergeben denen, die für seinen Tod verantwortlich sind.“ (Fox)  Bitte betet für Trost für die Familie von John Allen Chau und für Licht und Errettung für die Insel North Sentinel. „Ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass Mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.“ - Jesaja 49,6

BITTE SPENDET GROSSZÜGIG für medizinisches Gerät und Medikamente, die wir bedürftigen und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern, behinderten Kindern, Intensivstationen und Krebspatienten in Krankenhäusern sowie Rettungsteams zukommen lassen. Wir von VfI wollen gut vorbereitet sein für den Fall, dass es zu einem Krieg mit dem Iran und dessen Alliierten im Norden kommt. Auch angesichts der verstärkten Terrorangriffe durch die Hamas im Süden erwartet der jüdische Staat einen weiteren Krieg zu Land. Über die Projekte von VfI, wie zum Beispiel die Schulranzenaktion, durch die seit 1999 bereits 225.000 Schulranzen an bedürftige Kinder verteilt wurden, könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. . Unsere Spendenkonten sind:
Deutschland:  Vision für Israel e.V.      IBAN: DE27 7015 0000 1002 9131 41

Schweiz:         Vision für Israel e.V.     Postfinance Konto: 85-235852-6

Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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