Aktuelles aus Jerusalem – 16. November 2018

Nov 16, 2018

Aktuelles aus Jerusalem – 16. November 2018

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet!“  – 1. Petrus 4,7

BOTSCHAFTER DANNY DANON SPIELT DER UNO SIRENEN VOR – Vor der Debatte des UNO-Sicherheitsrates über die Eskalation im Süden Israels am Dienstag, den 13.11.2018, sprach der israelische UNO-Botschafter Danny Danon zu den Medien. „Jedes Mal, wenn die Hamas eine Rakete abschießt, hören Kinder in der Schule, Erwachsenen auf der Arbeit und Familien im ganzen Land Folgendes.“ Daraufhin spielte Danon den schrillen Ton für „Roten Alarm“ auf einem Handy ab. „Stellen Sie sich vor, wie verängstigte Kinder in Bunker rennen. Doch gewisse moralisch korrupte Mitglieder des Sicherheitsrates werden Israel wieder die Schuld geben. Andere wollen ‚objektiv’ sein und bitten ‚beide Seiten’ um Zurückhaltung. Aber lassen Sie mich eines klar sagen: Es gibt keine ‚zwei Seiten’. Die Hamas greift an und feuert 460 Raketen auf Zivilisten. Israel reagiert darauf, um seine Bürger zu schützen. Der Sicherheitsrat muss die Hamas für diese aggressiven Angriffe verurteilen.“ In einem Brief an die Ratsmitglieder unterstrich Danon, dass es angesichts des fortwährenden Raketenbeschusses nicht möglich ist, die Hamas als irgendetwas anderes als eine Terrororganisation einzustufen. Der Welt gegenüber präsentiert die Hamas ihre Zivilisten als Opfer, die sie selbst als menschliche Schutzschilde einsetzt.“ Er fügte hinzu, Israel arbeite mit internationalen Organisationen, darunter auch die UNO, zusammen. Doch die aggressive Eskalation aus Gaza zeige, dass es Leute gibt, die auf neue Gewalt aus sind, die wiederum zur Zerstörung und zu Verlusten im Gaza-Streifen führen wird. (INN)

IVK REAGIERT AUF ANGRIFFE DER HAMAS – Ein ranghohes Mitgliede der Israelischen Luftwaffe (IAF) erklärte, die Reaktion Israels auf die Raketen- und Mörsergranatenangriffe aus Gaza diese Woche sei heftig gewesen; wichtige Zentren der Terroristen im Gaza-Streifen seien aus der Luft angegriffen worden. Dabei habe man in dem dicht besiedelten Gebiet schlimmere Verluste vermieden. „Diese Angriffe unterscheiden sich, was Quantität und Qualität der Ziele betrifft, stark von denen in der Vergangenheit“, so der Offizier. „Die Ebene der Ziele ist viel höher: sechs- und siebenstöckige Gebäude im Herzen von Gaza City. Und die Angriffe haben auf der anderen Seite bedeutende Auswirkungen.“ Er verglich die aktuellen Luftangriffe mit den Vergeltungsschlägen Israels auf die Provokationen der Hamas im Sommer 2014. „Während der Operation ‚Starker Fels’ 2014 haben wir zwei solche Ziele angegriffen. Allein am Montagabend [12.11.2018] waren es vier Ziele. Unser Vorgehen ist dieses Mal sehr, sehr aggressiv. Wir wollen nicht in eine Situation geraten, wo wir auf jeden Raketenangriff wie beim Pingpong reagieren. Wir lassen den Feind jetzt einen hohen Preis bezahlen.“ Am Dienstag erklärten die Israelischen Verteidigungskräfte (IVK), dass die IAF innerhalb von zwei Stunden 150 Terroristische Ziele im Gaza-Streifen angegriffen habe. „Wir haben Dutzende von Zielen in weniger als 120 Minuten beschossen, darunter ‚Superziele’, das heißt mehrstöckige Gebäude in der Innenstadt. Wir haben das getan, ohne jemanden zu töten und wir haben vorab sichergestellt, dass die umliegenden Gebäude evakuiert wurden.“ Die IVK eliminierten am Dienstag, den 13.11.2018 zwei Terroristen; einer war in den Raketenbeschuss auf Israel involviert, der zweite hatte israelisches Gebiet illegal infiltriert. Vier weitere Terroristen waren bei israelischen Vergeltungsschlägen in der Nacht getötet worden. * Am Dienstagabend stimmten Israel und die Hamas einem Waffenstillstand zu, für den sich Ägypten und die UNO eingesetzt hatten - nach zweitägigen Kämpfen mit fast 500 Raketenangriffen von Gaza aus auf Israel und heftigen IVK-Bombardements im Gaza-Streifen als Reaktion darauf. Premier Benjamin Netanyahu hatte der Waffenruhe zugestimmt - trotz Widerstand von Mitgliedern des Sicherheitskabinetts. Höchstwahrscheinlich ist es ohnehin nur eine kurze „Pause“ und kein Stillstand, denn daran hält sich die Hamas meistens nur ein paar Stunden. (Arutz 7)  „Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann weckt Er den Eifer. Er erhebt einen Schlachtruf, ja, ein gellendes Feldgeschrei, Er beweist sich als Held gegen Seine Feinde.“ - Jesaja 42,13

BÜRGERMEISTER VON SDEROT: „WAFFENSTILLSTÄNDE HABEN KEINEN SINN.“ – Alon Davidi, der Bürgermeister von Sderot, äußerte sich am Dienstagabend zu der vereinbarten Waffenruhe: „Meine Meinung hat sich nicht geändert. Nur eine groß angelegte Operation wie ‚Starker Fels’ kann die Ruhe bringen, die wir wollen.“ Davidi sprach auch über die Proteste der Bewohner, deren Wohnort von palästinensischem Gebiet umschlossen sind: „Es ist verständlich, dass die Bürger der Stadt frustriert und enttäuscht sind. Es ist schwierig, ihrer Ansicht nicht zuzustimmen. Ich bleibe bei meiner Aussage: Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass die Hamas und andere Terrororganisationen diktieren, wie wir vorgehen! Ich habe an erster Stelle unsere Einwohner im Blick. Sie sind seit 18 Jahren Opfer des Terrors aus Gaza. Diese imaginären Waffenruhen bringen ohnehin nichts.“ Er hoffte dennoch auf eine ruhige Nacht und auf ruhige Tage. Zwischen Sonntagabend und Dienstagnachmittag hatten Terroristen aus Gaza nahezu 500 Raketen und Mörsergranaten auf den Süden Israels abgeschossen. Dabei wurde ein Mensch getötet, über 50 wurden von Raketen und Mörsern verletzt. Eine Reihe von Privathäusern wurde getroffen. Die Hamas bestätigte die Waffenruhe zwar, wollte sich aber nur solange daran halten, wie sich der „zionistische Feind“ an seine Verpflichtungen hält. (Arutz 7)  Bitte betet für die erschütterten Bewohner in Sderot und im Süden des Landes, die wieder einmal Opfer von Raketenangriffen wurden. Schulen und Geschäfte mussten geschlossen bleiben. Menschen wurden verletzt, stehen unter Schock, ihr Hab und Gut ist beschädigt. Bitte betet für Trost und einen baldigen Sieg über ihre Feinde. „Bewahre mich wie den Augapfel, birg mich im Schatten Deiner Flügel.“ - Psalm 17,8 und - 1. Korinther 15,57

WUNDER BEWAHRT 50 IKV-SOLDATEN VOR DEM TOD – Hamas-Terroristen feuerten am Montag, den 12.11.2018 vom Gaza-Streifen aus eine Panzerabwehrrakete auf einen Bus, der entlang der israelischen Grenze unterwegs war. Wenige Minuten davor waren 50 Soldaten an einem Sammelpunkt aus dem Bus, der nicht als Militärbus gekennzeichnet war, ausgestiegen. Sie bereiteten sich auf den Einsatz gegen die palästinensischen Terroristen vor. Zwei Personen wurden verletzt: der 25-jährige arabische Fahrer und ein 19-jähriger IVK-Soldat, der in der Nähe des Busses Stand, als die Rakete einschlug. Der Soldat befand sich zunächst in einem kritischen Zustand; die Notoperation war aber erfolgreich und er erholt sich auf der Intensivstation. Laut verschiedenen Berichten online soll der Fahrer, der nicht lebensgefährlich verletzt wurde, zu den Ärzten im Soroka-Krankenhaus gesagt haben, es sei ein Wunder gewesen, dass die Soldaten in seinem Bus nicht getötet wurden und der Vorfall beweise, dass Gott die Juden liebt. * Seit Montagnachmittag wurden mindestens neun weitere Personen ins Soroka-Krankenhaus in Beerscheba eingeliefert. Eine Frau war von Granatsplittern leicht an der Hand verletzt worden. Nachdem sie medizinisch versorgt wurde, konnte sie wieder entlassen werden. Die restlichen Verletzten wurden leicht verletzt oder standen unter Schock. Im Barzilai-Krankenhaus wurden 75 Verletzte behandelt: eine Person wurde mittelschwer verletzt, 62 leicht und zwölf wurden wegen Schock behandelt. (Israel Today)  Bitte betet angesichts der Gewalt der Hamas weiter für Wunder und für Heilung an Geist, Seele und Leib. - Matthäus 8,17; Jesaja 53,5 und 1. Petrus 2,24

EURE FINANZIELLE HILFE IST NÖTIG – Bis Dienstag, den 13.11.2018 wurden rund 500 Raketen auf Israel abgefeuert. Der zerbrechliche Waffenstillstand wird von den Terroristen wahrscheinlich bald wieder gebrochen. Während Israel zurückschlug, harrten vielen Menschen - mit verängstigten Kindern und ohne Strom - in Bunkern aus. Israelische Bürger wurden getötet und verletzt. Dutzende werden wegen Schock behandelt. Gebäude wurden beschädigt. Der Unterricht an allen Schulen entlang der Grenze zu Gaza, aber auch in Beerscheba, Omer, Aschkelon, Aschdod, Kirjat-Gat, Kirjat-Maleachi und Gedera fiel aus. Am Dienstag gab der Bürgermeister von Eilat, Meir Isaak Halevi, die Anweisung, sich dieses Wochenende auf die Ankunft von 300 Familien aus den Gemeinden an der Grenze zu Gaza vorzubereiten. Vision für Israel bereitet sich vor, die nötigen Dinge in den Süden zu senden und vor Ort zu helfen. Am Mittwoch brachte Barry den Kindern in Sderot 200 Geschenke. Wir brauchen eure finanzielle Hilfe dringend. Danke im Voraus!

ERST WENN DIE KÖPFE DER HAMAS WEG SIND, ZIEHT FRIEDEN EIN – Knessetmitglied Motti Yogev von der Partei „Jüdische Heimat“ meldete sich wenige Stunden nach den ersten Raketenangriffen zu Wort. Er sagte: „Ruhe im Gaza-Streifen kann es nur geben, wenn wir die Anführer der Hamas und des Islamischen Dschihad in Gaza eliminieren, um eine zivile Verwaltung im Gaza-Streifen bemüht sind und humanitäre Hilfe geleistet wird.“ Der Oberst a. D. fügte hinzu: „In den letzten achte Monaten hat die Hamas mit Ballons und Brandsätzen gespielt und Israel hat sich zurückgehalten. Jetzt ist es an der Zeit, schlagkräftig zu reagieren. Es ist unsere Pflicht, die Gemeinden an der Grenze zu Gaza und im Süden zu schützen.“ (Arutz 7)

JÜDISCHER GESCHÄFTSMANN WIRD TOURISMUSMINISTER IN TUNESIEN – Am 12.11.2018 bestätigte das tunesische Kabinett die Umbesetzung der Ämter, die Premier Youssef Chahed vorgeschlagen hatte, was als Sieg Chaheds über seine politischen Gegner, selbst in seiner eigenen Partei, Nidaa Tounes, gewertet wird. Sie hatten seinen Rückzug gefordert - wegen der miserablen Wirtschaftslage. Chahed ernannte zehn neue Minister. Der Jude Rene Trabelsi wird der neue Tourismusminister in dem moslemischen Land. Damit ist er erst der dritte Minister, der seit der Unabhängigkeit Tunesiens im Jahr 1954 als ein Vertreter einer Minderheit in der Regierung sitzt. In Tunesien leben nur 2.000 Juden. * Es bleibt zu hoffen, dass Premier Chahed seine Wirtschaftsreformen durchziehen kann. Seit 2011 kriselt es in dem arabischen Land und die letzten neun Regierungen konnten die ökonomischen Probleme, darunter eine hohe Inflation und Arbeitslosigkeit, nicht beheben. Die Regierung versucht seit einiger Zeit historische wichtige Stätten, wie Djerba der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf Djerba gibt es eine sehr alte Synagoge. Tunis hatte letztes Jahr beantragt, dass sie auf die Liste der Weltkulturerbestätten der UNO gesetzt wird. Im September 2018 benannte die tunesische Stadt Sousse vier Straßen nach prominenten Juden. Sie werden vor Ort zwar geehrt, aber das Land pflegt keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. (Arutz 7)

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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