Aktuelles aus Jerusalem – 19. Oktober 2018

Oct 20, 2018

„Es fiel kein Wort dahin von all den guten Worten, die der HERR zum Haus Israel geredet hatte. Alles traf ein.“ –  Josua 21,45

IN DER TÜRKEI FESTGEHALTENER PASTOR IST FREI – Der US-amerikanische Pastor Andrew Brunson, der nun freigelassen wurde, ging am 12.10.2018 im Weißen Haus auf ein Knie und legte seine Hand segnend auf Donald Trump. Dieser hatte Brunson in sein Büro geladen, um seine Befreiung zu feiern. Seine Gefangenschaft hatte einen diplomatischen Streit mit einem wichtigen Verbündeten ausgelöst - ebenso wie einen empörten Aufschrei von evangelikalen Gruppen in den USA. Brunson war vor seinem Besuch beim Präsidenten gerade erst an Bord eines Militärflugzeugs in die USA zurückgekehrt. Seit Oktober 2016 war er festgehalten und seit Dezember 2016 offiziell festgenommen worden. „Innerhalb von 24 Stunden aus einem türkischen Gefängnis direkt ins Weiße Haus - das ist nicht schlecht“, sagte Trump. Brunson scheint guter Gesundheit und in guter geistlicher Verfassung zu sein. Er fragte, ob er für Trump beten könne, worauf dieser sagte: „Ich brauche Gebete wahrscheinlich mehr als irgendjemand in diesem Raum. Ja, das wäre schön!“ So stand Brunson auf und ging zu Trump, kniete sich hin und legte dem Präsidenten die Hand auf die Schulter. Trump neigte sein Haupt, als Brunson Gott bat, ihm übernatürliche Weisheit zu geben, damit er die Pläne, die Gott für Amerika hat, erfüllen kann. „Ich bitte Dich, gib ihm Durchhaltevermögen, Standhaftigkeit und Mut, für die Wahrheit zu stehen. Ich bitte Dich, dass du Ihn vor übler Nachrede von Feinden schützt - und vor denjenigen, die seine Autorität untergraben wollen. Ich bitte Dich, mache ihn zu einem großen Segen für dieses Land. Erfülle ihn mit Weisheit, Kraft und Ausdauer. Wir segnen ihn. Möge er ein mächtiger Segen für unser Land sein. Wir segnen Sie in Jesu [Jeschuas] Namen.“ * Brunson stammt ursprünglich aus der Stadt Mountain in North Carolina; er hatte mit seiner Familie über zwei Jahrzehnte in der Türkei gelebt und eine kleine Gemeinde, die Auferstehungskirche in Izmir (früher Smyrna genannt), geleitet. Ihm war vorgeworfen worden, für militante Kurden Verbrechen begangen und dem in Pennsylvania ansässigen moslemischen Kleriker, Fethullah Gulen, geholfen zu haben. Gulen soll angeblich für einen gescheiterten Putschversuch verantwortlich sein. Brunson hätte bei einer Verurteilung für 35 Jahre ins Gefängnis gemusst. (AP)  Dies ist ein echter Sieg, ein guter Grund zur Freude. Gepriesen sei der Name des Herrn! Danke an euch alle, die ihr mit für die Freilassung von Pastor Brunson gebetet habt. „Der HERR macht die Gefangenen frei.“ - „Es sollen jubeln und sich freuen, die Meine Gerechtigkeit wünschen, und sie sollen stets sagen: ‚Erhoben sei der HERR, der den Frieden seines Knechtes will!’“ - Psalm 146,7 und 35,27

JÜDISCHE BASEBALLSPIELER WOLLEN NACH ISRAEL AUSWANDERN – Zehn US-Baseballspieler jüdischen Glaubens wollen alles dafür in die Wege leiten, dass sie „Alija“ machen [d.h. nach Israel einwandern] können, um 2020 an der Olympiade in Tokio als israelische Sportler teilnehmen zu können. Sie werden in diesem Herbst in Israel erwartet, so dass sie bereits ein ganzes Jahr in Israel gelebt haben, wenn die Olympiade beginnt. So lauten die Teilnahmeregeln, um für ein gewisses Land antreten zu können. Zu den zehn Spielern, die erwartet werden, zählen Relief Pitcher Zack Weiss, der früher bei den Cincinnati Reds war, Pitcher Jonathan Solomon Moscot, Corey Baker und andere. Einige der Sportler spielten letztes Jahr für das israelische Team, als dieses erstmals am internationalen Baseballturnier für Nationalmannschaften (WBC) teilnahm. Sie gewannen gegen Teams aus Kuba, Südkorea, Taiwan und den Niederlanden. Beim WBC können die Spieler für Israel eingesetzt werden, ohne Staatsbürger zu sein; dies ist aber bei der Olympiade anders. In den letzten beiden Jahren ließen sich in Israel geborene Sportler, die früher kein Interesse an dem amerikanischen Nationalsport gezeigt hatten, zum Spielen inspirieren, nachdem die Nationalmannschaft erfolgreich gewesen war. Peter Kurz, der Präsident der Israelischen Baseballvereinigung, glaubt, dass die Anzahl der Baseballspieler um 25 % gestiegen ist. Die Vereinigung wird dieses Jahr zwei große Standardbaseballplätze bauen, einen in Beit Schemesch und einen in Ra’anana in der Scharonebene in der Mitte Israels. (Jerusalem Post)  „Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber einer den Preis empfängt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt!“ - 1. Korinther 9,24

SANKTIONEN GEGEN DIE BENUTZUNG VON MENSCHLICHEN SCHUTZSCHILDEN – Der US-amerikanische Senat hat einen von beiden Parteien eingereichten Entwurf verabschiedet, laut dem Sanktionen gegen Gruppen verhängt werden können, die Menschen im Krieg als Schutzschild verwenden, darunter auch Terrorgruppen wie die Hamas und die Hisb-Allah. Die Verfasser waren Senator Ted Cruz (Republikaner aus Texas) und Joe Donnelly (Demokrat aus Indiana); weitere 50 Senatoren standen ebenfalls hinter dem Entwurf. „Ich lobe den Senat für die einstimmige Verabschiedung unseres von beiden Parteien getragenen Entwurfes“, so Senator Cruz am 12.10.2018. „Terrorgruppen, darunter auch die Handlanger des Irans wie die Hamas und die Hisb-Allah, missbrauchen andere Menschen regelmäßig als Schutzschilde. Mit diesem Entwurf signalisieren die USA dem Rest der Welt, dass wir jeden in die Verantwortung ziehen, der Zivilisten für militärische Ziele als Schutzschilde missbraucht oder Missbraucher dazu befähigt. Ich fordere das Repräsentantenhaus auf, zusammenzukommen und das Gesetz so schnell wie möglich offiziell zu verabschieden.“ * Arthur Stark, Vorsitzender der Konferenz der Leiter aller großen jüdischen Organisationen in Amerika, und Malcolm Hoenlein, sein Vizepräsident, begrüßten die Bewilligung des Entwurfs. „Wir applaudieren dem US-Senat für die einstimmige Bewilligung des STOP-Gesetzes gegen menschliche Schutzschilde.“ STOP steht für das „Sanktionieren von Terroroperationen“. Laut dem Entwurf muss der US-Präsident Sanktionen benennen und gegen Ausländer verhängen, die zur Hisb-Allah oder Hamas gehören oder für diese aktiv werden, wenn sie wissentlich den Befehl erteilen, dass Zivilisten eingesetzt werden, um militärische Ziele vor Angriffen zu schützen, oder wenn sie die Ausführung solcher Befehle kontrollieren oder selbst Anordnungen für diesen Missbrauch erteilen. Dass so viele Senatoren beider Parteien für den Entwurf waren, zeigt, dass man sich im Senat einig ist, dass alle, die diese unmenschliche, barbarische Methode benutzen, bestraft werden müssen. Wir erwarten, dass dieser Entwurf nach seiner Verabschiedung auch konsequent durchgesetzt wird. (Arutz 7)  Bitte betet für die Verabschiedung dieses wichtigen Entwurfes durch das Repräsentantenhaus und die Unterzeichnung des Gesetzes durch den Präsidenten. Leider werden oft kleine Kinder von Terrorgruppen als menschliche Schutzschilde missbraucht.

PREMIER DROHT DER HAMAS MIT HEFTIGEN REAKTIONEN – Bei der wöchentliche Kabinettssitzung am Sonntag, den 14.10.2018 sprach Premierminister Benjamin Netanjahu gegenüber der Terrorgruppe Hamas heftige Warnungen aus; denn die Situation an der Grenze zum Gaza-Streifen war in der Woche davor eskaliert. „Die Hamas hat offensichtlich die Botschaft nicht begriffen: Wenn sie mit den Angriffen nicht aufhört, wird sie auf andere Art und Weise gestoppt und das wird sehr, sehr schmerzlich sein“, so Netanjahu. Der Premier fügte hinzu: „Wir stehen kurz davor, anders - und zwar sehr heftig - zu reagieren. Falls die Hamas noch einen Funken Verstand hat, wird sie jetzt mit dem Beschuss und den gewaltsamen Ausschreitungen aufhören.“ (Arutz 7)

LABOUR UND ANTISEMITISMUS – Letzte Woche sollte es in der britischen Labour Party wegen des Antisemitismus wieder zu herben Streitigkeiten kommen, denn die offiziellen Zahlen für Hassverbrechen wurden erwartet. Die Anhänger von Jeremy Corbyn dürften das als absichtliche Anstachelung zum Streit innerhalb der Partei verstanden haben, denn es gibt „rassistisches“ Verhaltens unter seinen Leuten. Es war das erste Mal, dass die Regierung Zahlen speziell über antisemitische Verbrechen veröffentlichen wollte. Die Regierung von Theresa May will gegen den starken Anstieg solcher Verbrechen kämpfen. Im Sommer hatte es geheißen, eine solche Labour-Regierung stelle eine „existentielle Bedrohung“ der britischen Juden dar. Corbyn wurde - von seinen eigenen Parteigenossen - als Rassist und Antisemit bezeichnet. Die jüdische Gruppe für Sicherheit in den Gemeinden hat allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 72 Fälle von Antisemitismus registriert; in 34 dieser Fälle gab es direkte Bezüge zu Labour. Die Statistiken, die diese Woche veröffentlicht werden sollten, enthalten mehr Einzelheiten darüber. Ein „Fan“ von Corbyn steht kurz vor der Festnahme. Er war nicht zum Gerichtstermin erschienen. Dort hätte er sich verantworten sollen, weil er ein ranghohes (jüdisches) Mitglied der Labour Partie aufs ärgste beschimpft hatte. (UK Dailymail)

WENIGER EINWANDERER – In den ersten acht Monaten von 2018 sind weniger Juden nach Israel ausgewandert als im Vergleichszeitraum 2017, obwohl 35 % mehr russische Juden kamen. Insgesamt ging die Alija aus den Ländern mit einer großen jüdischen Bevölkerung wie die Ukraine, wo der Rückgang mit 4.094 Einwanderern 8 % betrug, um 1 % zurück. Aus Frankreich kamen zwischen dem 1.1. und 1.9.2018 1.862 Personen, das sind 31 % weniger Einwanderer. Aus Russland reisen dagegen 6.331 Neuankömmlinge ein; 2017 waren es im selben Zeitraum 4.701. Der Anstieg aus Russland beruht auf der Finanzkrise dort und in der Ukraine, die seit 2014 in einem territorialen Streit mit Moskau liegt. Viele russische Juden fühlen sich in Russland nicht mehr wohl, da demokratische Prinzipien und die freie Presse den Bach heruntergehen, wie Natan Scharanski, der ehemalige Chef der Einwanderungsbehörde, sagte. Die Einwanderung aus den USA gemäß dem Rückkehrgesetz für Juden und ihre Verwandten, ging um 17 % auf 2.066 zurück; 2017 waren es von Januar bis August 2.483 Personen. In Großbritannien denken viele Juden an eine Rückkehr, besonders wenn die Labour Party die nächsten Wahlen gewinnt; von dort kamen nur 7 % der Neuankömmlinge (371). Insgesamt fanden 18.965 Juden den Weg nach Israel (gegenüber 19.067 im Vorjahreszeitraum). (INN)  Der Herr will, dass Sein Volk nach Israel kommt. Bitte betet für die Rückkehr. „Fürchte dich nicht, denn Ich bin mit dir! Vom Sonnenaufgang her werde Ich deine Nachkommen bringen, und vom Sonnenuntergang her werde Ich dich sammeln. Ich werde zum Norden sagen: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring Meine Söhne von fern her und Meine Töchter vom Ende der Erde.“ - Jesaja 43,5-6

VFI BRAUCHT EURE HILFE – Über die Projekte von VfI könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure treuen Gebete und für eure finanziellen Gaben! - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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