Aktuelles aus Jerusalem – 14. September 2018

Sep 14, 2018

Deine Augen werden den König schauen in Seiner Schönheit, sehen werden sie ein weithin offenes Land.“ –  Jesaja 33,17

TROTZREAKTION ASSADS – Syrische und russische Kampfflugzeuge griffen am 7.9.2018 Truppen, die gegen Assad sind, in Idlib an, während die Präsidenten Russlands, des Iran und der Türkei, die drei wichtigsten Nationen, die in dem vom Krieg verwüsteten Land Truppen am Boden haben, ihr Gipfeltreffen in Teheran begannen. Die Eroberung von Idlib wird es dem syrischen Präsident Baschar Assad erlauben, die Kontrolle über das Land wiederzuerlangen. Am Sonntag, den 9.9.2018 hatte er einen Giftgasangriff auf die Provinz Idlib genehmigt; es handelt sich um die Hochburg der „Rebellen“. Berichten zufolge kam die Zustimmung Assads etwa eine Woche, nachdem Präsident Trump den Diktator und seine Verbündeten gewarnt hatte, die Provinz nicht erbarmungslos anzugreifen. Trump bezeichnete die Giftgasangriffe als groben humanitären Fehler. Vertreter der UNO erklärten, die Offensive auf Idlib würde eine Flüchtlingswelle auslösen und schätzungsweise 800.000 in Flüchtlingslager treiben und andere geflüchtete Bürger davon abhalten, in ihre Häuser zurückzukehren. Die USA und Frankreich erklärten, ein Angriff auf Idlib würde eine humanitäre Krise auslösen. Sie warnten, dass chemische Anschläge auf Idlib [militärische?] Reaktionen aus dem Westen nach sich ziehen würden. In der US-amerikanischen Wirtschaftszeitung Wall Street Journal hieß es in einem Bericht, dass der internationale Druck Assad nicht beeindrucken würde, denn der weiß, dass Russland und der Iran ihn unterstützen. (Fox)

NETANJAHU: „ES IST GUT, IN ISRAEL ZU LEBEN.“ – Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte zur Eröffnung seiner Kabinettssitzung am 5.9.2018: „Es gibt viele Faktoren, die zur Zufriedenheit der Bürger Israels beitragen, wie das steigende Bruttoinlandsprodukt, die sinkende Arbeitslosenquote, eine hohe Kreditwürdigkeit und der sinkende Index für Ungleichheit. Es gibt aber einen besonderen Faktor, der mir und sicherlich auch anderen Kabinettsmitgliedern große Freude bereitet.“ Er bezog sich auf die in der Vorwoche vom Amt für Statistik veröffentlichten, jüngsten Zahlen und fuhr fort: „Wir haben die wichtige und freudige Nachricht empfangen, dass 89 % der Bürger Israels, also fast 90 %, mit ihrem Leben im Staat zufrieden oder sehr zufrieden sind. Das ist eine gute Nachricht und es gibt sie, weil israelische Bürger wissen, dass es gut ist, in Israel zu leben. Israel ist eine aufstrebende Weltmacht, unsere Wirtschaft floriert, die Beziehungen zu anderen Ländern gedeihen, die Infrastruktur wird aufgebaut, das Leben in Israel ist in allen Bereichen gut und der Tourismus ist so stark wie nie zuvor. Die Menschen haben einfach den Eindruck, dass sich das Land auf dem Weg nach oben befindet, dass es gut ist, in Israel zu leben. Darum erklärten fast 90 % der Bürger des Landes, dass sie mit ihrem Leben hier zufrieden oder sehr zufrieden sind. Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen, allen Bürgern Israels ein gesundes, neues Jahr zu wünschen. Möge das kommende Jahr so süß und erfolgreich sein wie das zurückliegende.“ * Das jüdische Neujahr fing am 9.9.2018 an. (Arutz 7)

SUKKOT 2018 IN ISRAEL UND ENGLAND – Seid vom 25.-27.9.2018 in Israel dabei. Das Heilige Land feiert immer noch seinen 70. Geburtstag. Reserviert unter https://succotcelebration2018.eventbrite.com. Wir freuen uns auf euch. * Falls ihr nicht nach Israel kommt, könnt ihr am 5. und 6.10.18 in London im Emmanuel Center dabei sein. Wenn eine Laubhütte („Sukka“) für Sukkot gebaut wird, besteht das Dach aus natürlichem Material, also aus etwas, das im Boden gewachsen ist. Der Name „Sukka“ bedeutet Bedeckung, Schutz und erinnert uns daran, dass Gott unser Schutz ist und dass es Ihm nicht nur um unsere geistlichen Bedürfnisse, sondern auch um die natürlichen geht. Dieses Jahr ist das moderne Israel 70 Jahre alt geworden. Über die Jahrhunderte hinweg hat Gott die Nation geschützt und Er hält sich weiter an Seine Verheißungen für das Land und Sein Volk. Genau das wollen wir auch in London gemeinsam feiern. Dabei sind u. a. eine englische Lobpreisband, Barry und Batya Segal, der Evangelist David Hathaway und Pastor Dennis Greenidge. Betet intensiv für Israel in dieser historisch so wichtigen Zeit. Ruft euch die Güte, den Schutz, die Großherzigkeit, liebevolle Fürsorge und Bewahrung unsers guten Gottes und Vaters, der ewig treu ist, in Erinnerung. Weitere Infos findet ihr unter: https://www.eventbrite.com/e/feast-of-tabernacles-2018-israel-united-tickets-41273677681#tickets Danke für eure Gebete für Gnade, Freude, Schalom und Bewahrung während der Feierlichkeiten. (JTA)

VIRTUELLE REALITÄT LÄSST JERUSALEM WIE VOR 2.000 JAHREN AUSSCHAUEN – Das Jerusalemer Stadtmuseum in der Davidszitadelle hat eine neue virtuelle Tour mit dem Titel „Tritt in die Geschichte ein“ gestartet. Damit können die Besucher des Davidsturm-Museums das Jerusalem von vor 2.000 Jahren erleben. In Zusammenarbeit mit Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde hat ein australisches Jungunternehmen namens Lithodomos VR eine 360-Grad-Simulation der alten Zitadelle, Paläste und Straßen sowie des alten jüdischen Tempels erstellt, um zu zeigen, wie diese vielleicht im 1. Jh. v. Chr. aussahen. (NY Times)

ARCHÄOLOGEN GRASEN ISRAELS KÜSTE AB, UM RELIQUIEN ZU SCHÜTZEN - Archäologen haben für eine gewisse Zeit viele Tauchgänge gemacht, um den Meeresboden vor der Küste Israels abzusuchen - und zwar da, wo eine Erdgaspipeline gebaut werden soll. Sie wollten Reliquien nahe der alten Hafenstadt Dor, die einst ein Handelszentrum am Mittelmeer war, schützen. Die Pipeline aus dem Tiefseeölfeld Leviatan, wo nächstes Jahr die Produktion anlaufen soll, kommt am Strand in der Nähe von Dor aus dem Wasser. Die Altertumsbehörde hat im letzten Jahr tönerne Krüge, Anker und die Überreste von gesunkenen Schiffen gefunden. Die Pipeline liegt 15-20 m unter dem Meeresboden, um negative Auswirkungen auf die Umgebung zu minimieren. (Reuters)

JÜDISCHE BEVÖLKERUNG WELTWEIT WÄCHST – Dieses Jahr wuchs die Zahl der jüdischen Menschen auf 14,7 Mio., etwas mehr als im letzten Jahr (14,6 Mio.). Das Wachstum kann auf Israel zurückgeführt werden, wo mittlerweile 6,6 Mio. Personen jüdischen Glaubens leben. Im letzten Jahr waren es 6,5 Mio. Nirgendwo anders leben mehr Juden als im Heiligen Land. Israel zählt weitere 400.000 Bürger hinzu, die ein Recht auf Rückkehr haben, aber nicht registriert sind. Die Mehrheit der 8.1 Mio. Juden in der Diaspora lebt in den USA (5,7 Mio.). In Kanada sind es 391.000. In Europa wohnen die meisten Juden in Frankreich, nämlich 453.000 Personen. In Vereinigten Königreich sind es 290.000. Insgesamt leben schätzungsweise 27.000 Juden in arabischen oder moslemischen Ländern, davon rund 15.000 in der Türkei, 5.800 im Iran, 2.000 in Marokko und 1.000 in Tunesien. Fachleuten zufolge leben geschätzte 23,5 Mio. Menschen, die ein Recht auf Einwanderung nach Israel hätten, noch in anderen Ländern. Isaac Herzog, der Leiter der Non-Profit-Migrantenorganisation „Jewish Agency“, sandte zu Rosch HaSchana Grüße an alle jüdischen Gemeinden auf der Erde - in sieben Sprachen: auf Englisch, Französisch, Russisch, Amharisch, Spanisch, Portugiesisch und Ungarisch. (Arutz-7) Betet auch im neuen Jahr weiter für die Rückkehr von Millionen von Juden nach Israel.

ARMEESPRECHER: KÖNNEN SICH DIE BÜRGER WÄHREND DER FEIERTAGE SICHERER FÜHLEN? – Am Sonntag, den 9.9.2018 beschrieb der IVK-Sprecher Ronen Manelis, wie sehr sich die Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) auf die Feiertage im Monat Tischri vorbereitet haben und betonte, die Armee sei auf jegliche Bedrohung vorbereitet. „Prüfen kann man das anhand der Sicherheit. Können sich die Bürger heute, am Vorabend der Feiertage, sicher fühlen? Die Antwort ist klar und eindeutig. Die Bürger leben einfach ihr Leben, während die IVK ihren Dienst tun“, erklärte Manelis. „Im letzten Jahr gab es viele Vorfälle an der Grenze im Norden. Doch trotz Hunderter Vorfälle wurde die Ruhe das ganze Jahr über bewahrt, weil wir verantwortungsvoll reagiert haben. In den letzten Stunden kamen die jüngsten IVK-Berichte mit den Einschätzungen der Lage in den verschiedenen Gebieten herein. Die Kommandanten patrouillieren die Gebiete und der Oberbefehlshaber hat eine letzte Sitzung abgehalten. Wir kümmern uns um die Soldaten, die während der Feiertage im Einsatz sind, indem wir ihren Sold entsprechend anpassen. Unsere Truppen tun alles, um für friedliche Feiertage zu sorgen, so dass die Bürger diese Zeit genießen können.“ (Arutz 7) Der Versöhnungstag, siehe 3. Mose 23,27, ist von Sonnenuntergang am Dienstag, den 18.9. bis Sonnenuntergang am Mittwoch, den 19.9. Bitte betet weiter für die Bürger Israels und alle Besucher während der hochheiligen Feiertage, die bis Ende September gehen. „Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels.“ - Psalm 121,4

GREENBLATT: „BETEN SIE MIT MIR“ FÜR DIE FREILASSUNG VON ISRAELISCHEN GEFANGENEN DER HAMAS – Der US-Sondergesandte Jason Greenblatt hat Juden weltweit aufgerufen, im neuen Jahr mit ihm für die Freilassung von Israelis zu beten, die die Hamas-Terroristen im Gaza-Streifen weiterhin gefangen halten. „Dieses Jahr bete ich zu Rosch HaSchana für die Familien Goldin und Schaul und dass die Hamas Hadar und Oron freilässt. Ich bete für die Familien Mengistu und al-Sayed und dass die Hamas Avera und Hisham freigeben. Bitte beten Sie mit mir”, schrieb er am 7.9.2018 auf Twitter. Die Familien Mengistu und al-Sayed hatten am Tag davor die Freilassung der zwei Männer gefordert, die beide unter psychischen Problemen leiden. Am Freitag demonstrierte die Familie Goldin nahe der Grenze zu Gaza und forderte die Freilassung der beiden Gefangenen und die Rückgabe der sterblichen Überreste ihres Sohnes Hadar sowie die von Oron Schaul; beide waren im Gaza-Krieg 2014 wahrscheinlich getötet worden. (Jerusalem Post)  Bitte betet für die Freilassung der Söhne und Überführung der Leichen, der beiden Männer, die wohl im Krieg starben. - 1. Timotheus 1,9-10

BITTE HELFT JUDEN WÄHREND DER FEIERTAGE – Die hochheiligen Feiertage des jüdischen Volkes haben begonnen. Doch viele Familien und Einzelpersonen in Israel können es sich nicht leisten, die Feiertage zu etwas Besonderem zu machen. Bitte unterstützt Vision für Israel, damit wir ihnen großzügige Gutscheine für die Feiertage schenken können. Wir unterstützen Organisationen, die sich um Arme und Bedürftige, Überlebende des Holocaust und Opfer von Terroranschlägen kümmern. Sie sollen die Feierlichkeiten genießen können. Über die Projekte von VfI könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren, zum Beispiel über das Schulranzenprojekt, das schon 225.000 Kindern zugute kam. Danke im Voraus für eure Spenden. Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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