Nofar aus Serdot

Sep 15, 2018

Vor ein paar Tagen besuchten wir Nofar* in ihrem Haus in Sderot. Nofar verlor ihre Mutter als sie fünf Jahre alt war und immigrierte mit ihrem Vater nach Israel. Sie heiratete jung und bekam vier Kinder. Leider war ihr Mann gewalttätig gegenüber ihr und ihren Kindern, aber sie schaffte es zu einem Frauenzentrum zu flüchten. Seit sie aus dem Zentrum ausgezogen ist, müht sie sich ab sich und ihre Kinder zu unterhalten. Sie ist durch einen Rehabilitationsprogramm des Sozialamtes gegangen und hat dadurch einen Beruf erlernen können.

Vision für Israel unterstützt Nofar und ihre Kinder durch regelmäßige Hilfe. Bei unserem Besuch brachten wir viele Hilfsmittel für das neue Schuljahr und für Rosh Hashana: Rucksäcke für die Kinder, Geldgutscheine für Lebensmittel für die Feiertage, Spielzeug, Hygieneartikel und Handtücher.

Batya Segal, die Gründerin von Vision für Israel, erzählt:

„Als wir in die Wohnung kamen, fiel uns sofort die extreme Armut und Not, unter der die Familie leidet, auf – kaputte Fensterläden, heruntergekommene Möbel – die Armut war in jeder Ecke des Hauses zu sehen. Nofar freute sich uns zu sehen und erzählte uns ihrem Rehabilitationsprogramm. Sie war sehr dankbar für die Unterstützung, die sie von uns bekommen hatte. Wir sahen die Freude in ihrem Gesicht, aber ihre Augen offenbarten auch den großen Schmerz ihrer schwierigen Vergangenheit, die ständigen Kämpfe mit ihrem Mann und die Schwierigkeiten mit der Situation umzugehen, besonders für ihren ältesten Sohn.“

Diese Art von Hausbesuche ist nicht nur für die Hilfsempfänger wichtig, sondern auch für uns. Die persönlichen Begegnungen helfen uns die wesentlichen Veränderungen in den Leben der Menschen zu sehen, die aufgrund unserer Hilfe passieren und dies motiviert uns in unserer Arbeit. Jedes bisschen hilft. Auch die kleinsten Taten haben eine große Bedeutung für diejenigen, die sie empfangen und es ist uns ein großes Privileg ein Teil dieses Segens zu sein.

*Name geändert

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