Aktuelles aus Jerusalem – 7. September 2018

Sep 9, 2018

Der HERR ist ihm von ferne erschienen: Ja, mit ewiger Liebe habe Ich dich geliebt; darum habe Ich dir Meine Güte bewahrt. Ich will dich wieder bauen, und du wirst gebaut sein, Jungfrau Israel! Du wirst dich wieder mit deinen Tamburinen schmücken und ausziehen im Reigen der Tanzenden. Du wirst wieder Weinberge pflanzen auf den Bergen Samarias; die Pflanzer werden pflanzen und genießen. Denn es wird einen Tag geben, an dem die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen: Macht euch auf und lasst uns nach Zion hinaufziehen zum HERRN, unserm Gott!“   Jeremia 31,3-6

ROSCH HASCHANA 5779 – Das jüdische Neujahr wird auch Trompetenfest genannt. Es fängt am Sonntag, den 9.9.18 bei Sonnenuntergang an und endet am Dienstagabend. Als erstes Fest im Herbst steht Rosch HaSchana für die Geburt der Welt und der Menschheit. Man isst während der Feiertage Äpfel und Honig, denn sie sollen Süße, Gesundheit, Erfolg und gute Taten versinnbildlichen und zeigen, dass wir diese Dinge für das kommende Jahr erwarten. Trotz der Konflikte im Nahen Osten halten wir inne, um Gott für Seine große Güte, die Er uns und anderen Menschen im vergangenen Jahr erwiesen hat, zu danken. Möge Sein Segen auf alle, die ihr Israel liebt, in Strömen fließen. So wünschen wir von Vision für Israel all unseren Freunden ein süßes, gutes Neues Jahr. Bitte denkt daran, in die Fürbitte zu gehen, dass alle, die Israel jetzt besuchen, bewahrt bleiben. Betet gegen Terroranschläge, Raketenbeschuss und für den Schutz der Bürger, Grenzen und Gemeinden, besonders während der zehn hochheiligen Feiertage, zwischen Neujahr und Jom Kippur. Bitte unterstützt Vision für Israel, damit wir ihnen Gutscheine für die Feiertage schenken können. Danke im Voraus für eure Spenden. Über die Projekte von VfI könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren.
Unsere Spendenkonten sind: Deutschland: Vision für Israel e.V. IBAN: DE27 7015 0000 1002 9131 41
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SUKKOT 2018 – Seid vom 25.-27.9.2018 dabei. Israel feiert immer noch seinen 70. Geburtstag. Reserviert unter https://succotcelebration2018.eventbrite.com. Wir freuen uns auf euch. Danke für eure eifrigen Gebete für Gnade, Freude, Frieden, Schutz und Bewahrung während des Laubhüttenfestes. (JTA)

GUTE NACHRICHTEN ZU ROSCH HASCHANA – Jetzt kurz vor dem jüdischen Neujahr teilte das Zentrale Statistikamt wie jeden Herbst die neuesten Zahlen mit. Derzeit leben 8,9 Mio. Bürger in Israel; 89 % von ihnen sagen, sie sind mit ihrem Leben zufrieden. Rund 6,6 Mio. Menschen sind Juden (74,4 %), 1,8 Mio. sind Araber (20,9 %) und eine halbe Million gehören anderen Minderheiten an (4,7 %). Allein im letzten Jahr kamen 25.000 neue Olim (Einwanderer) nach Israel und 175.000 Babys wurden geboren. Im Staat Israel gibt es 2,51 Mio. Haushalte. Die junge Nation freut sich über ihr hoch angesehenes Bildungssystem, besonders angesichts des jüngsten Berichtes über die im Jahr 1924 gegründete Technische Universität Israels mit Sitz in Haifa und die Hebräische Universität zu Jerusalem, die beide auf der Liste der Top 100 Universitäten der Welt stehen. Im ganzen Land verteilt gibt es 63 Institutionen für höhere Bildung mit insgesamt 313.000 Studenten. (Jerusalem Post) „Und sie werden kommen und jubeln auf der Höhe Zions und herbeiströmen zu all dem Guten des HERRN: zum Korn, zum Most, zum Öl und zu den jungen Schafen und Rindern. Und ihre Seele wird sein wie ein bewässerter Garten, und sie werden nicht mehr länger verschmachten. Dann wird die Jungfrau sich erfreuen am Reigen, junge Männer und Greise miteinander. Und Ich will ihre Trauer in Freude verwandeln und will sie trösten und erfreuen in ihrem Kummer. Und Ich will die Seele der Priester mit Fett laben, und Mein Volk wird sich an all meinem Guten sättigen, spricht der HERR.“ Jeremia 31,12-14

MEHR REISEN NACH ISRAEL – Angaben der Einwanderungsbehörde zufolge passierten 5.324.713 Menschen im Juli und August 2018 die Grenzkontrollen in Israel. Dies ist im Vergleich zu den letzten paar Jahren ein Rekord. Rund 59 % der Reisenden checkten an den Terminals an den Grenzen selbst ein. (Arutz 7)  „Und deine Tore werden beständig offenstehen. Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen, um zu dir zu bringen den Reichtum der Nationen und ihre gefangen weggeführten Könige.“ - Jesaja 60,11

UMFRAGE: 89 % ALLER JUDEN SEHEN FÜR 5779 KEINEN FRIEDEN – An dem „ultimativen Friedensplan“ von US-Präsident Trump für den nahen Osten wird Berichten zufolge erst nach der Kongresswahl in Amerika weitergearbeitet. Unterdessen ergab eine Studie, dass jüdische Israelis äußerst pessimistisch sind, dass ein Friedensvertrag im neuen Jahr, 5779, welches am Sonntag beginnt, ausgehandelt wird. Dem monatlichen Friedensindex vom israelischen Institut für Demokratie und der Universität in Tel Aviv zufolge stufen 89 % aller israelischen Juden „die Chancen, dass es im kommenden Jahr positive Durchbrüche in den Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern geben wird“, als niedrig ein. Auch die arabische Öffentlichkeit hat eine pessimistische Einstellung; bei ihr waren es 71 %. Seit 1999 werden Israelis jeden Monat für den Friedensindex gefragt, was sie von einer Zwei-Staaten-Lösung halten. Nur selten lag der Prozentsatz unter 50 %, was gewöhnlich nur in einem Krieg oder danach der Fall war. Auf die Frage, ob sie derzeit für die Unterzeichnung eines Friedensabkommens auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung wären, antworteten nur 47 % der israelischen Juden mit ja, 46 % mit nein. (Jerusalem Post)  „Die auf den HERRN hoffen, die werden das Land besitzen. Noch kurze Zeit, und der Gottlose ist nicht mehr; und siehst du dich um nach seiner Stätte, so ist er nicht da. Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden ihre Lust haben an Fülle von Heil.“ - Psalm 37,9-11

PFLANZENKONTROLLE AM FLUGHAFEN – Beim Laubhüttenfest werden 4 „Arten„ in einem Feststrauß verwendet: 1. Etrog, 2. Lulav, 3. Myrtenzweige und 4. Weidenzweige. Drei davon darf man laut Landwirtschaftsministerium nicht importieren, damit keine Pflanzenkrankheiten eingeschleppt werden. Alle vier werden - wie der Etrog - entweder in Israel angebaut oder sie kommen natürlich vor. Wenn jemand beim Einschmuggeln erwischt wird, muss er mit Bußgeldern rechnen. Allerdings hat das Ministerium Tausende von Sträußchen gekauft, die seiner Meinung nach für Sukkot koscher sind, und will diese am Flughafen kostenlos an Reisende verteilen. (INN)

JAPANISCHE FIRMEN STOPPEN ERDÖLIMPORT AUS DEM IRAN – Eine ganze Reihe von neuen USA-Sanktionen treten am 5.11.2018 in Kraft; sie sind gegen die iranische Ölindustrie gerichtet. Berichten zufolge hatte Japan gehofft, von den Sanktionen ausgenommen zu sein, bisher ohne Erfolg. (INN)

ÜBERGEWICHT IN ISRAEL – Über die Hälfte aller Israelis über 20 sind, wie das Statistikamt diese Woche mitteilte, übergewichtig. Das betrifft 55 % der Männer und 41 % der Frauen, wobei 24 % der Frauen und 18 % der Männer regelmäßig eine Diät machen. Dabei sind mit 54 % mehr Araber übergewichtig als Juden (46 %); bei den über 45-jährigen sind es 60 %, verglichen mit 37 % bei den 20-44-jährigen. Über die Hälfte der Frauen, 58 %, und 46 % der Männer wollen abnehmen. (Times of Israel)

DAS BIBLISCHE KANA – Seit Jahrhunderten war die Stätte, an der Jeschua Sein erstes Wunder wirkte, ein Geheimnis. Jetzt hat man gelüftet - vielleicht. In Johannes 3 verwandelte Jeschua bei der Hochzeit zu Kana Wasser in Wein. Jahrhundertelang glaubten Pilger, der Ort, wo das Wunder geschah, sei Kafr Kanna, ein Ort im Norden Israels. Doch die echte Stätte ist seit langem umstritten. Jetzt gehen Archäologen davon aus, dass das Kana aus der Bibel in den staubigen Hügeln 8 km weiter im Norden liegt. Bei Ausgrabungen fanden sie ein Netzwerk aus Tunneln, in denen sich Christen zum Gottesdienst versammelten. Es ist der Ort, wo zwischen 323 vor Christus und 324 nach Christus das jüdische Dorf Kirbet Kana lag. Dort stießen die Archäologen nun auf eine Reihe von überzeugenden Hinweisen. In dem Netz aus Tunneln waren Kreuze zu sehen und Inschriften mit den griechischen Worten „Kyrie Iesou“ (zu Deutsch „Herr Jeschua“). Es gab dort auch einen Altar und ein Regal mit den Überresten eines steinernen Gefäßes und Platz für fünf weitere solche Gefäße. Sechs steinerne Gefäße wie diese wurden auch in dem Bericht über das Wunder erwähnt. Dr. Tom McCollough, der Leiter an dieser Ausgrabungsstätte, teilte mit, dass es drei weitere Stätten gebe, die ebenfalls sehr wahrscheinlich der biblische Ort Kana sein könnten, fügte aber hinzu: „Keiner davon hat annähernd so überzeugende Beweismittel wie Kirbet Kana.“ (Daily Mail)

KEINE EVOLUTIONSTHEORIE IN DER SCHULE – Im israelischen TV-Sender Channel 10 hieß es vor kurzem in einem Bericht, „das israelische Bildungsministerium ermutigt Lehrer, sich auf andere Themen in der Biologie zu konzentrieren, nicht auf die Evolutionstheorie. Weder im Kindergarten (?!) noch in der Grundschule wird die Theorie von Charles Darwin besprochen. In der Mittelschule wird die ‚allgemeine Diskussion‘ nur angedeutet. Viele Fundamentalisten glauben, die Evolutionstheorie widerspricht dem Bericht der Bibel, die beschreibt, wie Gott alles Leben geschaffen haben soll.“ Das Bildungsministerium reagierte auf den Fernsehbericht und erklärte, in der Mittelschule würden auch „Prinzipien die Adaption an die Umwelt“ unterrichtet. Am Gymnasium hätten die Schüler die Wahl, „Evolution“ als Unterricht zu belegen. (Kehila News)  „Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ - 1. Mose 1, Johannes 1 und 8,32

BETET FÜR REGEN – Viele Seen, Flussbetten und Grundwasserleitersysteme haben einen so niedrigen Stand wie seit fast 100 Jahren nicht mehr. Der See Genezareth ist nahe an der schwarzen Linie. Das ist das Level unter den Rohren, durch die sonst Wasser in die nahe gelegenen Städte gepumpt wird. Israelis haben die Dürre nicht so gespürt wie früher, weil fünf riesige Entsalzungswerke am Mittelmeer errichtet wurden, die das Land mit 70 % seines Trinkwasserbedarfs direkt aus dem Meer versorgen. Außerdem bereitet der Staat 86 % des Abwassers für die Landwirtschaft auf. Zwei weitere Werke sind geplant. Im Mai 2018 startete die Wasserbehörde eine Kampagne, um die Bewohner zum Wassersparen auch Daheim zu animieren. Die Behörde erklärte, wenn die Dürre noch ein Jahr geht, würde sie die Wasserversorgung kappen. Laut Schätzungen des Wasseramtes fehlen in den Gewässern 2,5 Mrd. m3 Wasser. Die Dürre in den letzten sechs Jahren habe die Pegel in den Gewässern und Flüssen auf den niedrigsten Stand seit 98 Jahren getrieben. (Times of Israel)  Bitte betet für Niederschläge in dieser Regenzeit und lobt Gott im Voraus dafür gemäß der Bibel: „Gibt es unter den Nichtigkeiten der Nationen Regenspender, oder kann der Himmel von selbst Regengüsse geben? Bist Du es nicht, HERR, unser Gott? Wir hoffen auf Dich; denn Du, Du hast dies alles gemacht.“ - Jeremia 14,22 und Joel 2,23

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete     Barry, Batya und das VfI-Team

 

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